Das frühe Aus im Viertelfinale hat beim EC KAC Spuren hinterlassen – sportlich wie wirtschaftlich. Nach zwei Finalteilnahmen in den vergangenen Jahren kam das abrupte Saisonende unerwartet und zwingt die Verantwortlichen nun zum Umdenken. Vor allem General Manager Oliver Pilloni steht vor richtungsweisenden Entscheidungen.
Starker Grunddurchgang – schwache Playoffs
Im Fokus steht dabei die Zukunft des Trainergespanns rund um Kirk Furey und Co-Trainer David Fischer. Noch vor wenigen Wochen galt eine Vertragsverlängerung als wahrscheinlich, zu stark waren die Leistungen: Platz zwei im Grunddurchgang (mit über 100 Punkten) und die Qualifikation für die Champions Hockey League sprechen klar für das Duo. Doch das enttäuschende Playoff-Aus wirft Fragen auf. Intern wird vor allem diskutiert, ob der Mannschaft in der entscheidenden Phase der letzte Biss fehlte.
Furey selbstkritisch
Furey selbst zeigte sich nach Saisonende gegenüber „LAOLA“ selbstkritisch: Man wolle die Spielzeit intern genau aufarbeiten, auch wenn sie über weite Strecken positiv verlaufen sei. Besonders schmerzhaft sei das frühe Ausscheiden für ein Team voller ehrgeiziger Spieler.
Ob ein Trainerwechsel tatsächlich neuen Schwung bringen würde oder ob Kontinuität der bessere Weg ist, bleibt offen.
Bild: HCI / PAPA Productions









