Die bange Frage beschäftigt derzeit alle Fans der Graz99ers: Kann Top-Goalie Max Lagace rechtzeitig zum Finalstart gegen HC Pustertal wieder zwischen den Pfosten stehen?
Der 33-jährige Kanadier hatte sich im dritten Semifinalspiel gegen Fehervar AV19 an den Adduktoren verletzt. In den ersten Momenten nach dem Vorfall schien sogar ein vorzeitiges Saisonende möglich. Doch rasch folgte Entwarnung: Die Verletzung stellte sich als weniger schwer heraus als zunächst befürchtet.
Schneller Weg zurück aufs Eis
Lagace startete bereits am Tag nach der Diagnose mit intensiver Therapie – und machte offenbar schnelle Fortschritte. Schon am Montag wagte er sich erstmals wieder aufs Eis, am Dienstag stand er sogar wieder im Mannschaftstraining. Die spielfreien Tage nach dem Finaleinzug kamen ihm dabei entgegen und ermöglichten eine zügige Regeneration.
Dennoch bleibt ein Einsatz im ersten Finalspiel am Mittwoch (14. April) offen. Sportchef Philipp Pinter dämpft die Erwartungen gegenüber der „Kronen Zeitung“: „Ein Einsatz ist völlig offen und wird sich erst kurzfristig vor dem Spiel entscheiden.“
Setzen die 99ers auf Sicherheit?
Die entscheidende Frage lautet nun: Gehen die Graz99ers ein Risiko ein – oder setzen sie auf die sichere Variante? Denn mit Ersatzkeeper Nico Wieser steht ein verlässlicher Rückhalt bereit. Wieser überzeugte in dieser Saison mehrfach und zeigte auch im entscheidenden Halbfinalspiel in Fehervar eine starke Leistung.
Pic: Dorner_pioneers.hockey









