Graz99ers

Nach Verletzungsschock: So steht es um Graz99ers-Keeper Lagace

Große Erleichterung bei den Moser Medical Graz99ers: Nach dem Verletzungsschock rund um Stammgoalie Maxime Lagace gibt es vorsichtig positive Nachrichten. Der kanadische Schlussmann, der beim 4:0-Erfolg im dritten Halbfinalspiel gegen Fehervar vorzeitig vom Eis musste, hat sich offenbar nicht schwerer verletzt.

Die Szene sorgte am Donnerstagabend für bange Minuten: In der 50. Spielminute verließ Lagace angeschlagen das Eis und konnte die Partie nicht beenden. Angesichts seiner bislang überragenden Leistungen in der Serie – lediglich drei Gegentore in drei Spielen – wuchs die Sorge, dass die Grazer im entscheidenden Saisonabschnitt ihren wichtigsten Rückhalt verlieren könnten.

Die am Freitag durchgeführte MRT-Untersuchung brachte jedoch eine erste Entwarnung. „Zum Glück gibt es eine vorsichtige Entwarnung“, erklärte Sportchef Philipp Pinter gegenüber der „Kronen Zeitung“ erleichtert. Details zur genauen Diagnose wurden zwar nicht umfassend bekanntgegeben, doch scheint eine schwerwiegende Verletzung ausgeschlossen.

Fix ist allerdings: Im kommenden vierten Halbfinalspiel am Ostersonntag wird Backup-Torhüter Nico Wieser zwischen den Pfosten stehen. Für den jungen Keeper ist es eine große Chance – gleichzeitig aber auch eine Herausforderung, in einer potenziell entscheidenden Partie die Nerven zu behalten.

Wie schnell Lagace wieder einsatzfähig sein wird, bleibt vorerst offen. Die Verantwortlichen setzen auf eine tägliche Beurteilung seines Zustands. „Danach wird von Tag zu Tag geschaut, wie es Max geht“, so Pinter.

 

Bild: HCB/Vanna Antonello

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