Nachdem der Abschied von Lukas Haudum von den Graz99ers bereits feststand, hat sich der neue TPS-Turku-Stürmer nun gegenüber der „Kleinen Zeitung“ erstmals ausführlich zu seinem Wechsel nach Finnland geäußert. Dabei verriet der österreichische Teamspieler, dass der Transfer deutlich kurzfristiger zustande kam als viele vermutet hatten.
Von Verbleib in Graz ausgegangen
„Es waren turbulente zwei, drei Tage. Länger habe ich von der Möglichkeit des Wechsels auch nicht gewusst“, erklärte Haudum gegenüber der „Kleinen Zeitung“. Der 29-Jährige war ursprünglich davon ausgegangen, seine Karriere weiterhin in Graz fortzusetzen.
„Ich bin eigentlich von nichts mehr ausgegangen und habe mit einem Verbleib bei den 99ers gerechnet“, sagte der Center. Erst als konkretes Interesse aus Finnland aufkam, prüfte er gemeinsam mit seinem Umfeld, ob die Ausstiegsklausel in seinem Vertrag überhaupt noch gültig war.
Schnelle Entscheidung nach Gespräch mit dem Trainer
Anschließend entwickelte sich der Transfer innerhalb weniger Stunden. Besonders das klare Interesse von TPS Turku habe ihn überzeugt. „Wir hatten gleich einen Videocall, bei dem auch Headcoach Toni Söderholm dabei war. Ich hatte sofort das Gefühl, dass sie mich unbedingt wollten“, berichtete Haudum. Er sei nicht lediglich eine Option unter mehreren gewesen, sondern die Wunschlösung des finnischen Traditionsvereins.
Noch am selben Abend habe TPS ein konkretes Angebot vorgelegt. „Ich war überrascht, dass es so gut war“, so Haudum, der sich nach kurzer Bedenkzeit für den Wechsel entschied.
Bild: HCI / PAPA Productions










