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Europa

NLA: Biel unterliegt ohne Peter Schneider Gottéron

6:5 Sieg für Fribourg-Gottéron nach einem 3:0 Rückstand in Biel und liegt nun über dem Strich.

Eine verrückte aber unterhaltsame Partie lieferten sich Fribourg-Gottéron und der EHC Biel, welche ohne den überzähligen Peter Schneider spielte und mit einem Penaltyschiessen endete. Dank diesem Auswärtserfolg feierten die wieder ertarkten „Drachen“ den fünften Sieg aus den letzten sechs Partien und verbesserten sich auf Kosten der SCL Tigers auf den 8.Tabellenrang, was für den Moment einem Plyoffplatz bedeutet. Zunächst ging Fribourg-Gottéron mit 3:0 in Führung. Zwei der drei Tore erzielte Brodin, welcher bereits am vergangenen Samstag gegen Lausanne vier Tore erzielt hatte. Doch die Seeländer kamen zurück, wobei Neuenschwander, Uhlström und Rathgeb bis zur 35. Minute ausgleichen konnten. In der 44.Min. gingen die Bieler erstmals durch Künzle in Führung und es hatte den Anschein, als wäre es die perfekte Wende zum Heimsieg des EHC Biel. Doch auch Fribourg kam anhand eines Doppelschlages zurück. Innerhalb von 9 Sekunden verwandelten Schmid und Vauclair den 3:4-Rückstand in eine 5:4-Führung, was aber noch nicht die Entscheidung war. Die Saanestädter retteten sich dank Fey in die Overtime und endete mit dem Penaltyschiessen. Gottéron-Captain Sprunger setzte mit zwei Treffern den Schlusspunkt und sorgte dafür, dass Fribourg am Ende doch noch jubeln konnte.

Davos bleibt weiterhin eine Heimmacht
Davos weiterhin auf Höhenflug und bleibt mit dem Sieg gegen Genéve-Servette eine Heimmacht. Der 2:1 Sieg war für die Bündner der siebte Sieg aus den letzten acht Heimspielen. Davos ging durch Aaron Palushaj in der fünften Minuten und seinem 18. Saisontor früh, ansonsten fielen im Startdrittel keine Tore mehr. Davos-Verteidiger Sven Jung doppelte im Mitteldrittel nach, nachdem sein Team eine Strafe gegen ihn schadlos überstanden hatte. Der Genfer Deniss Smirnovs vermieste den ersten Shutout des Davoser Goalie’s Joren van Pottelberghe durch seinen Anschlusstreffer fünf Minuten vor Spielende.
Die  Aufholjagd im letzten Drittel erschwerten sich die Genfer selber, indem sie zwei unnötige Bankstrafen nehmen mussten.

Lugano entscheidet das Tessiner Derby für sich und holt wichtige Punkte.
Lugano hatte die letzten vier Heimspiele gewonnen und kann diese  Serie mit dem 5:1 Derby-Sieg gegen Ambri weiter ausbauen. Mit viel Druck starteten die Luganesi in die Partie und gingen bereits in der 7.Minute durch Suri in Front, der nach seinem schnellen Vorstoss allein vor Ambri- Goalie Schlegel auftauchte und zum 1:0 einschob. Ambri reagiert nun mit einem aggressiven Forechecking, Müller im gegnerischen Drittel erobert den Puvk und sorgte für den Ausgleich. Im Mitteldrittel konnten die Bianconeri trotz Chancenplus erneut in Führung gehen, als Löffel einen Befreiungsschlag der Leventiner noch vor der blauen Linie verhinderte, sofort schoss und Fazzini allein vor dem Tor stehend den Abpraller von Schlegel zum 2:1 verwertete.
Im letzten Drittel hatten die Binacoblu noch einige gute Möglichkeiten, die aber nicht genutzt wurden. Dafür trifft Lugano’s Topscorer Bertaggia sechs Minuten vor Ende zur Entscheidung. Zuletzt sorgten Suri mit dem Treffer ins leere Tor und Ronchetti in der letzten Minute für den Schlusspunkt. Die drei gewonnen Punkte sorgen dafür, dass sich die Luganesi noch ein Stück weiter vom Strich entfernen können, während für Ambri ein Platz in den Playoffs langsam aber sicher davon schwimmt. Schlechter Abend auch für Dominic Zwerger, statt Tore zu schiessen kassierte er eine zehnminütige Disziplinarstrafe wegen unsportichen Verhaltens und 2×2 Minuten für übertriebene Härte.

Bern verspielt 2-Tore Führung und verliert in der Verlängerung
Dem SC Bern schwimmen die Felle davon. Dabei hatte sich der Bern’s  Nothelfer Hans Kossmann einen offensiveren und aktiveren SCB für sein drittes Spiel beim SCB vorgestellt. Doch sein Ex-Club ZSC Lions liess es nicht zu. Die Zürcher schnürten die Berner von Beginn an in ihrem eigenen Drittel ein und unterbrachen die mit Laufarbeit der damit verbundene Angriffsauslösungen der Berner. Trotzdem ging der SCB 1:0 in Führung was ihnen auch mehr Mut verlieh. Als Bern mit 2:0 vorne lagen, gerieten die Lions kurz ins Wanken, kamen aber anhand des stark gespielten 2.Drittels zurück ins Spiel. Sie egalisierten den Rückstand und ging dann mit dem 3:3 in die zweite Pause. Im Schlussdrittel folgte ein Schlagabtausch mit Chancen auf beiden Seiten, doch musste die Verlängerung entscheiden, wo Suter mit einem wunderbaren Sololauf für die Entscheidung sorgte.

Zwei Powerplaytore entscheiden die Partie zugunsten des EV Zug
Die Innerschweizer konnten ihre derzeitig gute Form auch nach der Nationalmannschaftspause beibehalten und feierte mit dem 3:0 Sieg gegen Lausanne den vierten Sieg in Folge. Das Führungstor für Zug erzielte der Jung-Nationalspieler Sven Leuenberger, danach mussten sich die Fans in Geduld üben. Erst im Schlussdrittel, bei zwei Strafen gegen die Waadtländer Gäste knappe zehn Minuten vor Spielende erzielte Gregory Hofmann in doppelter Überzahl das 2:0 und 83 Sekunden später sorgte Jérôme Bachofner bei Fünf gegen Vier für den Siegteffer.

Deutlicher Heimsieg der Lakers gegen die SCL Tigers
Die Langnauer machten auswärts in Rapperswil alles falsch was man nur falsch machen konnte, dabei war auch Tigers-Goalie am gestrigen Spiel nicht der gewohnte Rückhalt. Nach sechs Minuten lagen die Rapperswil-Jona Lakers bereits 3:0 in Führung und in der eigenen Zone der SCL Tigers herrschte Panik pur.  Die Tigers waren nicht parat, kamen immer einen Schritt zu spät. Zudem folgte eine Disziplinlosigkeit nach der anderen. Hätten die Gastgeber im Startdrittel ihre Schüsse aufs Tor etwas genauer abgegeben, hätte sie gut und gerne auch 5:0 oder 6:0 vorne liegen können. Zudem sprach das Schussverhältnis von 22:5 für sich. Dabei wären die Langnauer gegen das Schlusslicht Rapperswil im Playoffkampf dringend auf die 3 Punkte angewiesen, doch durch diese Niederlage aber wurden die Tigers im Kampf um einen Playoffplatz zurückgeworfen.

Resultate vom 44.Spieltag:

Lugano – Ambri-Piotta 5:1 (1:1, 1:0, 3:0)
Tore: 7. Suri (Walker, Lajunen) 1:0. 15. Müller (Flynn, D’Agostini) 1:1. 34. Fazzini (Zangger) 2:1. 54. Bertaggia (Fazzini) 3:1. 59. Suri (Walker) 4:1 (ins leere Tor). 60. (59:32) Ronchetti (Lammer) 5:1.
Bemerkungen: Lugano ohne Riva und Postma (verletzt), Ambri ohne Kneubühler, Jelovac, Kostner, Pinana, Incir, Hofer, (alle verletzt) Sabolic (überzähliger Ausländer). 44. Mauro Jörg verletzt ausgeschieden.

Biel – Fribourg-Gottéron 5:6 (1:3, 2:0, 2:2, 0:0) n.P.
Tore: 7. Brodin (Stalberg, Ausschluss Brunner) 0:1. 12. Schmutz (Stalberg, Marti) 0:2. 15. Brodin (Schmutz, Walser, Ausschluss Lauper!) 0:3. 17. Neuenschwander (Brunner) 1:3. 30. Ullström (Rantakari/Ausschluss Rossi) 2:3. 35. Rathgeb (Ausschluss Furrer) 3:3. 44. Künzle (Kreis) 4:3. 48. (47:34) Schmid (Lauper/Ausschluss Rantakari) 4:4. 48. (47:43) Vauclair (Walser) 4:5. 56. Fey (Ullström) 5:5.
Penaltyschiessen: Fuchs 1:0, Boychuk -; Hügli -, Brodin -; Ullström -, Gunderson -; Künzle -, Rossi -; Rathgeb -, Sprunger 1:1; Sprunger 1:2, Rathgeb. Bemerkungen: Biel ohne Salmela, Ulmer, Gustafsson und Lüthi (alle verletzt), Schneider (überzählig), Gottéron ohne Chavaillaz, Desharnais, Mottet, Bykow (alle verletzt).

Davos – Genève-Servette 2:1 (1:0, 1:0, 0:1)
Tore: 5. Palushaj (Tedenby, Kienzle) 1:0. 29. Jung (Marc Wieser, Nygren) 2:0. 56. Smirnovs (Tömmernes, Fehr/Ausschluss Herzog) 2:1.
Bemerkungen: Davos ohne Dino Wieser, Du Bois, Corvi, Paschoud, Bader und Baumgartner (alle verletzt), Servette ohne Riat, Fritsche und Bozon (alle verletzt).

Rapperswil-Jona Lakers- SCL Tigers 7:3 (3:0, 1:1, 3:2)
Bemerkungen: Rapperswil-Jona Lakers ohne Cervenka und Schweri (beide verletzt), Schlagenhauf (krank), SCL Tigers ohne Gagnon (überzähliger Ausländer), Blaser, Dostoinow, Earl und Schilt (alle verletzt). Tor von Maxwell (41.) wegen Torhüterbehinderung aberkannt.

Bern – ZSC Lions 3:4 (2:0, 1:3, 0:0 0:1) n.V.
Bemerkungen: Bern ohne Grassi, Sciaroni, Bieber (alle verletzt), MacDonald und Wellman (beide überzählige Ausländer Andersson (21.), Scherwey (62.).), ZSC Lions ohne Blindenbacher, Wick (beide verletzt), Flüeler (krank) und Krüger (überzähliger Ausländer).

Zug – Lausanne 3:0 (1:0, 0:0, 2:0)
Bemerkungen: Zug ohne Klingberg (überzähliger Ausländer) und Schnyder, Lausanne ohne Emmerton und Kenins (alle verletzt).

Photo: GEPA pictures/ Jasmin Walter

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