In der Partie zwischen Lugano und dem SC Bern, wurden die Südtessiner von den Bernern zerzaust. Beim SCB lief alles wie am Schnürchen, dominierten in allen Belangen, während der Berner Goalie Genoni von den Bianconeri kaum einmal geprüft wurde. Damit durfte Genoni durfte im dritten Meisterschaftsspiel seinen zweiten Shutout feiern, der seinen ersten und einzigen Gegentreffer bei der 2:1 Niederlage auswärts im Zürcher Hallenstadion kassierte.
Lugano wurde vom SC Bern in allen Belangen dominiert was sich auch im Schussverhältnis (40:21) deutlich zeigte. Spannend blieb es nur bis zum 2:0 in der 37. Minute, weil der letztjährige Qualifikationssieger im Abschluss sündigte. Zu seinen ersten beiden Saisontreffern kam der US-Amerikaner Mark Arcobello der zuerst zum 1:0 und später zum 3:0 traf.
Die Berner aber überzeugten nicht nur wegen ihres Torhüters, sondern auch anhand der Defensive, welche den Südtessinern kaum eine Chancen zugestanden hatten. Lugano, der ohne den verletzten Luca Cunti auskommen musste, gelang es nur sich in den Powerplays gefährlich vor dem Berner Goal zu positionieren. Keine Impulse setzen konnte Stefan Ulmer
Ambri unterliegt in seinem
Heimspiel gegen einen souverän und abgeklärten EHC Biel mit
1:5
Im dritten Spiel der Meisterschaft 2018/19 musste
Ambri-Piotta als Verlierer das Eis in der Valascia verlassen. Die
Seeländer mit furiosem Start gingen in der 8. Minute durch Toni
Rajala 0:1 in Front. Im zweiten Powerplay der Seeländer erzielte
Neuzug Damien Brunner seinen ersten Saisontreffer für den neuen
Arbeitsgeber, indem er einen Schuss von Kevin Fey ins Gehäuse der
Leventiner ablenken und auf 2:0 erhöhen konnte. Kurz vor dem ersten
Pausenpfiff kam Matt D’Agostini zu einem Treffer und verkürzte für
die Leventiner auf 1:2.
Die Bieler hatten auch das 2. Drittel im Griff. So erzielte Fabian Lüthi in der 24. Minute das Tor zum 1:3 und zehn Minuten später markierte Toni Rajala den vierten Treffer für die Bieler. Den Schlusspunkt setzte Damien Riat mit dem 1:5 vier Minuten vor Spielende. Somit stehen die Seeländer auch nach dem 3. Spiel ohne Verlustpunkt da und konnten ihre Tabellenführung erfolgreich verteidigen.
Ambri-Piotta hingegen offenbarte in dieser Partie einige Schwächen. Beim 2. Gegentreffer hatte sich Verteidiger Samuel Guerra von Rajala etwas zu einfach übertölpeln lassen. Im letzten Spielabschnitt fehlte es weitgehend an Intensität. Die Leventiner konnten nicht und die Biel wollte nicht mehr. Das einzige Tor in den letzten 20 Minuten erzielte Damien Riat, der eine sehenswertes Kombinationsspiel erfolgreich abschloss.
Eine einzige gute Phase zeigten die Biancoblu in einem Überzahlspiel kurz vor Spielende. Trotzdem gelang es dem Gastgeber nicht etwas gefährliches zu kreieren. Ambri verlor hauptsächlich wegen seiner Harmlosigkeit, Spieler wie z.B. Dominik Zwerger waren nahezu unsichtbar.
Weitere Partien
Langnau schiesst blutleere
ZSC Lions im eigenen Stadion ab
Für seinen
nachlässigen und arroganten Auftritt vor eigenem Publikum wurde der
ZSC hart bestraft, während die SCL Tigers das taten, was sie am
besten können, verteidigen was das Zeug hält und brutal kontern.
Die Lions hingegen zeigten vor allem defensiv eine katastrophale
und ungenügende Leistung.
Die Langnauer zeigten mit Goalie Ciaccio zwischen den Pfosten ein grossartiges Spiel, welches zum deutlichen und völlig verdienten 1:4 Sieg führte. Auf der gegenseite zog ZSC Goalie Lukas Flüeler einen schwarzen Abend ein und konnte sich gerade mal 75% der Fangquote gutschreiben lassen.
Die Rapperswil-Jona Lakers
auch nach drei Partien ohne Punkte
Im Kellerduell zwischen dem HC Davos und den Lakers setzen sich die
Bündner mit 2:0 durch und sicherten sich die ersten 3 Punkte. Das
Problem der Rapperswiler ist nach wie vor das Toreschiessen, Man
fackelt viel zu lange und schiesst im falschen Moment. Was die
Rosenstädter nun brauchen ist ein Erfolgerlebnis. Sorgen bereitet
nicht nur dem Coach, dass man bisher in jedem Spiel einen frühen
Gegentreffer kassiert hatte. Klar, bracuht der Aufsteiger Zeit für
die Angewöhnungsphase in der NLA, doch weisen sie doch noch grosse
und vielfältige Baustellen auf. Vor allem dürfen sie sich nicht
zulange Zeit lassen, Tore zu erzielen und zu punkten. Doch auch der
HCD steckt in einer schwierigen Phase. Sie holten sich gegen die
Lakers zwar die ersten drei Punkte, zeigten jedoch keine
überzeugende Partie . Kann sich der HCD in den nächsten Spielen
nicht steigern, so wird wohl die Playoffteilnahme ein schwieriges
Unterfangen werden.
Auch Fribourg-Gottéron
verliert sein drittes Spiel
Die Fribourger „Drachen“ konnten bisher noch kein Feuer speien.
Auch gestern vor eigenem Publikum starteten sie schlecht ins Spiel
und verloren gegen den EV Zug mit 3:6. Nun liegen sie gemeinsam mit
den Lakers auf den beiden letzten Plätzen der Tabelle. Noch viel
schlechter startete die Fribourg letztmals 2005 in die Saison. Die
Innerschweizer hingegenfrüh in Form gekommen feierten den dritten
Sieg im dritten Spiel. Fribourg-Gottéron kommt momentan nicht
wirklich in die Gänge und hatten nach den Derby-Niederlagen
gegen Lausanne (1:5) und Servette (1:3) nun auch gegen den EVZ das
Nachsehen. Bereits nach 13 Minuten lagen sie 0:2 zurück und wehrten
sich erst Schlussdrittel, als sie 1:4 im Rückstand lagen gegen eine
weitere Niederlage.
Lausanne gewinnt Derby
gegen Genéve
Im Lac Léman Derby vermochten sich die Waadtländer mit 4:2 gegen
Genéve-Servette durchzusetzen. Dabei hatten die „Grenats“ zuletzt
nicht zu den Lieblingsgegner von des HC Lausanne gehört, gewannen
sie doch in der vergangenen zwei Saisons nur drei von insgesamt
zwölf Duellen. In der gestrigen Partie gab der LHC bereits im 1.
Drittel seine 2:0-Führung preis. Yannick Herren erzielte im
Powerplay für die Waadtländer nach fünf Minuten das 1:0 und buchte
damit seinen 100. Skorerpunkt in der NLA. In der 9. Minute erhöhte
Junland zum 2:0, worauf kurz danach der Anschlusstreffer für die
Genfer durch Jacquemet 2:1 fiel. Kurz vor der ersten Pause erzielte
Rod den Ausgleich zum 2:2 und der mittlere Abschnitt torlos endete.
Erst im Schlussdrittel erlöste der neue Lausanne-Stürmer die Fans
mit den beiden Treffern zum 3:2 und 4:2.
McSorley’s Team aber verlor nicht nur das Duell sondern auch seinen neuen kanadischen Stürmer Lance Bouma, welcher von einem Puck am Knie getroffen wurde und danach nicht mehr aufs Eis zurückkehrte
Resultate NLA: Runde 3
Bern – Lugano 4:0 (1:0,
1:0, 2:0)
Tore: 11. Arcobello (Almquist, Untersander) 1:0.
37. Scherwey (Haas, Rüfenacht) 2:0. 54. Arcobello (Moser) 3:0. 60.
(59:24) Gerber 4:0 (ins leere Tor).
Bemerkungen: Bern ohne Kämpf, Lugano ohne Sartori,
Cunti, Klasen (alle verletzt) und Chiesa (Swiss League/Biasca).
Wellinger verletzt ausgeschieden
Ambri-Piotta – Biel 1:5
(1:2, 0:2, 0:1)
Tore: 9. Rajala (Sataric/Ausschlüsse Ngoy;
Schmutz) 0:1. 12. Brunner (Fey, Diem/Ausschluss D’Agostini) 0:2.
19. D’Agostini (Dotti) 1:2. 24. Lüthi (Schmutz)
Bemerkungen: Ambri-Piotta ohne Lerg und Moor. Biel
ohne Forster, Kreis (alle verletzt), Pouliot (überzähliger
Ausländer/Vater geworden) und Pedretti (gesperrt).
ZSC Lions – SCL Tigers 1:4 (0:2,
0:1, 1:1)
Davos – Rapperswil-Jona Lakers 2:0 (1:0, 1:0,0:0)
Fribourg-Gottéron – EV Zug 3:6 (1:2, 0:1, 2:3)
Lausanne – Genéve 4-2 (2:2, 0:0, 2:0)









