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National League

NLA: Fabio Hofer trifft bei Ambri-Niederlage in Genf doppelt!

Lugano war bei nummerischem Gleichstand das klar bessere Team als die ZSC Lions und feierten deshalb vor eigenem Publikum den verdienten 5:3 Erfolg

Die Lions duften wieder auf Christian Marti zählen, welcher zuvor für ein Spiel gesperrt war, Fredrik Pettersson erneut überzählig und Greg Ireland liess in der gleichen Aufstellung wie am Vorabend spielen.

Die Luganesi begannen sehr aggressiv und versuchten sofort Druck auf das Lions-Tor zu machen. In der 6.Minuten spielte Haapala einen Pass zu Hofmann welcher im zweiten Versuch zur 1:0 Führung traf. Dann konnte sich Walker an der Bande durchsetzen, spielte einen Querpass zu Jörg, der jedoch das Tor verpasste. In der 10. Minute versuchten es die Lions nochmals und Drew Shore Backhand, doch Merzlikins war parat. Kurz danach wurde Fazzini von Romanenghi bedient, welcher mit einem herrlichen Schuss in die entfernte Ecke zum 2:0 traf. Augenblicke später versuchte Hollenstein einen Fehler in der Defensive der Luganesi auzunutzen und tauchte alleine vor Merzlikins auf, der natürlich etwas gegen einen Treffer hatte. Erst nach einer weiteren Chance von Fazzini, konnten die Zürcher 2 Minuten vor Ende des 1.Drittels ihr erstes Tor durch Shore bejubeln.

Der Mittelabschnitt begann für die Hausherren perfekt. Morini erwischte dank Hofmann’s Rückpass den Zürcher Goalie Schlegel in der nahen Ecke. Fazzini kam nach einem Verteidigungsfehler der Gäste zum Abschluss, aber Schlegel hatte aufgepasst, doch eine Minute später durften die Bianconeri trotzdem ihren vierten Treffer bejubeln, Mauro Jörg konnte den Weitschuss von Loeffel zum 4:1 ablenken. Nach einer guten Einzelaktion von Hofmann machte der Zürcher Goalie die nahe Ecke zu. Dann hatte Hollenstein nach acht Minuten eine erste Gelegenheit für die Lions. Nachdem die Referee’s zuvor bei einigen Situationen im Verteidigungsdrittel der Zürcher beide Augen zugedrückt hatten, kamen die Gäste zu einem doppelten Powerplay. Noreau’s Schuss verfehlte das Zürcher Tor und der Puck prallte genau auf den Stock von Roman Cervenka, der problemlos zum 4:2 einschiessen konnte. Dennoch hatten die Bianconeri in der Schlussphase die besseren Möglichkeiten durch Morini und Walker.

Nun waren die ZSC Lions gefordert. Karrer aus spitzem Winkel und Noreau hatten die ersten Möglichkeiten. Eine schöne Kombination zwischen Cervenka und Schäppi führte zum 4:3 Anschluss der Stadtzürcher, seitens der Luganesi wurde Schlegel von Hofmann geprüft. Nun setzten die Zürcher alles auf eine Karte und agierten ohne Torhüter, dabei profitierte Julian Walker nach einem Fehler des Gegners und traf zum 5:3,, dem Siegtreffer der Bianconeri.

Lugano war sichtlich hoch motiviert für diese Partie, starteten sie doch sehr konzentriert, aggressiv und übernahm anschliessend auch die Regie. Lugano hatte alles unter Kontrolle bis die Schiedsrichter offensichtlich versuchten das Spiel zu beeinflussen. Hatten sie bis zur Spielmitte eine sehr grosszügige Linie gefahren, änderten sie diese plötzlich. Dies bei einer Strafe gegen Lugano’s Walker und Lapierre wegen eines Stockschlags in den Unterleib, das ungeahndet blieb, eine Strafe wegen Reklamierens kassierte. Unverständlich, weil Spieler sich häufig bei den Unparteiischen beschweren ohne dafür bestraft zu werden. Das doppelte Powerplay brachte die Zürcher ins Spiel zurück, was den Luganesi natürlich sauer aufstiess. Nicht nur Lugano’s Sportchef Habisreutinger hatte daraufhin eine heftige Diskussion, auch Coach Ireland nach Spielschluss führte ein hitziges Gespräch mit dem „ Referee in Chief“ Brent Reiber. Der Ärger logisch, nachdem man ein Spiel mindestens 40 Minuten derart dominiert hatte wie Lugano. Unverständlich daher die Entscheide der Schiri’s, weshalb Lugano 5 und die Lions nur eine Bankstrafe erhielten. Wünschenswert wäre es allemal, wenn die Schiedsrichter bei allen Partien ein wenig mehr Fingerspitzengefühl und bessere Leistungen zeigen würden.

Der HC Ambri-Piotta verliert wegen vier Toren der Calvin-Städter in den letzten fünf Minuten und zähem Kampf mit 6:4.
Lange sah es nicht danach aus, als ob die Grenats nach zuletzt zwei Heimniederlagen an diesem Abend zu Punkten kommen würden. Den das Team unter McSorley spielte dafür teilweise zu ungenau, wirkten frustriert und hilflos. Das lag vielleicht an der Tatsache, dass die Gäste aus der Leventina nach 6 Minuten bereits mit zwei Toren in Front lagen. Anhand eines Abspielfehlers von Johan Fransson in der eigenen Zone traf Rückkehrer Bryan Lerg nach 63 Sekunden zum 0:1, Noele Trisconi doppelte in der 6. Minute per Ablenker nach, doch dieses Tor wurde aber erst nach einer fünf Minuten lang dauernden Videostudium durch die Referee’s Salonen und Schukies gegeben. Danach herrschte einige Minuten Chaos, begleitet von vielen Fehlpässen. Dabei machte der Genfer Verteidiger Fransson in der 13. Minute seinen Fauxpas zu Beginn wieder gut. Nach einer Täuschung von Kevin Romy traf der Schwede zum 1:2 Anschluss. Doch deswegen agierten die Genfer in der Folge zumindest vorerst nicht besser, im Gegenteil, Zwerger hätte mittels seinem Bauerntrick kurz vor der ersten Pause die Führung für Ambri ausbauen können.

Nach dem üblichen Donnerwetter von McSorley, versuchten die Servettien zu Beginn des zweiten Drittels den Ausgleich mittels einer Brechstange zu erzwingen. Ambri aber konterte eiskalt, wie in der 22.Minute, als Fabio Hofer das 3:1 für die Biancoblu erzielte. Zuviel für den Genfer Coach, der in der Folge Goalie Gauthier Descloux durch Robert Mayer ersetzte. Dieser Goaliewechsel zeigte Wirkung. Genf fing sich auf und spielte durchdachter, der Lohn dafür liess nicht lange auf sich warten. In der 27. Minute nach einem Bully, brachten Skille und Tömmernes durch zwei schnelle Pässe, die Defenive der Leventiner total aus dem Konzept, sodass Timothy Kast nur noch zum 2:3 einzuschieben konnte. Danach fand 20 Minuten lang ein eher laues Spiel statt, Scheibenverluste und Fehlpässe nahmen zu. Beide Teams schienen anhand der vorangegangenen Niederlagenserien (Genf drei und Ambri vier) geschwächt.  In der 50. Minute erzielte erneut Fabio Hofer in Überzahl und nach einem Doppelpass von Dominic Zweger das 2:4 für Ambri. Die Zeit verging aber dann zeigten die Genfer ihre besten fünf Minuten. Jeremy Wick im Mittelpunkt, welcher innert 52 Sekunden im Alleingang gleich zwei Tore erzielte und damit das Spiel ausglich. Es kam sogar noch besser für den Gastgeber. Angestachelt durch die Euphorie der einheimischen Zuschauer traf Noah Rod 42 Sekunden später per Ablenker zum 5:4, zur erstmaligen und entscheidenden Führung der Genfer. Dabei ärgerte sich Ambri-Goalie Conz dermaßen über seine Vorderleute, dass er wiederholt seinen Stock und das Torgehäuse drangsalierte.

47 Sekunden vor Spielende erhöhte Tanner Richard mit dem Schuss ins leere Tor noch auf 6:4 und die Grenats hatten ihre drei Punkte im Trockenen, wichtig für sie im Strichkampf. Anders auf der Seite von Ambri, welche anhand der 5. Niederlage in Folge vorläufig unter dem Strich klassiert bleiben.

Resultate vom 3.11.2018

Genève-Servette – Ambri-Piotta 6:4 (1:2, 1:1, 4:1)
Tore: 2. Lerg (Kubalik, D’Agostini) 0:1. 6. Trisconi 0:2. 14. Fransson (Romy) 1:2. 22. Hofer (Müller) 1:3. 27. Kast (Tömmernes) 2:3. 50. Hofer (Zwerger/Ausschluss Rod) 2:4. 56. (55:14) Wick (Richard) 3:4. 57. (56:06) Wick (Tömmernes) 4:4. 57. (56:48) Rod (Fransson) 5:4. 60. (59:23) Richard (Mayer!, Fransson) 6:4 (ins leere Tor).
Bemerkungen: Genève-Servette ohne Bouma, Wingels und Simek (alle verletzt), Ambri ohne Bianchi, Ngoy, Pinana und Novotny (alle verletzt) und Kienzle (überzählig).

Lugano – ZSC Lions 5:3 (2:1, 2:1, 1:1)
Tore: 6. Hofmann (Haapala) 1:0. 12. Fazzini (Romanenghi) 2:0. 18. Shore (Bodenmann) 2:1. 22. Morini (Hofmann) 3:1. 25. Jörg (Loeffel, Walker) 4:1. 34. Cervenka (Noreau, Chris Baltisberger/Ausschluss Walker, Lapierre) 4:2. 49. Schäppi (Cervenka, Herzog) 4:3. 59. Walker 5:3 (ins leere Tor).
Bemerkungen: Lugano ohne Cunti, Lajunen, Sartori und Reuille (alle verletzt), ZSC Lions ohne Geering, Nilsson, Wick, Flüeler, Suter und Hinterkircher (alle verletzt) sowie Pettersson (überzähliger Ausländer).

Biel – Bern 2:3 (1:0, 0:1, 1:1, 0:1) n.V.
SCL Tigers – Davos 1:4 (0:1, 0:2, 1:1)
Rapperswil-Jona Lakers – Fribourg-Gottéron 1:4 (0:0, 1:3, 0:1)
Zug – Lausanne 1:4 (0:0, 0:2, 1:2)

Von Ailura, CC BY-SA 3.0 AT, CC BY-SA 3.0 at, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=48423673

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