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National League

NLA: Hofer & Zwerger punkten bei Ambris Heimsieg

Der Kampf um die Playoffs ist so spannend wie noch nie, zwei Runden vor Schluss sind noch sieben Teams involviert.

Lugano sicherte sich dank grossem Einsatz drei für sie wichige Punkte und machen einen grossen Schritt Richtung Playoffs. Zwei der wichtigsten Tore erzielten Raffaele Sannitz und Linus Klasen im Powerplay. Für die Partie in Lugano nahm der Zug’s Coach Dan Tagnes zwei Änderungen vor. An Stelle von Tobias Stephan hütete Sandro Aeschlimann das Tor und Garrett Roe übernahm die Rolle von David McIntyre. Keine Änderungen hingegen beim HC Lugano. Vauclair feierte 900 Spiele in der NLA, konnte allerdings das Spiel wegen Übelkeit nicht bestreiten.

Guter Start der Luganesi, welche nach 61 Sekunden mit 1:0 in Führung gingen. Zuerst blockte Chiesa einen Angriff des EVZ, dann spielte Bürgler einen Querpass zu Hofmann, welcher einnetzen konnte. Bei dem Gegntreffer nahm der Zuger Trainer die Challenge, doch auf dem Video war unmöglich zu erkennen, ob Hofmann zu früh ins Drittel gefahren war. Danach folgte eine längere Druckphase der Zentralschweizer, wobei Thiry zweimal zu einem Abschluss kam und zum vermeintichen Augleich. Minutenlang schauten sich die Unparteiischen die Szene an, gaben das Tor jedoch nicht, da Merzlikins den Puck vorher wohl abgedeckt hatte. Hofmann mit der Gelegenheit zum 2:0, doch durch einen Scheibenverlust der Luganesi führte zum Zuger Ausgleich durch Everberg, der genau in die hohe Torecke zum 1:1 traf. Eine weitere Chance zur Führung der Gäste vergab Martschini, als der EVZ zu seinem ersten Powerplay kam, aber Merzlikins überstand die Prüfung. Bei einem erstem Überzahlspiel von Lugano spielte Fazzini per Querpass Sannitz an, der zum 2:1 traf.

Im 2.Drittel kamen erneut die Luganesi Sannitz, Walker, Lapierre und Fazzini zu Chancen, auch im anschliessenden Powerplay kamen die zu einigen gefährlichen Abschlüssen. Als aber der Zuger Goalie kurz vor Spielhälfte einen Schuss abprallen liess, stand erzielte Walker noch während dem Fallen das 3:1. Die Zuger reagierten sofort und kamen zu einer Doppelchance, aber Simion traf nur die Latte. In einem weiteren Powerplay des EVZ und einer hervorragenden Vorarbeit von Klingberg, konnte der zukünftige Lugano-Stürmer Reto Suri den Puck doch noch zum 2:3 einschieben. Zug drückte weiter auf den Ausgleich bis sie erneut eine Strafe kassierten. Lapierre scheiterte zweimal am Zuger Goalie bis Klasen die Scheibe an der blauen Linie abfangen konnte und Aeschlimann mit seinem Weitschuss zum 4:2 erwischte.

Alles war noch offen für das letzte Drittel, dabei kamen die Gäste nach 45 Sekunden zu einer Überzahl, doch wollte kein Treffer fallen. Tangnes mit frühem Risiko, nahm in der 55. Minute seinen Goalie vom Eis. Dabei traf Morini traf ins leere Tor zum 5:2. Den letzte Treffer dieser Partie war den Zugern vorbehalten, Klingberg verkürzte 119 Sekunden vor Ende auf 5:3 und der Zuger Coach erneut seinen Goalie vom Eis nahm. Lugano aber gewann dennoch die drei für sie wichtige Punkte und machten einen weiteren wichtigen Schritt in Richtung Playoffs.

Trotz des Heimsieges gegen den HC Davos muss Ambri-Piotta weiter zittern
Mit 15:4 Torschüssen wurde jedem sofort klar, dass die Leventiner das aktivere und vielleicht bessere Team war. Hinter dem Davoser Torhüter Gilles Senn, der diesmal den Vorzug bekam, schlug es in der elften Minute gleich zweimal ein. Innerhalb von 17 Sekunden erzielten Fora und Kubalik die 2:0 Führung für den Gastgeber und in der 14.Minute legte Fabio Hofer assistiert von Kubalik und Zwerger zum 3:0 nach.

Den ersten Treffer für den HC Davos in diesem Duell erzielte Pestoni zu Beginn des mittleren Abschnitts, assistiert vom jungen Österreicher mit Schweizer Lizenz, Benjamin Baumgartner und die Steinböcke schienen mit diesem Anschlusstreffer in der Partie angekommen zu sein, bei den Leventinern hingegen machte sich das erste Nervenflattern bemerkbar. Das Aufbäumen der Bündner gegen eine drohende Niederlage währte nur kurz. Deshalb auch als D’Agostini für Ambri-Piotta wie aus heiterem Himmel die Führung auf ein 4:2 erhöhte, doch deshalb steckten die Davoser den Kopf nicht gleich in den Sand und gaben noch nicht auf. Ein Schuss von Nygren aber landete nur am Pfosten, danach war beim HCD die Luft entgültig draussen. Vitolinsh nahm seinen Goalie aus dem Spiel und es schlug weiteres Mal im Davoser Gehäuse ein und die Gastgeber erhöhten auf 5:2. Damit liegen die Biancoblu zwei Runden vor dem Quali-Ende mit fünf Punkten Vorsprung auf die achtplatzierten ZSC Lions und stehen somit beinahe in den Playoffs.

Weitere Partien:

Die ZSC Lions unterliegen auswärts in Bern nur knapp
In der Partie zwischen dem SC Bern und den ZSC Lions, kämpften sich die Zürcher nach einer Aufholjagd nach einer 1:5 Rücklage bis auf 4:5 heran. Dies dank den Toren von Roman Cervenka, Jérôme Bachofner und Roman Wick und machten das Spiel nochmals spannend. Noch kann das Team von Arno Del Curto (8.) die Playoff-Qualifikation aus eigener Kraft schaffen.

Der EHC Biel steht in den Playoffs
Dank dem gewonnenen 4:2 Heimspiel über Lausanne steht der EHC Biel als Playoff-Teilnehmer fest. Auf Kosten der Waadtländer stossen die Bieler inun auf den 3. Rang vor.

Die Tigers müssen weiter zittern
Die SCL Tigers erlitten am oberen Zürichsee gegen die Rapperswil-Jona Lakers mit 2:5 erneut eine Niederlage und müssen weiter um einen Einzug in die Playoffs bangen. Die Effizienz fehlte und in der Abwehr agierten sie viel zu nachlässig wenn nicht sogar fahrlässig, zudem sah ihr Goalie Damiano Ciaccio bei drei der ersten vier Gegentore alles andere als gut aus.

Gottéron schafft den Sprung über den Strich nicht.
In seinem letzten Heimspiel gegen Genéve-Servette agierte Gottéron zu kompliziert und kassierten eine 2:3-Niederlage.

Resultate der 48. Runde vom 1.3.2018:

Lugano – Zug 5:3 (2:1, 2:1, 1:1)
Tore: 2. Hofmann (Bürgler) 1:0. 10. Everberg (Roe) 1:1. 19. Sannitz (Fazzini, Chorney/Ausschluss Roe) 2:1. 29. Walker (Reuille) 3:1. 33. Suri (Klingberg/Ausschluss Bertaggia) 3:2. 40. (39:14) Klasen (Bürgler/Ausschluss Zehnder) 4:2. 58. Morini 5:2 (ins leere Tor). 59. Everberg (Roe, Klingberg) 5:3.
Bemerkungen: Lugano ohne Cunti und Riva (beide verletzt) sowie Haapala (überzähliger Ausländer), Zug ohne Zryd und Volejnicek (verletzt) und McIntyre (überzähliger Ausländer). 900. Spiel von Julien Vauclair in der höchsten Spielklasse.

Ambri-Piotta – Davos 5:2 (3:0, 0:2, 2:0)
Tore: 11. (10:35) Fora 1:0. 11. (10:52) Kubalik (Guerra) 2:0. 14. Hofer (Kubalik, Zwerger/Ausschluss Bader) 3:0. 23. Pestoni (Baumgartner) 3:1. 37. Hischier (Ausschluss Trisconi; Du Bois) 3:2. 56. D’Agostini (Novotny, Hofer) 4:2. 60. (59:53) Bianchi (D’Agostini, Fora/Ausschluss Ambühl) 5:2 (ins leere Tor).
Bemerkungen: Ambri ohne Kienzle, Lerg, Moor und Pinana (alle verletzt), Davos ohne Sandell, Dino Wieser, Corvi und Paschoud, Stoop, Egli und Portmann (alle verletzt) sowie Kundratek (krank) sowie Lindbäck (abwesend).

Bern – ZSC Lions 5:4 (1:0, 3:1, 1:3)
Bemerkungen
: Bern ohne Ebbett und Untersander, ZSC Lions ohne Backman, Blindenbacher, Nilsson, Sutter (alle verletzt) und Marti (krank).

Biel – Lausanne 4:2 (1:1, 2:1, 1:0)
Bemerkungen:
Biel ohne Hügli und Paupe (beide verletzt), Diem (krank) und Kärki (überzähliger Ausländer), Lausanne ohne Borlat und Mitchell (beide verletzt), Traber (gesperrt) und Partanen (überzähliger Ausländer).

Rapperswil-Jona Lakers – SCL Tigers 5:2 (2:1, 2:0, 1:1)
Bemerkungen:
Rapperswil-Jona Lakers ohne Gilroy und Ness, SCL Tigers ohne Blaser, Johansson, Punnenovs (alle verletzt) und Giliati (überzähliger Ausländer). 57. Coach’s Challenge SCL Tigers

Fribourg-Gottéron – Genève-Servette 2:3 (0:1, 0:2, 2:0)
Bemerkungen:
Fribourg-Gottéron ohne Abplanalp, Furrer (beide verletzt) und Miller (überzähliger Ausländer), Genève-Servette ohne Almond, Bouma, Douay, Skille, Vukovic, Wick und Wingels (alle verletzt).

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