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National League

NLA: Peter Schneider mit Tor und Assist bei erstem Biel-Sieg seit 6 Wochen!

Acht Spiele lang musste der EHC Biel auf einen Sieg warten. Ihren letzten Erfolg feierten die Seeländer am 1.Dezember 2019 gegen die Rapperswil-Jona Lakers.

Im gestrigen Spiel gegen den EV Zug reichte den Bielern immerhin zu zwei Punkten. Die Partie begann zumindest für die Zuschauer Spektakel, sorgte jedoch bei den Coaches für Kopfschütteln. Als Anton Gustafsson nach 18 Minuten für Biel traf, war es bereits der Ausgleich zum 3:3, nachdem zuvor zweimal Kovar und Martschini für die Zentralschweizer getroffen hatten. Mangelhafte Defensivleistungen beiderseits sorgten für ein torreiches Startdrittel. Den mittleren Abschnitt begannen die Zuger Gäste mit einer Druckphase, Tore gab es keine.

Zu Beginn  des Schlussdrittels, anhand eines Doppelschlags der Seeländer durch Mike Künzle und Peter Schneider und innerhalb von 21 Sekunden ging der EHC Biel vermeintlich entscheidend 5:3 in Front. Doch ist die Unsicherheit des Gastgebers zurzeit sehr gross, daher brachte der Zuger Gregory Hofmann sein Team neun Spielminuten vor Spielende in Überzahl wieder heran. Einige Sekunden später erfolgte der Ausgleich mittels Shorthander von Oskar Lindberg, indem der Schwede gleich zwei Bieler Verteidiger aussteigen liess. Weil sich aber der Zuger Dario Simion in der Overtime ein unnötiges Beinstellen leistete, traf Yannick Rathgeb im Powerplay zum 6:5 und die Seeländer durften am Ende doch noch einen Sieg feiern. Damit endete auch das vierte Aufeinandertreffen der beiden Teams mit einem Treffer Unterschied, diesmal mit dem besseren Ende für den EHC Biel

In den ersten beiden Dritteln hatte der EVZ leichte Vorteile, indem sie dreimal in Führung gingen. Dreimal aber konnten das Heimteam wieder ausgleichen.Auch verdienten sich in diesem Duell die beiden Torhüter Jonas Hiller und Leonardo Genoni keine Bestnoten. Biel’s Österreicher Peter Schneider erzielte den Treffer zum 5:3 und leitete mit einem Assist den 6:5 Siegtreffer in der Verlängerung ein.

Die jungen „Wilden“ aus Genf sichern sich den siebten Sieg in Serie
Genéve-Servette siegtzum siebten Mal in Serie und sind derzeit nicht zu schlagen. Von einer solchen Serie kann der Berner Meister nur träumen, welcher bereits die fünfte Niederlage aus den letzten sechs Spielen hinnehmen musste.

Anhand eines spezielles Treffers durften die Genfer zum 7. Mal hintereinander jubeln, als Daniel Winnik sein Team in der 47. Minute zum 2:1-Sieg führte, dies unmittelbar nach einer doppelten Unterzahl. Wieder einmal lieferten sich Servette und Bern einmal mehr einen Kampf auf Biegen und Brechen und zum dritten Mal hintereinander endete die Partie einem Tor Unterschied.

Vor der Partie in Genf übte Bern’s Geschäftsführer Marc Lüthi harte Kritik und von zuletzt „extrem arroganten Auftritten“ der „Mutzen“ gesprochen. Die gestrige Leistung aber hatte wenig mit der angesprochenen Arroganz zu tun, spielten doch die Berner grösstenteils solid. Aber die Art und Weise wie sich die Berner um einen Sieg brachten, war naiv und stümperhaft. Nach 40 Minuten hiess es 1:1 und als der SCB zwei volle Minuten lang mit 5 gegen 3 spielen konnte, brachten sie nichts zustande.

1:6 Kanterniederlage für die schwachen SCL Tigers
Nach gut einem Monat buchten die ZSC Lions wieder einmal zwei Siege hintereinander und bodigten die schwachen Langnauer in deren Heimstätte gnadenlos mit 6:1. Dies dank stark gespielten Powerplays und Effizienz.

Die Grundlage zum Sieg hatten die Zürcher bereits im Startdrittel gelegt, als sie drei Sekunden vor der Pause das 2:1 erzielten. ZSC-Topskorer Pius Suter schloss einen Konter erfolgreich ab, zuvor hatten die Emmentaler die Scheibe in der offensive Zone verloren.

Zum ersten Mal in diesem Jahr holten sich die Zürcher die vollen drei Punkte, die Tigers aber gingen erstmals leer aus und beklagen die vierte Niederlage in den letzten fünf Spielen. Ihr Vorsprung auf den Strich aber schmilzt langsam aber stetig.

Telegramm vom 10.1.2010

Biel – Zug 6:5 (3:3, 0:0, 2:2, 1:0) n.V.
Tore: 4. Kovar (Hofmann) 0:1. 8. Fuchs (Rajala) 1:1. 10. (9:00) Kovar (Klingberg, Hofmann) 1:2. 10. (9:37) Ullström (Kreis/Ausschlüsse Riat; Alatalo) 2:2. 15. Martschini 2:3. 19. Gustafsson (Fuchs/Ausschluss Langenegger) 3:3. 45. (44:20) Künzle (Ullström, Rathgeb/Ausschluss Senteler) 4:3. 45. (44:41) Schneider (Riat) 5:3. 51. Hofmann (Kovar, Senteler/Ausschluss Gustafsson) 5:4. 58. Lindberg (Alatalo/Ausschluss Thiry!) 5:5. 64. Rathgeb (Ausschluss Simion) 6:5
Bemerkungen: Biel ohne Cunti, Ulmer, Lüthi, Hügli und Pouliot, Zug ohne Bachofner, Diaz, Schnyder, Zgraggen (alle verletzt) und Schlumpf (gesperrt).

Genève-Servette – Bern 2:1 (0:0, 1:1, 1:0)
Bemerkungen: Servette ohne Fritsche, Mercier und Wick, Bern ohne Bieber, Grassi, Henauer (alle verletzt) und Mursak (überzähliger Genève Ausländer)

SCL Tigers – ZSC Lions 1:6 (1:2, 0:1, 0:3)
Bemerkungen: SCL Tigers ohne Dostoinow, Glauser, Schilt (alle verletzt), Earl und Gagnon (beide überzählige Ausländer), ZSC Lions ohne Krüger, Roe, Flüeler (alle verletzt) und Sutter (überzählig).

Pic: CHL/Hakala

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