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Europa

NLA: Saisonende auch für Zwerger & Hofer!

Der EHC Biel zu Hause schlägt den HC Ambri-Piotta mit 2:1 und zieht in den Halbfinal ein. Für Ambri heisst es Saisonende, doch trotz des Scheitens dürfen die Leventiner mit ihrer Saison mehr als zufrieden sein, verlief diese doch mit dem unerwarteten 5. Tabellenrang um vieles besser, als ihnen vor dem Saisonstart prognostiziert wurde.

Ambri gab in Biel nochmals alles, dennoch ging das Duell trotz der frühen Führung mit 1:2 verloren. Auch wenn die Biancoblu im Viertelfinal nur eines von fünf Spielen gewonnen hatten, gehören sie zu den grossen Überraschungen in dieser Saison, hatte man sie doch vor Saisonbeginn in den unteren Regionen der Tabelle erwartet. Kaum jemand hatte ihnen die erste Playoff seit 2014 zugetraut.

Die beiden Teams lieferten sich in der ausverkauften Bieler Arena eine hart umkämpfte Partie. Für den entscheidenden 2:1 Sieg der Seeländer zeigte sich Robbie Earl in der 28. Minute verantwortlich, da Ambris Fabio Hofer zuvor ein Fehlpass voraus ging. Dabei war Ambri ein Start nach Mass gelungen und nach 114 Sekunden lagen die Leventiner durch eine schöne Einzelleistung von Noele Trisconi mit 1:0 in Führung. Drei Minuten später konnte Biel durch Damien Brunner mit seinem ersten Treffer in den Playoffs ausgleichen, als er Ambri-Verteidiger Nick Plastino aussteigen liess. Ambri hätte genügend Torchancen gehabt um die Serie gegen Biel zu verlängern. So vergab Jiri Novotny in der 4. Minute die Gelegenheit auf 2:0 zu erhöhen. Kurz nach der Spielhälfte scheiterte der Tscheche erneut, traf trotz offenem Tor nur den Pfosten. Trotzdem war der Sieg des EHC Biel, welche zum zweiten Mal hintereinander im Playoff-Halbfinal stehen alles andere als gestohlen.

Härter als das Scheitern im Halbfinal wird Ambri der Abgang ihres Topskorers Dominic Kubalik, einer der spektakulärsten Spieler der Liga, treffen, der nach dem Spiel bestätigte, dass er in der nächsten Saison wohl in Nordamerika spielen wird.

Eindrückliche Reaktion der SCL Tiger nach drei Niederlagen
Nach den drei Niederlagen im Halbfinal gelang den Langnauern mit dem 5:1 Sieg in Lausanne eine eindrückliche Reaktion. Selbst durch die schnelle1:0 Führung der Waadtländer liessen sich die Tigers nicht aus der Ruhe bringen und reagierten in der 5. Minute durch den Ausgleich. Danach hatten die Emmentaler gegen ein fahrig spielendes Lausanne ein leichtes Spiel. Sinnbild dafür war der Treffer zum 5:1 neun Minuten vor Spielende durch Chris DiDomenico und Langnau die Serie auf 3:2 verkürzen konnte.

Zum ersten Mal in diesem Halbfinal konnte sich Bern als Heimteam durchsetzen und gewannen in der Overtime mit 4:3
Der Berner Sieg verdient, dominierten sie doch das erste Drittel mit 18:6 Torschüssen. Schnürten die Genfer minutenlang in deren Zone ein, doch konnten Sciaroni, Grassi und Arcobello in der Schlussphase des Startdrittels die drei guten Möglichkeiten nicht nutzen.

Im Mittelabschnitt avancierte Daniele Grassi zum Doppeltorschützen indem er den Genfer Goalie Mayer zum 1:0 und 2:0 bezwang. Die Chance das Duell gegen die müden Genfer zu entscheiden packte der SCB nicht, da das Berner Powerplaywie schon oft miserabel war. Genf jedoch, das nur zwei Ausländer antreten konnte, erzielte zwei Tore in Überzahl. Dazwischen traf Noah Rod in Unterzahl und die Servettien führten nach dem 2.Drittel mit 3:2. Viel Druck erzeugte Bern im Schlussdrittel und glich einen Augenaufschlag vor Ende der regulären Spielzeit aus.

In der 68. Minute erfolgte der 4:3 Siegtreffer des Berner Nachwuchsspielers Yanik Burren und die Berner haben die Nase in der Serie vorn.

Biel – Ambri-Piotta 2:1 (1:1, 1:0, 0:0) Stand 4:1
Tore:
2. Trisconi 0:1. 5. Brunner (Earl) 1:1. 28. Earl (Fuchs) 2:1.
Bemerkungen: Biel ohne Pouliot (krank) und Fey. Ambri-Piotta ohne Lerg und Pinana (alle verletzt). – 19. Tor von Trisconi wegen hohen Stocks nicht gegeben.

Lausanne – SCL Tigers 1:5 (1:2, 0:1, 0:2) Stand 3:2
Bemerkungen:
Lausanne ohne Borlat, Mitchell und (beide verletzt) sowie Partanen (überzähliger Ausländer), SCL Tigers ohne Giliati (überzähliger Ausländer), Blaser, Johansson, Gustafsson und Punnenovs (alle verletzt). – 25. Leone verletzt ausgeschieden.

Abstiegsrunde 4.Spiel

Dem HC Davos gelang im vierten Spiel der Abstiegsrunde gegen die ZSC Lions den ersten Sieg. Als erfolgreichster Spieler der Davoser in dieser Partie erwies sich der erst 18-jährige Österreicher mit Schweizer Lizenz Benjamin Baumgartner mit drei Punkten, den Toren zum 1:0 und 5:1 und dem Assist zum 6:1

Gottéron revanchierte sich am Obersee bei den Lakers mit einem 4:2 Sieg, nachdem sie drei Tage davor mit 2:3 eine Heimniederlage erlitten hatten

Davos – ZSC Lions 6 : 1 (3:0, 2:1, 1:0)
Rapperswil – Fribourg 2 : 4 (2:1, 0:1, 0:2)

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