Nach den zwei Siegen hintereinander strotzten die Rosenstädter zu Beginn der ersten 20 Minuten nur so vor Selbstvertrauen, welches jedoch anhand von zzwei eher fragwürdigen Schiedsrichterentscheidungen bald ein Ende findet.
Nach einem nicht geahndeten Check in die Bande von Guerra an Hüsler übte Mosimann Selbstjustiz am Übertäter aus und kassierte deswegen eine Strafe. Die Überzahl der Leventiner nutzte Hofer zur 1:0 Führung aus. Auch beim 2:0 nach wenigen Sekunden danach durch Jelovac, war fragwürdig und ärgerte die Lakers dermassen über die nicht gegebene Strafe gegen die Gäste, dass sie ihre Verteidigung ausser acht liessen. Die Referee’s schienen für diese Partie nicht den besten Abend erwischt zu haben.
Der frühe Rückstand machte den Rapperwiler zu schaffen und neben dem Hadern mit den Schiedsrichtern folgten viele Eigenfehle und Unkonzentriertheiten. Den schlimmsten Fehler aber leistete sich Casey Wellman, welcher mit dem Puck aus dem Drittel dribbeln wollte, sich dabei die Scheibe von Zwerger abluchsen liess welcher zum vorentscheidenden 4:2 traf.
Zuvor hatten die Rapperswiler zweimal den Anschlusstreffer erzielt, die Partie doch noch zu ihren Gunsten zu wenden, gelang ihnen aber nicht mehr. Zuviele Fehler in der Defensive waren der Grund. Der mittlere Abschnitt endete mit einer hässlichen Szene, als Patrick Incier nach einem Check von Gähler mit dem Kopf hart gegen die Bandenoberkante schlug, wobei der Ambri-Verteidiger den Kopf aber viel zu tief hatte, Auf so einen Weise nimmt man keinen Check an. Trotzdem wanderte Jordan Gähler frühzeitig unter die Dusche. Die logische Folge dieser Szene war eine mehr als schwache Schiedsrichterleistung und immer mehr Gehässigkeiten das Spiel bestimmte.
Lugano gibt Führung aus der
Hand und verliert gegen Biel 3:4.
Nach dem Startdrittel lag der HC Lugano mit 2:0 in Front, aber die
Gäste aus dem Seeland konnten das Spiel dank zwei Treffern des
Ex-Lugano Spieler Damien Brunner in den Schlussminuten des
Mitteldrittes wenden.
Biel-Coach Törmänen konnte wieder auf Samuel Kreis zählen. Lugano-Trainer Ireland aber musste auf Bertaggia und Vauclair verzichten. Dafür kehrte Ronchetti zurück und Haapala nahm den Platz vom überzähligen Klasen ein. Vor Spielbeginn wurden Alessandro Chiesa und Stefan Ulmer, welche für ihr vor kurzem absolviertes 400. Spiel im Lugano-Dress geehrt.
Das erste Drittel gestaltete sich ausgeglichen, wobei kein Team sich klare Vorteile erspielen konnte. Dennoch hatten Brunner und Pedretti Gelegenheiten, ihre Mannschaft in Führung zu bringen, doch Merzlikins war aufmerksam. In der 13. Minute gewann Lapierre ein Bully in der Offensivzone, spielte den Puck zu Bürgler, welcher mit seinem direkten Schuss das 1:0 erzielte. In des Drittels drehten die Bianconeri auf und nach dem von Sannitz gewonnenen Bully, holte sich Chorney die Scheibe und mit dem Zuspiel zum im Slot stehendenen Haapala führte der HC Lugano mit 2:0. Kurze Zeit später verpasste es Hofmann auf 3:0 zu erhöhen.
Zu Beginn des 2.Drittels hatten die Bianconeri nochmals eine Gelegenheit ihre Führung weiter auszubauen, doch Hiller war parat. Bei einer Strafe gegen Hofmann kamen die Seeländer zu ihrer ersten Überzahl, das Powerplay jedoch zu lasch, Nach Ablauf der Strafe kam Hügli aus kurzer Distanz zum Abschluss und Merzlikins, welcher den Puck nicht behändigen konnte, musste zusehen wie die Scheibe zugunsten der Gäste über die Linie kullerte. Merzlikins parierte kurz danach einen gefährlichen Weitschuss von Salmela, auf Seiten der Bianconeri vergaben Haapala und Fazzini ausgezeichnete Möglichkeiten. Bei einem weiteren Powerplay der Bieler, konnte Brunner nach einem Vorstoss von Rajala zum 2:2 ausgleichen. Danach vermochten die Bieler die Partie zu wenden und lagen mit 2:3 in Front. Lugano aber reagierte. nach einem Abschluss von Lapierre hatte Hiller Glück, dass die Scheibe nicht unter ihm durchrutschte. Weitere Chancen für Lugano vergaben Walker und Bürgler gleich zweimal und dabei blieb es bei der Führung der Gäste, welche ebenfalls einige Chancen verpassten. Dennoch lief der Abend für den EHC Bie, knappe 2 Minuten vor Spielende prallte der Puck genau auf den Stock von Brunner und Merzlikins chancenlos beim 2:4.
Lugano gab nochmals alles und spielte mit einem Feldspieler mehr, worauf Fazzini noch den Anschluss zum 3:4 erzielte. Aber das Tor kam zu spät und der EHC Biel fand nach vier Niderlagen in Serie wieder zum Siegen zurück.
Weitere Begegnungen:
Der SC Bern besiegt die ZSC Lions auswärts im Hallenstadion dank starkem Powerplay
Auch das drittel Duell zwischen dem SC Bern und den Lions endete zugunsten der Berner. Beim 4:1-Erfolg leistete der Ex-Berner Maxim Noreau wegen seines „Slew Footing“ und der kassierten Fünfminuten-Strafe unfreiwillige Schützenhilfe.
Diese Strafe nutzte der SCB gleich mit drei Treffer in Überzahl. Die Torschützen waren Boychuck, Ebbet und Rüfenacht. Den Zürchern hingegen gelang nur ein Treffer durch Penalty von Fredrik Pettersson. Zudem verloren die Lions ihren Verteidiger Blindenbacher anhand einer Schnittwunde am Bein bereits in der 18.Minute. Es war die zweite Niederlage in Folge vor heimischem Publikum.
Knapper Auswärtssieg des EV Zug im Spitzenspiel gegen die SCL Tigers.
Die Zuger konnten ihre Leaderposition gegen die Tigers erfolgreich aber knapp mit 2:1 im Emmental verteidigen. Die Freude aber wurde durch den Ausfall von Carl Klingberg getrübt, der ins Spital überführt werden musste.
Garrett Roe schoss den Siegtreffer in Überzahl in der 39. Minute nach einer umstrittenen Strafe gegen Langnau’s Raphael Kuonen. Den Führungstreffer der Zuger zuvor erzielte Carl Klingberg, welcher später nach einem Zweikampf kopfvoran in die Bande knallte und regungslos liegen blieb. Mit einer Halskrause versehen musste Klingberg auf der Bahre ins Spital transportiert werden. Nach der Partie gaben die Innerschweizer leichte Entwarnung. Der Schwede werde eingehend untersucht, sei undman habe keine Lähmungserscheinungen feststellen können.
Davos verliert auch unter Interims-Coach Michel Riesen
Die Negativ-Spirale beim HC Davos
findet kein Ende. Auch unter Interims-Coach Michel Riesen kann der
HCD zuhause nicht mehr gewinnen. Die Davoser hatten eine 2:0
Führung vergeben und verloren schlussendlich gegen ein formstarkes
Genf mit 2:4.
Trotz einem neuen Coaching-Duo an der Bande bleibt beim HC Davos
alles beim Alten und verlieren auch ihr elftes Heimspiel der Saison
und mussten zum zehnten Mal punktelos vom Eis. Dabei war alles für
einen Davoser-Befreiungsschlag angerichtet und sogar die Referee’s
gaben eine kleine Gabe dazu. Zwei Minuten vor Spielhälfte wischte
Marc Wieser die Scheibe offensichtlich mit dem Arm über die Linie,
doch das Tor wurde nach der Viedeokonsultation gegeben. Danach
erhöhte Lindgren auf 2:0, wobei die Bündner diesen 2-Tore Vorspung
nicht über die Bühne brachen und die Genfer drei Minuten später
ausgleichen konnten. Der HC Davos verlor seine Heimpartie am Ende
mit 2:4.
Fribourg-Gottéron wieder
auf dem richtigen Geleise
Nach drei Niederlagen in Serie hatte sich Gottéron wieder
aufgefangen und gewannen zum ersten Mal in dieser Saison gegen den
Lausanne HC. Für den Sieg legte Fribourg die Basis bereits in den
ersten 20 Minuten durch die Tore von Samuel Walser und
PostFinance-Topskorer Julien Sprunger. Die Führung verdient und
wichtig, weil die Drachen aus den letzten drei Patien nur gerade
drei Tore erzielten.
Für die Waadtländer, die zwar klar die bessere Mannschaft war, war es die dritte Niederlage in Serie, nachdem sie zuvor achtmal nacheinander gewonnen hatten. Lausanne scheiterten immer wieder an Goalie Berra oder dem Pfosten. Gottéron hingegen stoppte seinen Abwärtstrend, nachdem sie zuvor drei Spiele in Folge verloren.
Resultate vom 30.11.2018:
Rapperswil-Jona Lakers –
Ambri-Piotta 2:5 (1:3, 1:1, 0:1)
Tore: 8. (7:07) Hofer (Kubalik, Guerra/Ausschluss
Mosimann) 0:1. 8. (7:59) Jelovac 0:2. 9. (8:38) Schlagenhauf
(Wellman, Kristo) 1:2. 16. Zwerger (Kubalik) 1:3. 26. Knelsen
(Gilroy/Ausschluss Zwerger) 2:3. 28. Zwerger (Kubalik) 2:4. 44.
Ngoy (Müller) 2:5.
Bemerkungen: Rapperswil-Jona Lakers ohne Aulin,
Rizzello (beide überzählig), Helbling und Schweri, Ambri-Piotta
ohne Fora und D’Agostini (alle verletzt). Incir verletzt
ausgeschieden (35.).
Lugano – Biel 3:4 (2:0,
0:3, 1:1)
Tore: 13. Bürgler (Lapierre) 1:0. 19. Haapala
(Chorney) 2:0. 26. Hügli (Ausschluss Hofmann) 2:1. 39. (38:36)
Brunner (Rajala/Ausschlüsse Morini, Reuille; Earl) 2:2. 40. (39:40)
Brunner (Pedretti) 2:3. 59. (58:08) Brunner 2:4. 60. (59:48)
Fazzini (Ausschlüsse Lapierre; Maurer, Taschantré) 3:4 (ohne
Torhüter).
Bemerkungen: Lugano ohne Vauclair (krank), Klasen
(überzähliger Ausländer), Bertaggia, Cunti, Sartori, Biel ohne
Forster, Lüthi, Dufner, Pouliot und Fey (alle verletzt).
ZSC Lions – Bern 1:4 (0:0,
1:3, 0:1)
Bemerkungen: ZSC Lions ohne Cervenka, Nilsson,
Suter, Sutter und Wick, Bern ohne Mursak, Marti und Untersander
(alle verletzt). Blindenbacher verletzt ausgeschieden
SCL Tigers – Zug 1:2 (0:1,
1:1, 0:0)
Bemerkungen: SCL Tigers ohne Lardi (krank), Blaser
und Gagnon, Zug ohne Stephan, Leuenberger und Morant (alle
verletzt)Klingberg verletzt ausgeschieden
Fribourg – Gottéron –
Lausanne 5:2 (2:0, 0:0, 3:2)
Bemerkungen: Fribourg ohne Furrer und Sandro
Forrer, Lausanne ohne Herren, Roberts (alle verletzt) und Lindbohm
(überzähliger Ausländer).
Davos – Genève-Servette 2:4
(0:0, 2:2, 0:2)
Bemerkungen: Davos ohne Paschoud, Hischier (beide
krank), Stoop und Corvi, Servette ohne Wingels, Skille, Völlmin,
Almond, Bouma, Fransson und Tömmernes (alle verletzt).









