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Schweiz

NLB: Olten-Coach Söderström wird von junger Norwegerin gestalkt

Fredrik Söderström wird von einer jungen Norwegerin gestalkt. Der EHC-Olten-Coach ist verzweifelt und erzählt nun davon in einem Facebook-Post.

Olten-Trainer Fredrik Söderström wird laut dem „Oltner Tagblatt“ seit Monaten von jungen Norwegerin Frau verfolgt. Angefangen hatte die Geschichte in der letzten Saison bei seinem damaligen norwegischen Club Storhamar Dragons. Auch nach dem Wechsel in die Schweiz fand er keine Ruhe, da die Frau seine Schweizer Handy-Nummer herausgefunden hatte und weiter Telefonterror betrieb. Dies setzt ihm und seiner Familie mental sehr zu, aber nun wagte Söderström via einem emotionalen Facebook-Post den Schritt an die Öffentlichkeit und der Hoffnung, dem Treiben ein Ende zu setzen zu können.

Das Stalken begann im vergangenen Dezember nach einer Partie von Storhamar, bei denen Söderström als Headcoach engagiert war. Eine junge Norwegerin hatte ihm via Social Media zum Sieg gratuliert und Söderström, offenherzig und freundlich antwortete mit einem „Dankeschön“. Danach wollte die Frau wissen ob er noch Single sei. Söderström antwortet zurückhaltend, wollte wissen wer sie denn sei. Eine Antwort hatte er nie erhalten und glaubte daher an einen dummen Streich.

Nun entstand eine einseitige Konversation, welche Söderström vorerst ignorierte. Doch ging es aber so weit, dass die Stalkerin das Opfer als ihren Lebenspartner betrachtete, ihn mit Kosenamen anschrieb und gemeinsamen Urlaub plante. So richtig unangenehm wurde es für den Coach, als sie anfangen hatte, Namen ihrer „imaginären, gemeinsamen“ Kinder“ vorzuschlagen. Die Grenze überschritt die Frau, als sie Söderström nach einem Playoff-Heimspiel von Storhamar kurz vor Mitternacht bei seinem Auto auf einem Parkplatz in Hamar auflauerte, nicht mal ein heftiger Schneesturm hinderte sie daran.

Daraufhin erzählte der schwedische Coach einem Vertrauten die Geschichte, der ihm dazu riet, die Polizei einzuschalten. Als aber die Frau einen Fehler beging, welche ihre Identität verriet, hatte die Polizei leichtes Spiel, doch sind ihr die Hände gebunden.

Zunächst entschuldigte sich die Norwegerin bei Söderström und das Thema schien erledigt, aber nach wenigen Wochen ging der Terror aufs neue los. Dutzende Male rief sie ihn an, schrieb, terrorisierte und belästigte Söderström und seine Familie aufs Gröbste. Der Coach blockierte die Frau mit allen ihm zur Verfügung stehenden Mitteln und beschloss, ihr eine deutliche Nachricht zu schreiben. Geholfen hatte es nicht.

Als Söderström nach den Playoffs nach Schweden zurückkehrte und seine Zukunft beim EHC Olten sah, hoffte er, dass sich das Stalker-Problem von alleine lösen lies und schloss daher ein strafrechtliches Vorgehen gegen die Person aus.

Aber nun hat ihn die Geschichte auch in der Schweiz eingeholt. So erhielt er am vergangenen Wochenende Mitteilungen und Anrufe von einer Nummer aus Norwegen, welche nur dieser Person zugeschrieben werden kann. Wie die Stalkerin aber an seine Schweizer Handynummer gelangen konnte, kann nur vermutet werden.

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