Für Österreich startet die Eishockey-WM ab 15. Mai in der Schweiz – gespielt wird in Zürich und Fribourg. Besonders emotional wird das Turnier für Teamchef Roger Bader, der seit zehn Jahren Österreich betreut und die WM quasi vor der eigenen Haustüre erlebt.
Der 61-jährige Schweizer gibt sich vor dem Turnier zwar gewohnt ruhig, räumt aber ein, dass die WM in seiner Heimat etwas Besonderes ist. Obwohl sein Zuhause nur wenige Minuten vom Teamhotel entfernt liegt, bleibt er selbstverständlich bei der Mannschaft.
Man hofft auf Verstärkung aus Übersee
Nach dem Team-Camp in Klagenfurt reist Österreich über Feldkirch weiter ins WM-Quartier nach Zürich. Dort hofft man noch auf Verstärkung: NHL-Legionär Vinzenz Rohrer signalisiert Bereitschaft, wartet aber noch auf die Freigabe der Montreal Canadiens. „Er würde gerne kommen. Die Chancen stehen 50:50“, so Bader gegenüber der „Kronen Zeitung„. David Reinbacher wurde hingegen bereits in die NHL beordert – die Montreal Canadiens stehen derzeit in der zweiten Runde der Stanley Cup Playoffs und der Vorarlberger könnte zu Einsätzen kommen, sollte sich in der Einser-Garnitur der Habs jemand verletzen.
Bader und sein Trainerteam haben in Zürich bereits alles vorbereitet – sogar die Kabine durfte ausgewählt werden. Der Teamchef ist überzeugt, dass die Betreuer für eine perfekte WM-Atmosphäre sorgen werden.
Persönlich etwas besonderes
Sportlich beginnt die WM für Österreich am Samstag gegen Großbritannien. Besonders emotional dürfte für Bader das Duell gegen die Schweiz am 20. Mai werden – nicht nur wegen des Heimspiels, sondern auch, weil eines seiner Enkelkinder an diesem Tag Geburtstag feiert. Unterstützung könnte dabei auch von seiner Familie kommen, darunter Sohn Thierry, Profi bei den Zürich Lions.
Bild: ÖEHV-Manfred Szieber









