Österreich

Positives Signal: Land Steiermark prüft neues Eishallenprojekt in Frohnleiten!

Die mögliche Schließung der Eishalle Frohnleiten sorgt weiterhin für heftige Diskussionen. Rund zehn Vereine wären betroffen, besonders hart träfe es den Steirischen Eishockeyverband (STEHV). Am heutigen Donnerstag fand nun ein erstes Treffen auf sportlicher Ebene statt – ein „wichtiger Zwischenschritt“, wie STEHV-Präsident Philipp Hofer betont, aber noch ohne konkrete Entscheidungen.

Hofer: „Meine Sportart ist existenzgefährdet“

Am Termin nahmen Vertreter des Landesreferats für Sport, das Büro von Landeshauptmann und Sportreferent Mario Kunasek (FPÖ), die Präsidenten der Dachverbände sowie der Steirische Eishockeyverband teil.

Hofer nutzte die Gelegenheit, um Problemlage und Lösungswege nochmals zu präsentieren. Doch die Zeit habe nicht ausgereicht, um alle notwendigen Instanzen zu durchlaufen. „Der Vorschlag wird geprüft – aber meine Sportart ist weiter existenzgefährdet“, warnt Hofer gegenüber der „Kleine Zeitung“. „Der Ball liegt klar bei der Politik. Ich brauche endlich den Zuständigen – mir ist egal, wer es ist.“

Frohnleitens Bürgermeister nicht eingeladen

Frohnleitens Bürgermeister Johannes Wagner (ÖVP) zeigte sich überrascht: „Wir waren leider nicht eingeladen.“ Er habe allerdings kommende Woche einen Termin bei Landeshauptmann-Stellvertreterin Manuela Khom (ÖVP) – dort soll die Lage ebenfalls Thema sein. Als Gemeindereferentin wäre Khom auch für Sportinfrastruktur zuständig gewesen, nahm jedoch ebenfalls nicht am Donnerstag-Gespräch teil.

Wagner betont erneut, dass die bestehende Halle nicht mehr sanierungsfähig sei. Die Gemeinde sei bereit, ein direkt angrenzendes Grundstück für einen Neubau bereitzustellen: „Es gibt Pläne, Synergien zu nutzen. Aber alleine können wir das nicht stemmen. Das Land muss wollen – ohne geht es nicht.“

Land: „Eisflächen sollen erhalten bleiben“

Aus dem Büro von Landeshauptmann Kunasek heißt es, dass alle Problemdarstellungen und Wünsche der Verbände aufgenommen wurden. Konkrete Investitionssummen seien jedoch noch zu früh. Das Land versichert: „Es ist ein großes Anliegen, die Eisflächen in der Steiermark zu erhalten.“

Wie geht es weiter?

Trotz des ersten Termins bleiben viele Fragen offen. Entscheidungen müssen nun auf politischer Ebene fallen – und die Zeit drängt. Denn ohne schnelle Lösung steht ein essenzieller Standort für den steirischen Eishockeysport vor dem Aus.

Pic: www.stehv.at

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