EC Red Bull Salzburg

RBS-Coach Viveiros: „Wir haben zwei absolut gleichwertige Nummer-1-Keeper!“

Die win2day ICE Hockey League steht vor dem Abschluss des Grunddurchgangs. Red Bull Salzburg kämpft vor den letzten Spielen gegen Fehérvár und Innsbruck noch um Rang drei. Die direkte Qualifikation für die Champions League wurde verpasst – das klare Ziel bleibt jedoch der Meistertitel.

Headcoach Manny Viveiros sieht trotz Formschwankungen keinen Grund zur Sorge. Verletzungsprobleme zu Saisonbeginn, die lange Olympiapause und die hohe Leistungsdichte der Liga hätten das Auf und Ab begünstigt. Zwischenzeitlich stellte Salzburg mit zwölf Siegen in Folge sogar den Clubrekord ein. „Wir haben heuer die Saison mit sehr vielen Verletzten begonnen, die ersten Wochen haben wir permanent auf fünf bis sieben Spieler verzichten müssen. Das macht es auch der Mannschaft schwer, sich zu finden“, so Viveiros gegenüber den „Salzburger Nachrichten„.

Ob Rang drei oder vier – ein mögliches fehlendes Heimrecht im Semifinale bewertet Viveiros nicht als Nachteil. Salzburg habe die Qualität, auswärts jederzeit zu gewinnen. Auffällig: In fremden Hallen tut sich der Serienmeister mitunter sogar leichter.

Mit zwei „Einsern“ in die Playoffs

Im Tor überzeugte vor allem David Kickert mit einer Fangquote von 94,1 Prozent. Eine fixe Nummer eins für die Play-offs gibt es jedoch nicht – Salzburg setzt auf zwei gleichwertige Top-Goalies. „Tatsache ist, dass wir zwei absolut gleichwertige Nummer-1-Keeper haben. Das kann in einer langen Play-off-Serie noch wichtig werden.“

Mit Verteidiger Cole Krygier reagierte man zudem auf die anhaltenden Verletzungssorgen und schuf zusätzliche Kadertiefe. „Das war den Erfahrungen geschuldet, die wir in der Saison gemacht haben. Wir haben so viele Verletzte gehabt, dass wir mehr Kadertiefe wollten. Das macht sich jetzt schon bezahlt, aktuell fehlen drei Verteidiger. Lewington ist gesperrt, Hörl und Wimmer sind verletzt, Hörl wird einige Wochen fehlen.“

Für die entscheidende Phase setzt Salzburg auf seine große Playoff-Erfahrung – denn wenn es zählt, sieht sich der Titelverteidiger bestens gerüstet.

Bild: EC Red Bull Salzburg

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