National League

Schweiz: Maßnahmen nach dem ZSC-Chaoten-Überfall in Rapperswil stehen fest!

Nach den Chaoten-Vorfällen vom Samstag den 6.Januar in Rapperswil (wir berichteten) hat die Kommission für Ordnung und Sicherheit für den Stehplatzsektor in der St.Galler Kantonalbank-Arena folgende Maßnahmen beschlossen, welche bis auf weiteres gültig sind. Die ZSC Lions tragen diesen Entscheid mit und setzen sich vehement dafür ein, dass solche Vorfälle nicht mehr vorkommen.

Am vergangenem Freitagabend nahm der ZSC-Geschäftsführer Peter Zahner bei MySports Stellung zu den schockierenden Ausschreitungen vom 6.Januar in und vor der St.Galler Kantonalbank-Arena und in der Stadt Rapperswil.

Chaoten aus dem Lager der ZSC-Fans und mit Unterstützung einer Abordnung von Gleichgesinnten des deutschen Bundesliga-Klubs SC Freiburg hatten bereits am Nachmittag die Stadt unsicher gemacht und gewütet, Pyros und Böller gezündet. Auch im Stadion ging es mit Pyros und Pöbeleien weiter, die Sicherheit der Zuschauer war somit nicht mehr gewährleistet. Nachdem die geifernde Meute nach dem Spiel von der Polizei bis zum Bahnhof zurückgedrängt worden war, wollten sie sich nochmals Zugang ins Stadion verschaffen und die Garderobe der Lakers stürmen.

Inzwischen hat die Liga Maßnahmen ergriffen: Für ZSC-Anhänger sind Choreos und Fan-Utensilien bis auf Weiteres verboten, zu Hause sowie auswärts. Dabei greift das Kaskaden-Modell der National League, die nächste Stufe wäre der Zugang ausschließlich nur mit ID-Kontrolle, danach würde die Reduktion des Gästesektors folgen – bis zur Totalsperre. ZSC CEO Zahner unterstützt diese Maßnahmen und erklärte im Interview, dass die ZSC-Fans durch ihr Verhalten selber entscheiden würden, welche Maßnahmen die Liga ergreift, nicht der Club.

Im Interview erklärte Zahner zudem, dass die Lions erst zwei Minuten vor Spielbeginn über die Situation aufgeklärt wurden, dies obwohl die Ausschreitungen schon am Nachmittag begonnen hätten.

Photo: Unsplash

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