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Europa

Spengler Cup: Magnitogorsk schlägt Trinec & Team Canada besiegt den HC Davos

Eröffnet wurde der 92. Spengler Cup mit der Partie zwischen Metallurg Magnitogorsk und Ocelari Trinec. Den Zuschauern wurden in diesem Eröffnungsspiel mit der Overtime und dem anschliessenden Penaltyschiessen gleich die ganze Palette serviert.

Das Startspiel zwischen den beiden formstärksten Team ging ohne grossen Spektakel über die Bühne und endete mit dem Sieg nach Penaltyschiessen für die Russen. Zwar gestaltete sich die Partie als rassig und schnell, doch es fehlte die Tore, denn die beiden Goalie’s prägten das Duell. So lag bis zur 53. Minute der tschechische Leader Trinec in führung, bis es dem Russen Matuschkin gelang, für Metallurg Magnitogorsk den Ausgleich zu erzielen. Die Overtime endete ohne Tore und das Penaltyschiessen musste entscheiden. Dabei reüssierte der Russe Ljubimow als einziger Torschütze.
Magnitogorsk mit dem verdienten Sieg nach ihrem imposanten Schlussspurt, hatten sie doch das Spiel nachlässig wenn nicht sogar arrogant begonnen. Erst ab dem 2.Driitel begannen sie richtig zu spielen und dennoch war ihr Ausgleich in der 53. Minute etwas glückhaft, weil der tschechische Goalie Hrubec die nahe Torecke vernachläsigt hatte.
Ein Drama spielte sich beim Penaltyschiessen ab: Trinec hatte dafür seinen zweiten Goalie Petr Kvaca ins Tor geschickt. Bei seiner Parade gegen den dritten russischen Schützen Matuschkin verletzte sich Kvaca, weil sich bei seiner Parade und einer Drehung ein Schlittschuh im Netz verfing und mit schmerzverzerrtem Gesicht von Helfern gestützt vom Eis musste. Vermutlich hatte sich Kvaca nicht richtig aufwärmen können und wurde kalt ins Gehäuse gesetzt. Eine Diagnose seiner Verletzung steht noch aus.

Duelle zwischen den KHL-Teams und den übrigen europäischen Spitzenteams finden fast nur noch am Spengler Cup statt, dennoch wartet die russische Liga seit acht Jahren auf einen Turniersieg, den letzten gewann SKA St. Petersburg.

Zittersieg für Titelverteidiger Canada gegen den HC Davos
Nachdem das Team Canada im Startdrittel hoch überlegen war, drehte der HC Davos mächtig auf, verlor jedoch gegen den Titelverteidiger mit 1:2. Das einzige Tor für den HCD erzielte Thierry Bader.

Zum ersten Mal, seit Harijs Witolisch beim HC Davos den Trainerposten belegt, kam der schwedische Goalie Lindbäck und erhielt somit zahlreiche Gelegenheiten um sich auszuzeichnen. Zehnmal wurde der Goalie in den ersten acht Minuten geprüft. Dank dem Treffer von Zach Boychuk, welcher die Scheibe per Schlittschuh, aber ohne Kickbewegung ins Goal bugsierte, lagen die Ahornblätter nach sechs Minuten in Front. Davos erhielten kaum Möglichkeiten. Ihr Offensivspiel aufzuziehen. Eine wirklich hundertprozentige Chance vergab Inti Pestoni

Das 2. Drittel begannen die Bündner mit mehr Mut und gestalteten das Spiel aun ausgeglichen und hatten bei ihren Torschüssen sogar einige Vorteile. Dennoch blieben die Kanadier vorerst das kaltblütiger Team. So traf D‘Agostini in der 24. Minute aus spitzem Winkel zum 2:0. Besser reagierte der Davoser Goalie 68 Sekunden später, als er einen Strafschuss von Zach Dalpe parierte.

Der HCD vermochte in der ausverkauften Vaillant-Arena vor allem im Powerplay und mehreren Druckphasen zu begeistern. Trotzdem konnten sie in den 49 Sekunden doppelter Überzahl und ausgezeichneten Möglichkeiten die Scheibe nicht im gegnerischen Tor unterbringen. Erst kurz vor der zweiten Pause gelang es Thierry Bader, dem Sohn von Österreichs Nationaltrainer Roger Bader, den Anschluss zu erzielen. Für Davos verpasste zuvor Klasen das offene Tor in der 26.Minute und drei Minuten später traf Dario Meyer nur die Latte.

Im Schlussdrittel reagierten die Bündner energischer und peilten konsequent den Ausgleich an. Dabei geriet der kanadische Goalie Fucale immer mehr in den Focus. Der 23-Jährige, welcher bei den Fort Wayne Komets zwischen den Pfosten steht, trieb den HC Davos mit seinen Abwehraktionen immer wieder zum Verzweifeln.

Es blieb beim Resultat von 2:1 zugunsten des Team Canada und der HCD kassierte unter Harijs Witolinsch die erste Niederlage. Doch so ganz unzufrieden war Witolinsch nach dem Spielende nicht, denn all das wo unter Arno Del Curto und später auch unter Interimstrainer Michel Riesen nicht funktionierte, sah gegen den Titelverteidiger Canada nicht so schlecht aus. Auch der viel gescholtene Goalie Anders Lindbäck glänzte mit seinen 34 Paraden.

Telegramm Spengler-Cup vom 25.12.2018:

Davos – Team Canada 1:2 (0;1, 1;1, 0:0)
Tore:
6. Boychuk (Despres, Dalpe) 0:1. 24. D’Agostini (Ebbett) 0:2. 39. Bader 1:2.
Bemerkungen: Davos ohne Barandun (U20), Sandell (verletzt), Payr, Rödin, Corvi und Frehner (alle überzählig). (6./Coach’s Challenge). – Dalpe scheitert mit Penalty an Lindbäck (26.).


Ocelari Trinec – Metallurg Magnitogorsk 1:2 (0:0, 1:0, 0:1, 0:0) n.P.

Tore: 23. Adamsky (Roth, Svacina/Ausschluss Pakarinen) 1:0. 53. Matuschkin (Rasmussen, Pakarinen) 1:1.
Penaltyschiessen: Ljubimow 0:1, Ruzicka – (Pfosten); Pakarinen – (gehalten), Bukarts – (gehalten); Matuschkin – (gehalten), Polansky – (gehalten).
Ocelari Trinec: Hrubec (fürs Penaltyschiessen Kvaca
Bemerkungen: Timeout Metallurg Magnitogorsk (64:26). Torhüter Kvaca im Penaltyschiessen verletzt ausgeschieden.

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