Rund um das Finale der ICE Hockey League sorgt ein Interview für Aufsehen: Rok Tičar hat nach Jahren gegenüber „LAOLA“ mit deutlichen Worten über sein Aus beim EC KAC gesprochen.
„Schlimmster Moment meiner Karriere“
Der Slowene, der über drei Jahre bei den „Rotjacken“ unter Vertrag stand und in der Saison 2020/21 den Titel holte, blickt noch immer mit Unverständnis auf sein Ende in Klagenfurt zurück. „Das war der schlimmste Moment meiner Karriere. Dass mit mir so kommuniziert wurde, werde ich mein ganzes Leben lang nicht vergessen“, erklärte Tičar im Gespräch mit LAOLA1.
Vor allem die Art und Weise des Abschieds stößt ihm sauer auf. Lange habe er positive Signale erhalten, ehe sich die Situation plötzlich drehte. „Ich wurde den ganzen Sommer hingehalten – und Ende Juli bekam ich den Anruf, dass ich meine Sachen packen muss“, so der 36-Jährige.
Erfolgreiche Zeit beim KAC
Dabei war Tičar ein wichtiger Bestandteil der Klagenfurter Mannschaft. Neben konstanten Leistungen krönte er seine Zeit mit dem Meistertitel in der ICEHL-Saison 2020/21. Entsprechend tief sitzt der Frust über das abrupte Ende.
Karriere führte weiter durch die Liga
Nach seinem Aus beim KAC setzte der Routinier seine Karriere innerhalb der Liga fort. Es folgten Stationen bei den Vienna Capitals und den Graz99ers, ehe er schließlich beim HC Pustertal landete.
Dort steht der erfahrene Stürmer nun erneut im Finale – und könnte seiner erfolgreichen Laufbahn einen weiteren Höhepunkt hinzufügen.
Bild: VSV/Krammer









