Schon heute geht es bei der Eishockey-Weltmeisterschaft in der Schweiz gegen den Gastgeber weiter. Auch gegen den Medaillenfavoriten will sich die ÖEHV-Auswahl gut präsentieren. Mit drei Siegen in drei Spielen hat man jedenfalls Selbstvertrauen getankt.
Um 16:20 trifft Rot-weiß-rot in der mehr als 10.000 Zuseher fassenden Swiss Life Arena von Zürich auf den Gastgeber Schweiz. Die „Nati“ zählt zu den Mitfavoriten auf den Titel und konnte, so wie Österreich, seine ersten drei Spiele gewinnen. Einem 3:1 über die USA folgten ein 4:2 über Lettland und ein deutlicher 6:1 Erfolg über Deutschland.
Nach Klassenerhalt kann man ohne Druck auflaufen
Das Team von Headcoach Roger Bader hat den Klassenerhalt natürlich schon in der Tasche, nun richtet sich der Fokus auf das nächste Ziel – eine Viertelfinalteilnahme. Gegen die Schweiz ist man natürlich in der Außenseiterrolle, aber vielleicht kann man auch gegen die Eidgenossen überraschen: „Ich erwarte unsererseits eine Defensivschlacht. Doch wer sagt, dass wir vorne nicht ein oder zwei Tore reinmachen können und das gleiche passiert wie gegen Lettland“, so Benjamin Nissner gegenüber der „Kronen Zeitung„.
Der Teamchef ist die Schweiz ein „absoluter Topfavorit“, auch könnte Österreich die letzten Tage etwas spüren: „Es ist das vierte Spiel binnen fünf Tagen, wir werden das spüren. Doch wir wollen uns nicht auf die Schlachtbank führen lassen wie die Deutschen.“
David Kickert steht im Kasten
Nachdem Atte Tolvanen gegen Lettland eine überragende Leistung abgeliefert hat, bekommt heute David Kickert den Vorzug. Sein Teamkollege Peter Schneider vor dem Duell mit den Schweizern: „Sie werden volle Kanone kommen, da müssen wir dagegenhalten.“ Zu verlieren hat Österreich jedenfalls nichts: „Wir werden das Beste probieren, schauen wir, was rauskommt“, so Vinzenz Rohrer, für den die WM in Zürich fast so etwas wie ein „homecoming“ ist, stand der Vorarlberger in den letzten drei Jahren doch für die Lions vom Zürisee auf dem Eis.
Bild: ÖEHV-Manfred Szieber









