Nächstes Spiel, nächster Nackenschlag für den EC iDM Wärmepumpen VSV. Gegen den HCB Südtirol Alperia hielt man zwar über weite Strecken gut mit, am Ende gabs aber wieder einmal null Punkte.
Die Talfahrt des VSV geht unaufhaltsam weiter. Die Niederlage gegen die Foxes aus Bozen war die bereits neunte in den letzten zehn Spielen. Dadurch sind die Draustädter in der Tabelle auch auf Platz 9 abgerutscht. Mit 39 Punkten liegt man nur mehr zwei Zähler vor Rang 11. An der Drau muss man schleunigst wieder punkten.
Headcoach Pierre Allard hat sich die ersten Wochen bei seiner ersten Position als Hauptübungsleiter sicherlich auch anders vorgestellt: „Es tut weh – wir haben diesmal so viel reingesteckt“, so der Franko-Kanadier gegenüber der „Kronen Zeitung„. Auch Youngster Paul Sintschnig meldete sich zu Wort: „Wir probieren alles, kommen aus dem Tunnel nicht raus.“
Aus diesem sollte man aber schleunigst raus, will man nicht aus den Top 10 fliegen. Wirklich leichter werden die Aufgaben nicht, denn schon morgen kommt mit den Graz99ers ein weiteres Topteam nach Villach. Es ist das dritte Saisonduell zwischen den beiden Teams – in der „season series“ steht es 1:1. Nach der Begegnung mit den Murstädtern gibt es bis zum 5. Jänner noch Partien gegen Innsbruck, Linz und Wien – mit den Black Wings und den Capitals sogar direkte Duelle um die Top 10. Dort ist also punkten schon fast Pflicht.
Der Unmut des Villacher Publikums wächst spürbar: nach dem „go ahead“-Tor der Füchse verließen einige Fans die Halle. Ein Pfeifkonzert begleitete die Schlussminuten. Man ist unzufrieden, vor allem mit der oberen Etage. Was dagegen hilft? Wohl nur Siege.
Bild: VSV/STEFAN









