Der EC VSV steht im Playoff-Viertelfinale der ICE Hockey League vor einer großen Herausforderung. Die Villacher treffen in der Best-of-Serie auf den Grunddurchgangs-Sieger Graz99ers.
Dass die Steirer den VSV als Gegner wählen würden, kam für die Verantwortlichen in Villach überraschend. Geschäftsführer Martin Winkler hatte eigentlich mit einem anderen Szenario gerechnet.
„Ob des Ergebnisses von Fehervar in Wien habe ich eigentlich nicht damit gerechnet, dass Graz uns trotzdem pickt. Wir hätten uns auch wirklich auf ein Derby gefreut“, erklärte Winkler gegenüber der „Kleinen Zeitung“.
Statt eines Kärntner Derbys wartet nun allerdings der Tabellenführer auf die Villacher. Für Winkler ist die Rollenverteilung klar, dennoch sieht er Chancen für sein Team: „So wird das eine klassische David-gegen-Goliath-Serie, in der wir ein sehr unangenehmer Gegner sein können und werden.“
Der VSV habe sich laut Winkler in den vergangenen Wochen deutlich stabilisiert. Vor allem defensiv habe die Mannschaft große Fortschritte gemacht. Gleichzeitig sieht der Geschäftsführer auch in der Offensive eine positive Entwicklung.
„Wir haben uns in den letzten Wochen speziell defensiv extrem gefestigt, sind aber auch offensiv eine andere Mannschaft als zuletzt“, so Winkler weiter.
Ein weiterer Faktor könnte die körperliche Spielweise der Villacher sein. „Wir können auch über die Körperlichkeit einiges ausrichten und freuen uns so auf eine lange Serie.“
Bild: VSV/STEFAN









