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VSV-Sportchef Hohenberger: „Niederlagen aufzuarbeiten bringt in unserer Lage nichts mehr!“

Der VSV bleibt in der laufenden Saison auswärts bei den Tabellen-Nachzüglern punktelos. Auch im vierten Gastspiel bei Innsbruck und Vorarlberg gab es nichts zu holen – zuletzt setzte es am Sonntag eine 1:4-Niederlage im Ländle.

Damit setzte sich ein negativer Trend fort: Von den vergangenen fünf Auswärtsspielen gewann Villach nur eines, das 5:4 nach Verlängerung in Bozen.

Sportchef Herbert Hohenberger sieht aktuell keinen Sinn mehr in einer detaillierten Ursachenforschung: „Wir brauchen da nichts zu analysieren. Niederlagen aufzuarbeiten bringt in unserer Lage nichts mehr. Vielmehr müssen wir nach vorne schauen – am Mittwoch wartet mit Wien schon die nächste Challenge“, so Hohenberger gegenüber der „Kronen Zeitung„.

Gleichzeitig nimmt er das Trainerteam in die Pflicht: „Sie sind verantwortlich dafür, das Team in die richtige Richtung zu lenken. Die Spieler müssen wissen, worum es geht.“ Entscheidend werde vor allem die Einstellung sein: „Es wird darauf ankommen, wer mehr Charakter zeigt.“

Topscorer weiterhin fraglich

Fraglich bleibt der Einsatz von Topscorer Nikita Scherbak. Der Russe (39 Punkte) kämpft seit längerer Zeit mit Rückenproblemen und musste zuletzt passen, nachdem medizinische Maßnahmen nicht mehr ausreichten. Weitere ärztliche Untersuchungen wurden bereits durchgeführt. In der Defensive setzt der VSV weiterhin auf Julian Raspotnig, der sich zuletzt vermehrt mit Thomas Vallant im Lineup abwechselte.

Bild: VSV/Krammer

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