Nach dem erneuten Viertelfinal-Aus des EC VSV zeigte sich Sportdirektor Herbert Hohenberger offen und selbstkritisch.
Das klare 2:6 gegen die Graz99ers – inklusive Horrorstart mit 0:6 nach nur 16 Minuten – war für ihn sinnbildlich für die gesamte Saison. „So kann man nicht auftreten, die meisten Spieler hatten schon vor dem Match abgeschlossen“, fand Hohenberger deutliche Worte gegenüber der „Kronen Zeitung“.
Auch sich selbst nahm der Sportchef in die Pflicht: „Wir müssen auch unsere Leistung reflektieren, werden das ausgiebig tun. Ich werde versuchen, aus den Fehlern zu lernen.“ Ein Hauptproblem sei die fehlende Stabilität gewesen: „Es gab nie eine Ruhe im Team – das muss besser werden.“
Trotz des bitteren Ausscheidens sieht Hohenberger nicht alles negativ. Vor allem die Neuzugänge wie Adam Helewka oder Nick Hutchison hätten überzeugt. Klar ist aber: Nach dem vierten Viertelfinal-Aus in Folge steht Villach vor einem schwierigen Sommer.
Bild: VSV/Krammer








