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AlpsHL

AlpsHL: Ljubljana bezwingt KAC und klettert auf Rang 2

Der HK SZ Olimpija feierte am Donnerstag in der Alps Hockey League einen 6:3-Heimsieg über den EC-KAC II und verbesserte sich in der Tabelle auf Platz 2. Die Finalisten um den Italienischen bzw. um den Österreichischen Meistertitel der Alps Hockey League stehen fest…

In einem spektakulären ersten Spielabschnitt in der Hala Tivoli spielte sich Klagenfurts Schlussmann Jakob Holzer früh in den Vordergrund: Beim Abschluss eines „Zwei-gegen-Eins“-Konters parierte er gegen Gal Koren (4.) mit den Beinschonern, keine Minute später stoppte er einen Sololauf von Žan Jezovšek über 40 Meter mit der Stockhand (5.). In Olimpijas erstem Überzahlspiel blockten die rot-weißen Penalty Killer zwei Mal stark gegen den Scharfschützen Aleš Kranjc, der dann allerdings seinen dritten Versuch aus der Distanz förmlich unter die Querlatte pfefferte (8.). Nur 23 Sekunden später schlugen die jungen Rotjacken zurück: Dennis Sticha sah am rechten Flügel, dass sich zentral Philipp Cirtek freigelaufen hatte, der das präzise Zuspiel in die kurze Ecke ablenkte (8.). In der Schlussphase des ersten Drittels brannten beide Teams ein Offensivfeuerwerk ab: Nach einem Schlenzer aus der Drehung jubelte Jezovšek schon, er hatte aber nur den Pfosten getroffen (15.), Kranjc wischte frei im Slot stehend über den Puck und ein Alleingang von Philipp Kreuzer endete am rechten Beinschoner von Torhüter Žan Us (jeweils 16.). Dann gelang Jezovšek sein ersehnter Treffer: Gal Koren kreierte beim Zoneneintritt eine Überzahlsituation, per Direktabnahme schickte der bullige Ljubljana-Stürmer dessen Zuspiel in die Maschen (17.). Nun dauerte es nur 14 Sekunden, ehe der EC-KAC II wieder ausgleichen konnte: Ein Svete-Pass hinter dem eigenen Tor sprang von der Bande vor den Kasten, wo Dennis Sticha keine Probleme hatte, auf 2:2 zu stellen (17.). Keine zwei Minuten später lagen die Grünen Drachen aber wieder in Front: Gregor Koblar verzögerte im hohen Slot, wurde nicht attackiert und schlenzte die Scheibe aus dem Handgelenk halbhoch in die Maschen (19.). Vor einem höheren Rückstand bewahrte die Klagenfurter davor und danach Goalie Holzer, der beste Möglichkeiten von Jezovšek (18.) und Žiga Pešut (20.) zunichte machte.

Gleich in der ersten Minute des zweiten Durchgangs zogen die Slowenen erstmals auf zwei Tore davon: David Planko hatte in der Halbdistanz alle Zeit der Welt und setzte seinen Schlagschuss sauber in die lange Kreuzecke (21.). Nach einem Faustkampf zwischen Valentin Hammerle und Gal Koren (27.) kamen die Klagenfurter zur nächsten Gelegenheit, Philipp Kreuzers verdeckter Wristshot streifte jedoch nur Metall (28.). Danach zeichnete sich Jakob Holzer wieder aus: Nach einem Alleingang hatte Žan Jezovšek den Klagenfurter Schlussmann schon ausgetanzt, ehe dieser sein Bein nach hinten schnellen ließ und den Puck damit noch vor der Linie blockierte (31.). Dann halbierten die jungen Rotjacken ihren Rückstand: Luca Rodigas Zuspiel von Rechtsaußen setzte Simon Hammerle mit einem seltenen Rückhand-Onetimer in die lange Ecke (31.). Nur Zentimeter trennten den EC-KAC im nächsten Shift dieser Linie vom Ausgleich: Rodiga schlenzte aus dem Slot zentral auf die Querlatte, beim Hammerle-Nachschuss war Žan Us zur Stelle. Olimpija leitete sofort den Gegenstoß ein, bei dem Routinier Aleš Mušič nicht querlegte, sondern selbst halbhoch in die lange Ecke verwertete (34.). Keine zwei Minuten später konnte Ljubljana erneut anschreiben: Janez Orehek fälschte an den Hashmarks einen Slapshot des Ex-Klagenfurters Žiga Svete unhaltbar zum 6:3 ab (36.). In einem ersten Powerplay der jungen Rotjacken wurde ein Kreuzer-Querpass im Zuge eines „Drei-gegen-Eins“-Vorstoßes noch abgefangen (39.), gegen Pirmann rettete Torhüter Us mit der Schulter (40.).

Mit dem Spektakel der ersten 40 Minuten konnte der dritte Durchgang dann nicht mehr mithalten. Im zweiten KAC-Powerplay des Abends verlud Daniel Obersteiner an den Hashmarks noch einen Gegenspieler, schloss dann jedoch zu zentral auf Us ab (47.). Ein Chip aus der eigenen Zone fand den an der gegnerischen blauen Linie lauernden Markus Pirmann, der in Penalty Shot-Manier auf Ljubljanas Tor zulief, mit seinem Rückhandschuss aber am Torhüter scheiterte (50.). Oreheks zweitem Treffer der Partie stellte sich Jakob Holzer mit der Fanghand entgegen, auf der anderen Seite klopfte Cirtek seinen eigenen Abpraller knapp am kurzen Pfosten vorbei (jeweils 53.). In einer Co-Produktion der beiden Haudegen legte in der Schlussphase Mušič an die blaue Linie zurück, Kranjc übernahm direkt und hob mit seinem Lattenkracher nahezu das Gestänge aus der Verankerung (57.). Die letzte gute Einschussgelegenheit bot sich den Klagenfurtern: Der von Kreuzer schön freigespielte Obersteiner vergab einen aufgeknieten Onetimer aus halblinker Position, es blieb beim 6:3-Sieg der Slowenen. 

Alps Hockey League, Runde 34:
Do, 24.01.2019: HK SZ Olimpija vs. EC-KAC II 6:3 (3:2,3:1,0:0)
Referees: METZINGER, PAHOR; Zuseher: 693

Tore HKO: Kranjc (8./pp – Music, Cepon), Jezovsek (17. – Koblar, Rajsar), Koblar (19. – Planko, Jezovsek), Planko (21. – Zajc, Grahut), Music (35.), Orehek (36. – Svete, Pesut)

Tore KAC2: Cirtek (8. – Pirmann, Sticha), Sticha (17. – Pirmann), S. Hammerle (32. – Rodiga, Steffler). 

Lustenau und Red Bulls im AUT Finale, Asiago und Ritten im ITA FinaleDer EHC Alge Elastic Lustenau und die Red Bull Hockey Juniors werden am kommenden Wochenende (Sa, SO) das Finale um den Österreichischen Meistertitel der Alps Hockey League bestreiten. Die Mozartstädter gewannen beide Halbfinalduelle mit der VEU Feldkirch: Nachdem die Mozartstädter bereits Spiel 1 zu Hause mit 7:3 für sich entschieden hatten, siegten sie auch in Vorarlberg mit 5:4/OT und dies nach einem 0:3-Rückstand. Im Finale treffen die Red Bull Hockey Juniors nun auf den EHC Alge Elastic Lustenau. Die „Löwen“ verloren zwar am Donnerstag Semifinale 2 gegen den EC Bregenzerwald daheim mit 2:4, nachdem man aber auswärts mit 4:2 die Oberhand behielt und die besseren Ergebnisse in der Meisterschaft vorweisen kann, reichte dem EHC dieses Ergebnis für den Finaleinzug.In Italien stehen Migross Supermercati Asiago Hockey 1935 und die Rittner Buam im Endspiel. Die Rittner Buam gewannen beide Semifinalduelle mit den Wipptal Broncos Weihenstephan knapp mit 4:3 (Di/A) bzw. 2:1 (Do/H). Ebenfalls knapp ging es in Italien beim zweiten Halbfinale zwischen Migross Supermercati Asiago Hockey 1935 und dem HC Pustertal Wölfe he: Nachdem das erste Spiel in Asiago 2:2 endete, setzten sich die „Gelb-Roten“ am Donnerstag in Bruneck mit 2:1 durch. Ein Doppelschlag im Mitteldrittel brachte die Vorentscheidung zugunsten der Venetier.

www.erstebankliga.at , Bild: Eva Brili Grebenar

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