Kitzbühel tut sich auswärts schwer,
feierte in den letzten sieben Auswärtsspielen nur einen Sieg. Am
26. Dezember haben die Tiroler aber aufgezeigt: Ihre
Powerplay-Unit, mittlerweile mit 24,4% die dritteffizienteste der
Liga, sorgte beim 5:3-Sieg über die „Broncos“ für vier Überzahltore
– mit nur 70,1% ist die Mannschaft von Marco Pewal aber das
schwächste Team in Unterzahl. Das beste Powerplay spielt heuer
Ritten, kommt auf 29%. Für Rittens Manuel Öhler kommt der Einsatz
gegen Kitzbühel wohl noch zu früh.
Steel Wings Linz – SHC Fassa
Falcons
Sowohl die Steel Wings Linz als auch der SHC Fassa Falcons haben
keine Möglichkeit mehr, die Master Round zu erreichen. Für beide
Teams gilt es in den verbleibenden Spielen der Regular Season ihre
Form für die Qualification Round aufzubauen. Am 26. Dezember haben
beide Teams Niederlagen hinnehmen müssen.
Die Italiener kämpfen weiterhin in
diese Saison um ihren ersten Auswärtssieg nach regulärer Spielzeit.
Mit sechs Punkten sind sie das zweitschwächste Auswärtsteam der
Liga. Linz, das nach 18 Tagen wieder ein Heimspiel bestreitet, hat
drei seiner letzten vier Spiele auf eigenem Eis gewonnen. Das erste
Saisonduell gewannen die Italiener nach Verlängerung mit 2:1.
EK Die Zeller Eisbären –
EHC Lustenau
Der EK Die Zeller Eisbären ist mitten
drinnen im Kampf um einen Platz unter den Top-5. Auf Rang sechs
liegend haben die Salzburger, die unter Neo-Head Coach Mike
Flanagan, der nun erstmals auf seinen Ex-Klub trifft, beide Spiele
gewonnen haben, aktuell nur einen Punkt Rückstand auf den
Fünftplatzierten aus Ritten. Daheim sind die Zeller ohnehin sehr
stark, blieben nur in zwei ihrer zwölf Heimspiele ohne Punkte (neun
Siege). Das erste Saisonduell der beiden Teams im Ländle
entschieden die „Eisbären“ mit drei Treffern im Schlussdrittel 3:1
für sich.
Die Mannschaft aus Vorarlberg war
am Boxing-Day spielfrei, ist aber auswärts seit drei Spielen
sieglos – und kassierte in diesen Niederlagen durchschnittlich 6,3
Gegentore. Personell muss EKZ-Trainer Mike Flanagan weiter auf
Fabio Artner, Patrik Kittinger, Benedikt Wohlfahrt und Jesper
Akerman verzichten. Dank der guten Zusammenarbeit mit den Graz99ers
können die Pinzgauer allerdings wieder auf steirische Unterstützung
des Kooperationspartner hoffen. Müssen sich die Zeller glatt
geschlagen geben, sind die Red Bull Hockey Juniors, sie haben ihre
Regular Season bereits beendet, für die Master Round qualifiziert.
Ihr Vorteil beträgt, vor den vier ausstehenden Spielen der
„Eisbären“ zehn Punkte.
EC Bregenzerwald – S.G.
Cortina Hafro
S.G. Cortina Hafro hat am Mittwoch die
Möglichkeit, dem HDD SIJ Acroni Jesenice ins Viertelfinale zu
folgen. Die drittplatzierten Italiener brauchen dazu zumindest
gleich viele Punkte wie der EK Die Zeller Eisbären. Die letzten
fünf Spiele beim EC Bregenzerwald, der am Montag eine
6:7-Niederlage nach Overtime einstecken musste, haben die Italiener
gewonnen.
Auch der ersten Saisonvergleich
(4:2) ging an den Tabellendritten. Bei den „Wäldern“ fehlt Fabian
Ranftl, die zuletzt ausgefallenen Philip Metzler, Benjamin Winkler,
Felix Zipperle und Kai Hämmerle könnten wieder ins Line-Up
zurückkehren. Die Vorarlberger brauchen einen Sieg und gleichzeitig
den Punkteverlust von Ritten, um die theoretische Chance auf die
Top-5 zu wahren.
Wipptal Broncos
Weihenstephan – HDD SIJ Acroni Jesenice
Die Wipptal
Broncos Weihenstephan empfangen den Tabellenführer HDD SIJ Acroni
Jesenice. Die Slowenen haben am Montag daheim Ritten mit 5:1
dominiert und sind nun seit fünf Spielen ohne Niederlage. Während
dieser Serie musste der Leader nur vier Gegentore hinnehmen. Die
„Broncos“ sind hingegen seit vier Spielen ohne Erfolg, zumindest
vier Gegentreffer kassierten die Südtiroler während ihrer
Losing-Streak.
Auch daheim gab es in den letzten
vier Spielen bzw. zwei Monaten keinen Sieg. Das erste Saisonduell
gewannen die Slowenen souverän mit 5:1. Jesenice ist mit 89,4%
Penalty-Killing weiterhin das beste Team in Unterzahl. Großes
Herzstück des Tabellenführers ist die Defensive, nur 27 Gegentore
erzielt Jesenice in den bisherigen 24 Saisonspielen.
HC Gherdeina valgardena.it
– HC Meran/o Pircher
Zum Abschluss des Spieltages
kämpfen der HC Gherdeina valgardena.it und der HC Meran/o Pircher
um den Anschluss an die Top-5. Gröden fehlen vier Spiele vor dem
Ende sieben Punkte, Meran deren zehn. Beide Teams müssen zumindest
gewinnen, um weiterhin von der Master Round träumen zu können.
Beide Teams haben am 26. Dezember kein Spiel bestritten, davor gab es für die „Furie“, die mit Terrance Amorosa (5G|31A) ihren zweitbesten Punktesammler an den HCB Südtirol Alperia abgaben, zwei Niederlagen am Stück, Meran gewann (5:4 vs. EHC). Das erste Saisonduell gewann Gröden mit 3:1.
www.alps.hockey, Bild: Hannes Franke









