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ICEHL: Weiter heiße Diskussionen um VSV-Goalie Alexander Schmidt!

Zum vierten Mal in dieser Saison kam Ali Schmidt am Montag zu einem ICEHL-Einsatz. Doch richtig glücklich kann er nicht darüber sein. Zumal er alles andere als Rückendeckung von seinem Coach spürt.

Die ganze Saison schon fordern viele, dass Ali Schmidt mehr Einsätze im Kasten des VSV erhält. Während er im Nationalteam zuletzt gegen Ungarn ein Fixposten war und in insgesamt drei Länderspiel-Einsätzen ebenso viele Siege und zwei Shutouts feierte, ist er bei seinem Verein in Villach nur Bankerldrücker.

Nur auf Grund der Sperre nach der sinnlosen Aktion von JP Lamoureux im Spiel gegen Pustertal kam Schmidt gegen den HC Innsbruck zu seinem vierten Saisoneinsatz und hielt die Adler mit tollen Saves lange im Spiel. Letztendlich setzte es aber eine 1:5 Klatsche.

Dass bei fünf Gegentoren der Torhüter nicht mit Lobeshymnen überschüttet wird ist zu erwarten, doch seine Mitspieler nahmen Schmidt in Schutz, attestierten ihm genauso wie Stammgoalie Lamoureux und Puls24-Experte Greg Holst eine starke Partie.

VSV-Defender Philipp Lindner ging sogar noch weiter und entschuldigte sich gegenüber der „Kleine Zeitung“ bei Schmidt mit den Worten „Wir haben ihn im Stich gelassen. Das hat er so nicht verdient, er ist der Erste, der in die Halle kommt, und der Letzte, der heimgeht.“

War die Niederlage also zumindest für den 22-jährigen ein Ausrufezeichen um in Zukunft mehr Einsätze zu erhalten? Wohl eher nicht, denn der einzige der sich nicht zu Lob an den Schlussmann hinreißen ließ, war Coach Rob Daum. Er drehte sich mit den Worten „Kein Kommentar“ zur Frage nach Schmidts Leistung weg.

Es wird wohl weiter schwierig für Schmidt zu Spielpraxis zu kommen. Heute gegen die Graz99ers wird wieder JP Lamoureux im Tor stehen und Schmidt’s Aussichten auf regelmäßige Einsätze in der ICEHL sind weiter alles andere als rosig.

Pic: ECVSV

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