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Continental Cup: Ritten verliert auch das Abschlusspiel

Das Finale des Continental Cup in Minsk endet mit einer Niederlage für Ritten. Sonntagnachmittag mussten sich die „Buam“ auch im dritten Spiel dem englischen Meister Sheffield Steelers mit 0:2-Toren geschlagen geben. Die Lehtonen-Truppe beendet somit das Finale, wie im Vorjahr, auf dem vierten Rang. 

Neben den Verletzten Andreas Alber und Max Ploner musste Ritten heute auch auf Stürmer Thomas Spinell verzichten, der nach einem Foul im gestrigen Spiel gegen Astana für eine Partie gesperrt wurde. Bei den Engländern fehlte hingegen Topscorer Robert Dowd, er hatte sich im Auftaktmatch gegen Astana schwer am Knie verletzt.

Sheffield war am Anfang bemühter und versuchte es mit zwei Distanzschüssen von David Phillips und Ben O’Connor, Ritten-Goalie Patrick Killeen klärte aber problemlos mit den Beinschonern. Auf der Gegenseite testete Alex Frei in der achten Minute erstmals Ervins Mustukovs, sein Abschluss war aber zu schwach. Gleich darauf hatte Ritten mächtig Pech, als der Schuss von Julian Kostner nur die Torumrandung traf. In der 15. Minute musste Alexander Eisath für zwei Minuten auf die Strafbank und die Engländer nutzten diese Überzahlsituation eiskalt aus. Beim Abpraller von Killeen reagierte Andreas Jamtin am schnellsten und musste die Scheibe nur mehr über die Linie schieben.

Im Mitteldrittel hatte Oscar Ahlström nach fünf Minuten die große Chance zum Ausgleichstreffer, der Schwede zielte aber knapp am Tor vorbei. Wenig später zeichnete sich Killeen beim Abschluss des Ex-Bozners Colton Fretter mit einer Glanzparade aus. In der 30. Minute schickte Traversa Kyle Jean alleine vor das Tor von Mustukovs, der US-Boy scheiterte aber am englischen Schlussmann. Nachdem Kapitän Jonathan Phillips ebenfalls alleine vor Killeen vergab, erhöhte Sheffield in der 35. Minute auf 2:0. Jonas Westerling überraschte Killeen mit einem Backhandtor ins kurze Eck. Nach 40 Minuten blieb es bei der 2:0-Führung der „Steelers“.

Im Schlussdrittel hätte es Ritten wieder spannend machen können, Simon Kostner verfehlte aber aus guter Position das Tor. 13 Minuten vor Spielende hätte Levi Nelson das Ergebnis sogar auf 3:0 schrauben können, er biss sich aber im 1 gegen 1 an Killeen die Zähne aus. Danach probierten es auch Andreas Valdix und Eric Neiley, aber auch sie scheiterten am bärenstarken Kanadier. Am Ergebnis änderte sich nichts mehr, Kapitän Christian Borgatello und Matt Marquardt wurden als beste Spieler prämiert.

Ritten beendet somit das Turnier, wie bereits im Vorjahr in Klobenstein, auf Rang 4. Heute steht um 17 Uhr MEZ noch das Spitzenspiel zwischen Gastgeber Minsk und den Kasachen von Nomad Astana auf dem Programm. Der Gewinner dieser Partie kürt sich zum Continental-Cup-Sieger 2018.

Sheffield Steelers – Rittner Buam 2:0 (1:0, 1:0, 0:0)
Tore: 1:0 Andreas Jamtin (16.), 2:0 Jonas Westerling (34.)

Continental-Cup-Finale in Minsk (BLR)

Freitag, 12. Jänner (MEZ – Mitteleuropäische Zeit)
Rittner Buam – Yunost Minsk 1:2 (0:2, 0:0, 1:0)
Nomad Astana – Sheffield Steelers 5:1 (1:0, 1:0, 3:1)

Samstag, 13. Jänner
Nomad Astana – Rittner Buam 3:2 n.P. (0:2, 1:0, 1:0, 0:0)
Yunost Minsk – Sheffield Steelers 5:4 (2:2, 1:1, 2:1)

Sonntag, 14. Jänner
Sheffield Steelers – Rittner Buam 2:0 (1:0, 1:0, 0:0)
17 Uhr: Yunost Minsk – Nomad Astana

Tabelle
1. Yunost Minsk 6 Punkte/2 Spiele (7:4)
2. Nomad Astana 5/2 (8:3)
3. Sheffield Steelers 3/3 (7:10)
4. Rittner Buam 1/3 (3:7)

www.rittnerbuam.com, Pic: Max Pattis

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