Der EHC Red Bull München hat die Augsburger Panther im ersten Saisonspiel mit 3:2 (2:1, 1:1, 0:0) geschlagen. Der Sieger des MagentaSport Cups konnte damit die gute Leistung der Vorbereitung auch zum Auftakt der PENNY DEL zeigen.
Im zweiten Spiel der Gruppe Süd fuhren die Schwenninger Wild Wings einen 2:1-Auswärtssieg beim ERC Ingolstadt ein. Durch den Sieg schlißen die Wild Wings nach Punkten zu Tabellenführer Adler Mannheim auf, die wie auch München drei Punkte auf dem Konto haben. Im letzten Spiel des Tages gewannnen die Grizzlys Wolfsburg 4:1 gegen die Krefeld Pinguine und grüßen damit nach dem ersten Spieltag von Platz eins in Gruppe Nord.
EHC Red Bull München –
Augsburger Panther
Die Red Bulls hatten den
besseren Start und Trevor Parkes brachte die
Hausherren in der vierten Spielminute in Führung. Wenig später
konnte Debütant Maximilian Eisenmenger (7.)
allerdings den Ausgleich für die Panther erzielen, indem er den
Puck durch die Beine des herauskommenden
Münchner Goalies ins Tor schoss. München behielt dennoch
die Spielkontrolle und Neuzugang Zachary Redmond (15.)
sorgte mit seinem Kontertor für die erneute Führung der
Oberbayern.
Im zweiten Abschnitt hatten die Red Bulls lange mehr Spielanteile und erhöhten durch Yannic Seidenberg (33.) auf 3:1, doch die Gäste hatten eine Antwort parat. 12 Sekunden vor Drittelende schoss Thomas Holzmann (40.) den Anschlusstreffer für die Fuggerstädter. In einem intensiven, abwechslungsreichen Schlussdrittel konnte keine der beiden Mannschaften ihre Chancen nutzen und der EHC Red Bull München gewann die Partie am Ende mit 3:2 gegen die Augsburger Panther.
ERC Ingolstadt –
Schwenninger Wild Wings
Die Schwenninger
Wild Wings trafen im ersten Powerplay des Spiels durch
Alexander Weiß (9.) zur 1:0-Führung, die trotz mehr abgegebenen
Schüssen aufseiten der Ingolstädter bis zur ersten
Drittelpause Bestand hatte. Auch im zweiten Drittel hatten
die Schanzer mehr Spielanteile und erspielten sich gute
Chancen, die jedoch alle vom starken
Gästetorwart Joacim Eriksson zunichtegemacht wurden.
Auf der anderen Seite nutzte Schwenningen die wenigen Chancen
effektiv und Jamison MacQueen (26.) erhöhte für die
Gäste auf 2:0.
Im Schlussdrittel lief der ERC Ingolstadt durchgehend auf das Tor der Gäste an, doch die Hausherren bissen sich an der Wild Wings Defensive um Goalie Eriksson weiterhin die Zähne aus. Doch in der 53. Minute konnten die Schanzer durch den Anschlusstreffer von Frederik Storm verkürzen. Die folgende Schlussoffensive blieb allerdings ohne Erfolg und Schwenningen brachte das 2:1 über die Zeit und startete damit mit einem Auswärtssieg in die neue Saison.
Grizzlys Wolfsburg –
Krefeld Pinguine
In einem umkämpften Spiel gingen die
Krefeld Pinguine durch den Treffer von
Arthur Tianulin (15.) in Führung. Nach dem Seitenwechsel
ließen die Gäste mehrere Überzahlmöglichkeiten ungenutzt und
landeten danach selbst mehrmals auf der Strafbank. Die Grizzlys
Wolfsburg nutzten hingegen ihre Powerplays effektiver. Erst glich
Phillip Bruggisser (36.) von der blauen Linie gegen
seinen Ex-Club aus und nur 64 Sekunden später drehte
Max Görtz (37.) ebenfalls in Überzahl die Partie
zugunsten der Niedersachsen.
Das letzte Drittel gehörte ganz den Wolfsburgern. Max Görtz (41.) erhöhte kurz nach Wiederbeginn, ehe Matti Järvinen (45.) auf 4:1 stellte. Die Pinguine fanden danach kein Weg zurück ins Spiel und die Grizzlys feierten einen 4:1-Erfolg zum Saisonstart
Fischtown Pinguins – Kölner
Haie
Die Fischtown Pinguins eröffnen den zweiten
Spieltag am Montag (20.12.2020, 19:30 Uhr) gegen die Kölner Haie.
Bremerhaven, der Finalist des MagentaSport Cups verlor zum Auftakt
3:2 in Berlin. Auch die Kölner mussten sich im ersten Saisonspiel
gegen DEG geschlagen geben, allerdings erst im Shootout, sodass sie
bereits einen Punkt einfahren konnten. Letzte Saison entschieden
die Pinguins alle vier Duelle gegen die Rheinländer für sich.
www.del.org, Foto: von Moritz Eden/City-Press GmbH









