Die Kölner Haie und die Düsseldorfer EG machen den Anfang. Am Donnerstag um 19.30 Uhr steigt die PENNY DEL in die neue Saison ein. Hier ein Überblick, was alles anders ist. Eines bleibt jedoch gleich: MagentaSport zeigt alle Partien live und den Auftakt gibt es live und kostenlos für alle.
Der Modus
Es
wird in zwei Gruppen gespielt. Corona erfordert Flexibilität auf
allen Ebenen. So auch beim Modus sowie dem Spielplan. Zunächst
werden alle Spiele in einer Doppelrunde in den beiden regionalen
Gruppen gespielt. Im Anschluss werden die beiden Divisionen in
einer Einfachrunde verzahnt. Damit hat jeder Club 38
Hauptrundenspiele. „Alle Clubs konnten sich sehr schnell damit
anfreunden. Die Lösung ist gut“, sagt Gernot Tripcke,
Geschäftsführer der PENNY DEL. Für die Spieler und die Fans geht es
Schlag auf Schlag. Nahezu jeden Tag gibt es Non-Stop Eishockey zu
sehen. Alle Spiele sind live bei MagentaSport zu sehen.
Die
Corona-Teststrategie
Im Gegensatz zum MagentaSport Cup,
wo 36 Stunden vor einem Spiel Schnelltests durchgeführt wurden,
verschärft die Liga ihr Testprotokoll für die reguläre Saison. Drei
Mal pro Woche wird bei den Clubs getestet. Die Ergebnisse müssen
anonymisiert an das Ligabüro weitergeleitet werden. Für die
Schiedsrichter gilt das gleiche Protokoll. Die Tests und deren
Auswertung müssen die Clubs selbst bezahlen, die Kosten für die
Referees trägt die Liga-Gesellschaft.
„Das ist zwar sehr teuer, aber wir haben keine andere Wahl. Wir wollen verantwortungsvoll mit der Gesundheit der Spieler umgehen und den Spielbetrieb so gut es eben derzeit geht sichern. Nur so kann es funktionieren“, begründet Jörg von Ameln, Leiter Spielbetrieb der PENNY DEL, den Weg.
Tabelle
Die Platzierung in der Hauptrunde in den Gruppen Nord und Süd
erfolgt zunächst nach dem Punkteschnitt (Quotient aus Punkten und
Anzahl der gewerteten Spiele), es folgt die Tordifferenz. Die
Tordifferenz wird in der Subtraktionsmethode festgestellt. Ergibt
auch das keine Reihenfolge, erfolgt die Platzierung nach dem
Schnitt der erzielten Tore.
Playoff-Qualifikation
Die ersten vier Mannschaften einer jeden Gruppe erreichen die
Endrunde. Aber: Es können nur Clubs an den Playoffs teilnehmen, die
mindestens 50 Prozent der Spiele in der Hauptrunde absolviert haben
wie der Club seiner Gruppe mit den meisten Partien.
Spiele und
Wertungen
Stehen einem Club mindestens ein Torhüter und zehn Feldspieler zur
Verfügung, muss die Mannschaft antreten. Eine Partie wird nur dann
für das betreffende Team nicht mit null Punkten und 0:5 Toren als
verloren gewertet, wenn das Team aufgrund behördlicher Anordnung
in Quarantäne ist oder der Ligagesellschaft noch vor
behördlichen Anordnungen positive Coronatests vorliegen.
Neuansetzungen
Sollten Spiele einer Mannschaft ausfallen und nicht von der PENNY
DEL mit einem Ergebnis gewertet werden, können diese Partien neu
angesetzt werden. Die Neuansetzungen sind aber in der
chronologischen Reihenfolge der ursprünglichen Ansetzung zu
treffen. Bei Nichtverfügbarkeit einer Spielstätte kann das
Heimrecht getauscht werden. Sollte das nicht möglich sein,
entfallen die entsprechenden Partien ohne Wertung.
Transferschluss
Im Gegensatz zu den vergangenen Spielzeiten, als ligainterne
Wechsel nur bis Ende Dezember möglich waren und Spieler aus anderen
Ligen Deutschlands oder der Welt bis Mitte Februar verpflichtet
werden konnten, gibt es diesmal nur noch ein wichtiges Datum: der
1. März.
Handschuh-Regel
Ab sofort erhält ein Spieler,
der während einer Auseinandersetzung einen oder beide Handschuhe
auszieht oder so versucht Gegenspieler zu provozieren, zusätzlich
zu allen weiteren Strafen automatisch eine
Spieldauer-Disziplinarstrafe. Bei einem Kampf ohne Handschuhe
sammelt ein Spieler so in einer Aktion zwei große Strafen. Bei drei
großen Strafen im Saisonverlauf wird der Akteur zum ersten Mal
automatisch gesperrt.
Zudem wird bei allen großen Strafen automatisch durch den Disziplinarausschuss ermittelt, der wohl spätestens bei der zweiten Verhängung einer derartigen Spieldauer-Disziplinarstrafe weitere Sanktionen verhängen wird.
www.del.org,Photo: GEPA pictures/ EHC Red Bull Muenchen/ Lukas Barth-Tuttas








