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DEL

DEL: Wolfsburg stürzt Berlin vom Thron / München übernimmt

Foucault-Hattrick bei Grizzlys-Sieg gegen Berlin / Red Bulls feiern Derby-Sieg / Roosters legen erneutes Comeback hin

Die DEL hat einen neuen Tabellenführer: Der EHC Red Bull München ist nach dem 4:2 im Derby gegen Schlusslicht Straubing neuer Liga-Primus. Der Meister profitierte dabei vom 7:4-Sieg der Grizzlys Wolfsburg gegen die Eisbären Berlin, die auf Platz zwei rutschen. Dramatisch wurde es in Schwenningen, wo die Iserlohn Roosters nach einem zwischenzeitlichen 1:3 noch mit 4:3 gewannen. In Düsseldorf feierte die DEG einen 2:1-Erfolg gegen Adler Mannheim, während sich Krefeld für die 0:7-Abreibung gegen die Adler am Freitag rehabilitierte und gegen Ingolstadt ein 7:3 einfuhr. In Köln setzten sich die Haie mit 6:3 gegen die Augsburger Panther durch.

In München machten am Ende die Blitzstarts des Meister den Unterschied im Derby. Bereits in der zweiten Spielminute traf Dominik Kahun zur Führung für die Red Bulls und nach dem zwischenzeitlichen Ausgleich der Tigers durch Michael Zalewski (6.) war Kahun (15.) erneut zur Stelle. Nach 87 Sekunden in Abschnitt zwei baute Jason Jaffray den Vorsprung der Red Bulls aus, ehe Michael Connolly (31.) für Straubing verkürzte. Im Schlussabschnitt ging es erneut schnell: Nach 28 Sekunden traf Jonathan Matsumoto zum 4:2, das bis zum Ende bestand hatte.

Wolfsburg führte durch Kris Foucault (5.), Gerrit Fauser (11.) und Björn Krupp (14.) schnell mit drei Toren, aber ein Doppelpack von Eisbären-Kapitän André Rankel (14., 16.) gestaltete die Partie wieder offen. Durchgang zwei gehörte jedoch dem Vizemeister. Foulcault zum Zweiten (22.), Mark Voakes (25.) und Foulcault zum Dritten (32.) schossen einen vermeintlich sicheren Vorsprung heraus. Berlin bäumte sich aber noch einmal auf. Mit einem Doppelpack brachte Mark Olver (44., 47.) die Hauptstädter wieder in Schlagdistanz. Berlin rannte weiter an, aber weitere Gegentreffer ließen die Grizzlys nicht mehr zu. Mit einem Emptynetter markierte Voakes (60.) den 7:4-Endstand.

Iserlohn kam mit dem Treffer von Jack Combs (10.) zunächst besser in die Partie, aber in der Folge leisteten sich die Roosters eine doppelte Unterzahl, die Schwenningen perfekt ausnutzte. Anthony Rech (13.) und Stefano Giliati (14.) beendeten die Strafen vorzeitig. Damien Fleury (21.) baute die Führung der Wild Wings aus und wie schon am Freitag waren die Iserlohner Comeback-Qualitäten gefragt. Und die Sauerländer lieferten: Christopher Fischer (31.) sowie Blaine Down (46.) egalisierten und sieben Sekunden vor der Schlusssirene traf Justin Florek zum Sieg für Iserlohn.

In Krefeld entwickelte sich ein Torreigen, den Joel Keussen (2.) mit seinem ersten DEL-Tor eröffnete. Die Pinguine nahmen den Schwung der Führung mit und führten nach weiteren Toren von Kevin Orendorz (12.), Markus Nordlund (15.) und Kurt Davis (20.) zur ersten Pause mit vier Toren. Einmal auf den Geschmack gekommen, steuerte Joel Keussen (27.) einen weiteren Treffer bei. Ingolstadt meldete sich erst zu Wort, nachdem Tim Miller (33.) das halbe Dutzend für die Pinguine vollgemacht hatte. David Elsner (37.) und Sean Sullivan (38.) gestalteten das Ergebnis aus ERC-Sicht etwas erträglicher. Jacob Berglund (49.) hatte auch noch einen weiteren Treffer für Ingolstadt parat, doch Mathias Trettenes (50.) machte für Krefeld endgültig den Deckel drauf.

Sinan Akdag legte für Mannheim beim Gastspiel in Düsseldorf zur Zufriedenheit der zahlreich mitgereisten Fans zunächst vor, doch nur 45 Sekunden später egalisierte Alexander Barta für die DEG. In der Folge erspielten sich beide Teams gute Chancen, doch weitere Tore blieben aus. Erst in der 55. Spielminute brachte Alexej Dmitriev die Hausherren in Front und die Adler hatten keine Antwort mehr auf den Treffer.

Köln empfing den AEV in der LANXESS arena und die Gäste aus Bayern hatten den besseren Start. Ex-Hai Daniel Schmölz nutzte nach nur 23 Sekunden einen Fehler der Haie, doch nur 129 Sekunden sorgte Ex-Panther Benjamin Hanowski für den Ausgleich. Braden Lamb (6.) brachte Augsburg erneut nach vorn und es kam in der Folge zu einer temporeichen Partie mit Chancen auf beiden Seiten. Philip Gogulla (21.) konnte schließlich für die Haie erneut ausgleichen und im Powerplay traf Christian Ehrhoff (35.) zur ersten Haie-Führung der Partie. Die Gastgeber hatten die Partie in der Folge im Griff und kamen zu weiteren Toren. Nicolas Krämmer (43.) und Justin Shugg (44.) sorgten mit einem Doppelschlag für die Vorentscheidung und Felix Schütz (54.) legte nochmals nach, ehe Daniel Schmölz (58.) mit seinem zweiten Treffer den Schlusspunkt setzte.

Grizzlys Wolfsburg – Eisbären Berlin 7:4 (3:1, 3:0, 1:2)
Tore: 1:0 Kristopher Foucault (4:11/PP1), 2:0 Gerrit Fauser (10:35/PP1), 3:0 Björn Krupp (13:05), 3:1 André Rankel (13:37), 3:2 André Rankel (15:20), 4:2 Kristopher Foucault (21:52), 5:2 Mark Voakes (24:20), 6:2 Kristopher Foucault (31:03/PP1), 6:3 Mark Olver (43:39/PP1), 6:4 Mark Olver (46:54), 7:4 Mark Voakes (59:46/EN)

EHC Red Bull München – Straubing Tigers 4:2 (2:1, 1:1, 1:0)
Tore: 1:0 Dominik Kahun (1:59/PP1), 1:1 Michael Zalewski (5:24), 2:1 Dominik Kahun (14:47/PP1), 3:1 Jason Jaffray (21:27), 3:2 Michael Connolly (30:48), 4:2 Jonathan Matsumoto (40:18)

Schwenninger Wild Wings – Iserlohn Roosters 3:4 (2:1, 1:1, 0:2)
Tore: 0:1 Jack Combs (9:33), 1:1 Anthony Rech (12:28/PP2), 2:1 Stefano Giliati (13:13/PP1), 3:1 Damien Fleury (20:40/PP1), 3:2 Christopher Fischer (30:33), 3:3 Blaine Down (45:26), 3:4 Justin Florek (59:53)

Krefeld Pinguine – ERC Ingolstadt 7:3 (4:0, 2:2, 1:1)
Tore: 1:0 Joel Keussen (1:59), 2:0 Kevin Orendorz (11:29), 3:0 Markus Nordlund (14:04), 4:0 Kurt Davis (19:50), 5:0 Joel Keussen (26:57), 6:0 Timothy Miller (32:05), 6:1 David Elsner (36:05), 6:2 Sean Sullivan (37:17), 6:3 Jacob Berglund (48:34), 7:3 Mathias Trettenes (49:16)

Düsseldorfer EG – Adler Mannheim 2:1 (1:1, 0:0, 1:0)
Tore: 0:1 Sinan Akdag (14:46), 1:1 Alexander Barta (15:31), 2:1 Alexej Dmitriev (54:17)

Kölner Haie – Augsburger Panther 6:3 (1:2, 2:0, 3:1)
Tore: 0:1 Daniel Schmölz (0:23), 1:1 Benjamin Hanowski (1:52), 1:2 Braden Lamb (5:55/PP1), 2:2 Philip Gogulla (20:47), 3:2 Christian Ehrhoff (34:17), 4:2 Nicolas Krämmer (42:25), 5:2 Justin Shugg (43:59), 6:2 Felix Schütz (53:03), 6:3 Daniel Schmölz (57:01)

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