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EBEL

EBEL: Bozen kann wichtigen Eckpfeiler halten!

Der HCB Südtirol Alperia hat den Vertrag mit dem kanadischen Torhüter Leland Irving für ein weiteres Jahr verlängert.

Der weißrote Verein hat sich dadurch gleich einen wichtigen Baustein in Hinblick auf die neue Saison gesichert: Irving hat durch seine außergewöhnlichen Auftritte sofort die Herzen der Bozner Fans erobert und schickt sich nun an, sein zweites Abenteuer im Trikot der Foxes anzugehen.

Der Ex-NHL Goalie, der am kommenden 11. April seinen 31. Geburtstag feiern wird, ist am 22. Juni des letzten Jahres in die Südtiroler Hauptstadt gekommen. Irving ist sofort durch seine große Wendigkeit zwischen den Torpfosten aufgefallen und war einer der Hauptverantwortlichen, dass die Weißroten bis ins Achtelfinale der Champions Hockey League gekommen sind. Irving war auch eine der Schlüsselfiguren für das Erreichen der Playoffs in der Erste Bank Eishockey Liga, nicht umsonst war er mit einer Fangquote von 92% nach Lars Haugen der zweitbeste Goalie der Liga. Eine Knieverletzung hat dann seinen Einsatz in den Playoffs verhindert: der Torhüter hat nach der gelungenen Operation bereits mit der Rehabilitation begonnen und wird zu Beginn des Trainingslagers im August wieder voll fit sein.

Irving begann seine Karriere 2004 in der WHL in den Reihen der Everett Silvertips. Seine Fangquoten dort lagen zwischen 92% und 93%, sodass er 2006 von den Calgary Flames im ersten Turnus als 26. Spieler insgesamt gedraftet wurde. Sein Debüt in der höchsten amerikanischen Meisterschaft wurde jedoch um einige Jahre aufgeschoben: nach einer weiteren Saison mit den Silvertips gewann er mit Team Kanada die Goldmedaille bei der U20 Weltmeisterschaft und heuerte anschließend in der AHL, zuerst in den Reihen der Quad City Flames, dann bei den Abbotsford Heat, an. 2011 folgte das Debüt in der NHL bei Calgary: innerhalb von zwei Saisonen bestritt er 13 Spiele im Trikot der Flames.

2013 übersiedelte er erstmals nach Europa in die Liiga: bei Jokerit erzielte er eine Fangquote von über 92%. Im darauffolgenden Jahr wechselte er in die KHL zu Salavat Yulaev Ufa: mit dem russischen Team nahm er auch am Spengler Cup teil und verlor erst im Finale gegen Genf. Im Jahr 2015 kehrte er wieder in die AHL zurück, dieses Mal zu den Iowa Wild (41 Spiele, 91,3%), während er 2016 abermals nach Finnland zu KooKoo (35 Spiele, 92,3%) wechselte. Bevor er 2018 nach Bozen kam, spielte er eine weitere Saison in der AHL bei den Lehig Valley Phantoms und den San Diego Gulls.

„Ich liebe es, hier zu leben”, erklärt Irving, „Bozen ist eine wunderschöne Stadt mit einmaligen Fans, meine Familie fühlt sich hier zu Hause, die Kinder gehen zur Schule, wir sind von den Bergen begeistert, das Essen schmeckt vorzüglich….alles in allem eine wunderbare Gegend, um Hockey zu spielen. Ich werde natürlich im Sommer hart daran arbeiten, um zum Saisonstart fit zu sein und stärker als vorher zurückzukommen. Ziel ist natürlich wie immer das Erreichen der Playoffs, dieses Mal aber als Hauptdarsteller. Im Moment ist es noch verfrüht, Prognosen zu stellen, zuerst muss man die Entscheidung bezüglich des Coaching Staff abwarten: Clayton Beddoes hat zum Saisonende gute Arbeit geleistet. Es wird mit Sicherheit einige neue Gesichter in der Kabine geben, die Philosophie wird aber die gleiche sein: wir müssen an unserem Spielplan festhalten und uns von Spiel zu Spiel verbessern und steigern“.

www.hcb.net, Pic: PSR/HCB / Vanna Antonello

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