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Dornbirn Bulldogs

EBEL: Bozen setzt seine Siegesserie im Ländle fort

Der amtierende Meister aus Südtirol schloss mit einem 4:1 im Ländle zu den Graz 99ers auf. Gegen die Bulldogs behielt man in der Messestadt mit 4:1 die Oberhand. Für die Vorarlberger war es die dritte Nullnummer en suite.

Zwischen den Achtelfinalauftritten in der Champions Hockey League gastierte Bozen im Dornbirner Messestadion und wollte im Kampf um Platz eins der Tabelle nichts liegen lassen. Die nach dem Novemberbreak ausgeruhten Hausherren begannen vorsichtig offensiv, wollten sich vom inzwischen gewohnten „finnischen Defensivkonzept“ der Bozner nicht ins Boxhorn jagen lassen – sprich ins offene Messer laufen. Dennoch hatten die Bulldogs im Anfangsdrittel klare Vorteile und ein Chancenplus. Die besten vergab die „Timmins-Linie“ mit drei Hochkarätern hintereinander. Die Füchse, von denen zunächst nicht viel zu sehen war, demonstrierten gegen Ende des ersten Drittels wieder einmal gnadenlos ihre Effizienz. Bei einer Vier-gegen-vier-Situation zeigte Brett Findlay seine Klasse, vernaschte einen DEC-Verteidiger, zwang Rinne zu einer Parade und Daniel Catenacci (17.) brauchte nur noch ins leere Tor einzunetzen.

Die Bulldogs kämpften im Mittelschnitt mit viel Einsatz um den Ausgleich gegen die kompakten, tief besetzten Südtiroler, bei denen die vierte Linie nur aus italienischen Nationalspielern besteht. Zählbares gelang den aufopferungsvoll kämpfenden DEC-Cracks vorerst nicht, beim Lattenschuss von Joel Broda (32.) fehlte nicht viel. In der 37. Spielminute war es aber soweit. In Überzahl fälschte Brodie Reid (37./pp1) einen Gewaltschuss von Jerome Leduc zum vielumjubelten Ausgleich ab. Dem Tor folgte unmittelbar eine Strafe gegen Dornbirn, die Bozen postwendend zum 1:2 durch Campbell (38./pp1) nutzte, das nach Videobeweis gegeben wurde. Doch dem nicht genug, Alexander Petan (40./ps) verwertet vier Sekunden vor der zweiten Pause einen Penalty zum 1:3. Auch wenn die Bulldogs weiterkämpften und nie aufgaben, spielten die routinierten Gäste, die einen Auswärtsgegentorschnitt von 1,6 aufweisen, die Partie im Schlussabschnitt souverän nach Hause. Nicht zuletzt dank der Powerplayschwäche der Hausherren. Luca Frigo (55.) sorgte mit einem Schlenzer ins Kreuzeck für den Endstand.

Erste Bank Eishockey Liga
Dornbirner Eishockey Club : HCB Südtirol Alperia – 1:4 (0:1|1:2|0:1)
Tore:
0:1 Catenacci (17.)
1:1 Reid (37.)
1:2 Campbell (38./PP)
1:3 Petan (40.)
1:4 Frigo (55.)

www.hockey-news.info , Bild: DEC/Blende47

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