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EBEL

EBEL: Bozen zündet Transferbombe und holt verlorenen Sohn zurück

Das ist eine Bombe auf dem Transfermarkt! Marco Insam hat sich mit dem HCB Südtirol Alperia für eine Zusammenarbeit in der Saison 2018/19 geeinigt. Das Engagement des italienischen Stürmers, Jahrgang 1989, ist eine Rückkehr „des verlorenen Sohnes”: nach einem Jahr in der Liiga bei Porin Ässät wird Insam wieder in das weißrote Trikot schlüpfen und die Foxes können somit wieder auf einen Leader zurückgreifen, welcher zuletzt auf und neben dem Eis gefehlt hatte.

Insam (188 cm x 92 kg) bedarf keiner großen Vorstellung, denn er ist ohne Zweifel einer der besten Spieler, welche das italienische Eishockey in den letzten Jahren hervorgebracht hat. Seine ersten Schritte begann er in der Jugend von Mailand und bereits in seinen jungen Jahren versuchte er sich durch einige Jahre im Ausland kontinuierlich zu verbessern. So heuerte er im Jahr 2006 in der SMHL bei den Notre Dame Hounds an, während er von 2008 bis 2010 in der Ontario Hockey League in den Reihen der Niagara IceDogs spielte. Nach Italien zurückgekehrt, begann sein langes Abenteuer in der Bozner Mannschaft, wo er von 2010 bis 2017 eine italienische Meisterschaft, einen italienischen Supercup und 2014 die EBEL gewann. Im Bozner Trikot hat Insam bereits 385 Spiele bestritten und gehört auch zu den „Top Ten“, d.h. zu jenen Spielern, welche in der weißroten Geschichte die meisten Matches bestritten haben. Im letzten Jahr gelang Marco der große und verdiente Sprung nach Finnland zu Porin Ässät: nachdem er das Try-Out mit Bravour bestanden hatte, wurde er für den Rest der Saison verpflichtet und erzielte in 66 Matches 21 Punkte (9 Tore und 12 Assists).

Marco Insam ist einer der wenigen Spieler, welcher das „weißrote Herz” am besten verkörpert. Im Laufe der Jahre hat er durch seine Opferbereitschaft, seinen Einsatz und Entschlossenheit auf dem Eis die Herzen der Fans erobert. Technisch gesehen wird Insam für die Offensive und das Powerplay dank seines gewaltigen Schusses von grundlegender Wichtigkeit sein, er wird aber auch in der Defensive und im Penalty Killing seinen Mann stellen. Eine der Haupteigenschaften des Spielers ist nämlich seine besonders ausgeprägte Wirksamkeit in der Defensive und nicht umsonst wurde er in der Vergangenheit mehrmals als Verteidiger, und dies mit gutem Erfolg, eingesetzt.

„Ich bin über meine Rückkehr sehr glücklich und erwarte es kaum, dass die Saison beginnt und ich vor einer vollen Kurve spielen kann”, erklärt Insam, „das Jahr in Finnland hat mir sehr geholfen, die dortige Meisterschaft ist nämlich von einem höheren Rhythmus, Taktik und Technik geprägt und ich hoffe daher, in Bozen das einzubringen, was ich dort gelernt habe. Die neue Saison wird keine leichte sein, denn als amtierender Meister werden sich alle gegen uns besonders anstrengen: unser Ziel ist natürlich das Erreichen der Top Six. Es wird die erste Saison ohne Alexander Egger und die erste mit Anton Bernard als Kapitän sein. Ich habe mich mit Alex gefreut, dass er seine Karriere mit dem gewonnenen Pokal beendet hat”, fährt Insam fort, „aber zugleich tut es mir leid, dass ich nicht mehr mit ihm zusammenspielen kann, ich freue mich aber für Anton und werde ihn ohne Zweifel in der Kabine unterstützen”.

www.hcb.net , Bild: GEPA pictures/ Florian Ertl

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