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EBEL

EBEL: Das war die Saison der Black Wings Linz:

Der EHC Liwest Black Wings Linz qualifizierte sich über die Qualification Round für die Playoffs 2020 in der Erste Bank Eishockey Liga. Im Viertelfinale brillierten die Oberösterreicher mit effizientem Offensivspiel und waren knapp dran den amtierenden Meister EC-KAC per Sweep aus dem Bewerb zu nehmen. Beim Stand von 3:0 aus Sicht der Linzer ist die „Best-of-7“-Serie und auch die Meisterschaft gestoppt worden.

Der EHC Liwest Black Wings Linz bestätigte in dieser Saison einmal mehr seinen Ruf als „Playoff-Dauerbrenner“. Bereits zum 14. Mal in Serie qualifizierten sich die Linzer für die Postseason – allerdings zum zweiten Mal in Folge über die Qualification Round. Dabei sah es in dieser Saison lange danach aus, als könnten die Black Wings die Postseason vorzeitig über die Pick Round erreichen. Vor allem von 15. November bis 15. Dezember präsentierten die Linzer effizientes Eishockey, feierten acht Siege in zehn Spielen.

Ende Dezember sowie im Jänner mussten die Black Wings allerdings zwei Niederlagenserien von jeweils vier Spielen hinnehmen – trotzdem hielten sich die Stahlstädter von der 20. bis zur 36. Runde durchgehend in den Top-5.

Im Jänner verpflichteten die Linzer mit Jeff Glass einen weiteren Goalie, der sich mit dem bis dato durchaus überzeugenden David Kickert die Verantwortung im Kasten teilen sollte. Seit der Verpflichtung des ehemaligen NHL-Cracks bekam Kickert sechs weitere Mal den Vorzug.

Erst in den letzten vier Runden des Grunddurchgangs, in denen die Linzer drei Niederlagen hinnehmen mussten, fielen sie aus den Top-5. Auch ein 3:0-Erfolg gegen den späteren Viertelfinalgegner EC-KAC am letzten Spieltag der Regular Season Phase eins konnte die Linzer nicht mehr in die Pick Round hieven.

In der Zwischenrunde präsentierte sich dann vor allem das Trio Brian Lebler, Dragan Umicevic und Rick Schofield, das in zehn Spielen zusammen für 53 Punkte sorgte, stark. Mit sechs Siegen aus zehn Spielen fixierte der Meister aus der Saison 2011/12 souverän und vorzeitig den zweiten Platz in der Qualification Round. In der Zwischenrunde sorgten die Oberösterreicher für einen Meilenstein in der Klubgeschichte: Der 5:2-Auswärtssieg in Villach am 18. Februar war Linz‘ 500. Sieg in einem Spiel der Regular Season in der Erste Bank Eishockey Liga.

Obwohl die Black Wings nur als siebent bestes Team gerankt waren, entschieden sich die Top-3 Mannschaften beim Live-Pick gegen ein Viertelfinalserie mit den Linzern. Somit blieb dem amtierenden Meister EC-KAC als viertplatziertes Team nach der Pick Round keine andere Wahl, als sich mit den Black Wings um den Semifinaleinzug zu duellieren.

Von Beginn weg präsentierten sich die Linzer in dieser Serie als effizientere Mannschaft. Gleich im ersten Spiel in Klagenfurt setzten sich die Herausforderer mit 6:3 durch. Rick Schofield und Hunter Fejes erzielten jeweils einen Doppelpack. Im zweiten Spiel der „Best-of-7“-Serie sorgte Stefan Gaffal in der 20. Minute der Overtime für die Entscheidung. Auch Spiel drei wurde durch nur ein Tor Differenz entschieden und brachte die 3:0 Serienführung der Linzer, ehe die Saison aufgrund der Vorkommnisse rund um das Coronavirus abgebrochen werden musste.

Gleich drei Spieler der Linzer scheinen nun nach dem Abbruch der Meisterschaften in den Top-4 der Scoringliste 19/20 auf. Dragan Umicevic reüssierte mit 71 Punkten (13 Tore / 58 Assists) gar als erfolgreichster Punktesammler der Liga. Brian Lebler (32 Tore / 29 Assists) und Rick Schofield (31 Tore / 32 Assists) fokussierten sich eher auf den Abschluss – keine anderen Spieler erzielte mehr Tore.

www.erstebankliga.at, Pic: foto-dostal.at

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