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EBEL

EBEL: Der Linzer Weg ist ein steiniger aber notwendiger!

Die Black Wings Linz erlebten schon weitaus bessere Zeiten als die Aktuellen. In der Tabelle ist man derzeit noch im Niemandsland zu finden, dennoch hat der vollzogene Umbruch bereits erste positive Ergebnisse gebracht. Die Macher in Linz haben dbzgl. auch klare Vorstellungen und Ziele.

Letztes Jahr über die Qualirunde die Playoffs gerade so erreicht, ehe bereits im Viertelfinale gegen die Graz99ers Endstation war. Was folgte war ein Kaderumbruch, den es in Linz so noch nie gab. Nun stehen die Stahlstädter nach vier Spielen mit je zwei Siegen und Niederlagen auf Rang 9 der Tabelle, doch der Schein trügt.

Die Linzer haben einen alles andere als optimalen Spielplan, da man auf Grund des Hallenumbaus erst am Freitag das erste Heimspiel absolvieren konnte und so mit drei Auswärtsspielen und spielfreien Tagen in die Saison startete. Während andere Teams bis zu sieben Spiele in den Beiden haben sind es für die Black Wings erst vier. Schwierig da in den Rhythmus zu kommen.

Zumal die Linzer diesen dringend brauche würden. Nicht weniger als neun Ab- und zehn Zugänge brachte die Offseason. Eine Maßnahme die nach der letzten Saison dringend notwendig war. Das unterstreicht auch Manager Christian Perthaler: „Es war die schlimmste Saison meiner Amtszeit. Mir fallen selten Spiele ein vom letzten Jahr, die gut waren“.

Dass nun einfach etwas braucht bis man zusammenfindet ist ihm ebenso klar: „Wir werden noch Zeit brauchen, bis die jungen Spieler in ihre Rolle finden. Dem gehen wir nach und dann werden wir wieder tolles Eishockey in Linz sehen.“

Auch Präsident Peter Freunschlag schlägt in diese Kerbe: „Wir haben heuer sehr viel Arbeit in die Auswahl des Teams und in alles, was rund ums Eis und abseits vom Eis passiert, gesteckt. Man sieht es schon ein bisschen. Letztes Jahr hat so vieles nicht funktioniert. Wir haben viel geändert und haben auch die Räumlichkeiten dazu.“

„Passiert“ ist bereits etwas. Denn mit den Auswärtssiegen in Salzburg und Klagenfurt musste man nicht unbedingt rechnen. Doch die Heimniederlage gegen Bozen tat dafür umso mehr weh. Dafür müssen auch die Leistungsträger und Routiniers wie Kapitän Brian Lebler, Rick Schofield und Dan DaSilva zu alter Form finden und dies passiert auch langsam.

Präsident Freunschlag gibt sich ob des Umbaus bzgl. des Saisonziels auch etwas bescheidener: „Wir wollen nicht mehr so euphorisch sein wie in den letzten Jahren. Wir wollen zuerst schauen, dass das Umfeld rund herum top ist. Wenn wir im Playoff sind, wollen wir aber Meister werden.“

Dafür müssen die Linzer demnächst regelmäßig punkten und mit den nächsten Gegnern Dornbirn, Fehervar und Znojmo sollte auch einiges drin liegen.

Pic: fodo.media

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