Die spusu Vienna Capitals verlieren gegen EC-KAC mit 0:2. Alle Stimmen zur Partie powered by Sky Sport Austria HD.
Dave Cameron (Head Coach
spusu Vienna Capitals):
…über das Spiel: „Wir haben viele Chancen kreiert, aber es waren
viele falsche Entscheidungen der Schiedsrichter heute. Im ersten
Drittel hätte Schneider das Tor machen können, aber die Strafe kam
nicht. Ich bin sehr unzufrieden mit der Leistung der
Schiedsrichter. Schneider hätte das Tor schießen können, wenn er
nicht gefoult worden wäre. Dann ist es schwierig für meine
Mannschaft. Wir sprechen viel darüber, aber die Schiedsrichter
finden dann immer einen Weg, Ausreden zu finden.“
…über das nächste Spiel in Klagenfurt: „Es ist ziemlich einfach – wir müssen dort einfach gewinnen.“
Andreas Nödl (spusu Vienna
Capitals):
…über das Spiel und die Fehler des heutigen Spiels: „Wir müssen
einfach Tore schießen. Aber der Tormann vom KAC hat wirklich gut
gehalten, wir haben alles probiert. Vor dem 1:0 hätte ich an eine
Strafe geglaubt, wir waren dann zu frustriert und bekommen das Tor.
Danach hören wir auf zu spielen. Gegen eine Mannschaft wie
Klagenfurt, die jeden Fehler ausnützt, ist es nicht gut genug.
Klagenfurt hat es heute gut gespielt, jetzt müssen sie noch ein
Spiel gegen uns gewinnen. Wir dürfen nicht den Kopf hängen lassen,
einfach weiterspielen. Im Endeffekt – wenn wir kein Tor schießen,
dann haben wir es eh nicht verdient.
…auf die Frage, ob Lars Haugen schon in den Köpfen der Capitals-Spieler herumgeistert: „Nein, überhaupt nicht. Wir haben einfach am Ende nicht das Scheibenglück – zu oft Pfosten. Wenn er hält, dann kann man eh nichts machen. Aber wir müssen es einfach weiter probieren und uns nicht frustrieren lassen. Sonst wird es nichts mehr.“
…über die Schiedsrichterleistung: „Bei denen weißt du nie, was du bekommst. Aber das sind Ausreden und die brauchen wir nicht.“
Petri Matikainen (Head
Coach EC-KAC):
…über das Spiel: „Beide Mannschaften hätten heute gewinnen können.
Die Wiener waren wirklich sehr gut, haben mit großer
Geschwindigkeit gespielt, haben körperlich gut gespielt. Wir haben
dann zu viele Strafen genommen und viel Druck überstehen müssen.
Aber unser Goalie hat gut gehalten und so konnten wir diese Phase
überstehen. Insgesamt waren wir zufrieden, aber wir müssen immer
weitergehen. Wir haben nun einen Sieg, aber es kommt noch ein
anderes Spiel. Wir spielen bis wir sterben.“
…über das nächste Spiel in Klagenfurt: „Wir denken noch nicht an die Meisterschaft. Wir denken nur an das nächste Spiel. Wir müssen einfach noch besser werden.“
Thomas Hundertpfund
(EC-KAC):
…über sein 100. Tor in der EBEL: „Es hat ein bisschen gedauert, bis
der 100. Treffer gefallen ist. Gott sei Dank war es jetzt im Finale
soweit, ein wichtiges Tor.“
Patrick Harand
(EC-KAC):
…über das Spiel und über sein 900. Spiel in der EBEL: „Wunderschön.
900 – eine schöne Ziffer. Aber ich bin auf die ganze
Mannschaft stolz. Wir haben kompakt gespielt, aggressiv gespielt,
genau unser Spiel. In Wien ist es immer schwer zu spielen, aber wir
haben füreinander gekämpft, nie aufgegeben und das ganze Herz
gegeben. Ich bin so stolz auf die Mannschaft.“
Lars Haugen
(EC-KAC):
…über das Spiel: „Wir waren heute etwas glücklich, haben nicht
unser bestes Gesicht gezeigt, waren teilweise schlampig. Sie hatten
einige Chancen, die aus dem Nichts resultierten, einfach weil wir
schlampig waren. Nach den 2:0 hat es sich aber sicher angefühlt.
Ich erwarte jetzt ein schweres Spiel in Klagenfurt, aber wir
spielen gut zu Hause und hoffentlich müssen wir nicht mehr nach
Wien zurückkommen.“
Bernd Brückler (Sky
Experte):
…nach dem Spiel: „Wahnsinn, wie solide der KAC im dritten Drittel
gespielt hat. Natürlich war es wichtig, dass sie die Tore gemacht
hatten und den Vorsprung danach verwalten konnten. Es spielte ihnen
und ihrem System in die Hände. Die Wiener waren sichtlich
frustriert, es waren keine Ideen mehr da. Es hat gewirkt, als
hätten die Wiener danach resigniert.“
…auf die Frage, ob die Capitals noch Chancen haben: „Ganz klar. Die Capitals sind für mich – 5 gegen 5 – die spielerisch bessere Mannschaft, mit den besseren technischen Fähigkeiten. Sie sind vielleicht aber nicht die klügere Mannschaft. Aber vor allem müssen sie eines aus den Köpfen bekommen – sie spielen hier gegen den KAC und nicht gegen die Schiedsrichter.“
www.sky.at, Foto: Kuess









