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EBEL: Österreichs Nachwuchs-Goaliehoffnung Felix Beck im Interview:

Der 17-jährige Eishockeytormann Felix Beck aus Rankweil ist auf dem Weg in die Erste Bank Eishockey Liga. Im Interview spricht Felix über den EC Bregenzerwald, die Dornbirn Bulldogs und das U18-Nationalteam.

Bei der U18-Weltmeisterschaft wurdest du zum besten Spieler von Team Österreich ausgezeichnet. Was bedeutet dir das?
Es ist eine sehr große Anerkennung für mich, ich habe mich sehr über diese Auszeichnung gefreut.

Am Ende wurde zwar das Ziel Aufstieg verpasst, aber welche positiven Erfahrungen kannst du dennoch für dich aus dem Turnier mitnehmen?
Das Ziel war von Anfang an, aufzusteigen. Das haben wir leider verpasst. Für mich persönlich ist das Turnier aber sehr gut verlaufen. Ich habe im Team eine Führungsrolle einnehmen müssen, da die Spieler alle in meiner Altersklasse sind. Beim EC Bregenzerwald habe ich das noch nicht. Es hat mir sehr viel Freude gemacht. Ich habe wieder viele Kollegen von anderen Vereinen getroffen. Der Zusammenhalt im Team war sehr groß, wir hatten viel Spaß und haben uns gut verstanden.

Auch mit deinen zwei Klubs – EC Bregenzerwald und Dornbirn Bulldogs – endete die Saison bereits vor den angestrebten Play Offs. Sind das die harten Momente, die einem in der Karriere vorwärts bringen?
Ja mit dem Bregenzerwald war es auch das Ziel, die Play Offs zu erreichen. Das haben wir nur knapp nicht geschafft. Wir sind eine sehr junge Mannschaft und werden nächstes Jahr stärker zurück kommen und dann schaffen wir die Play Offs.
Es ist am Anfang immer schwer, Niederlagen zu verkraften. Aber ich habe danach den Willen, es besser zu machen und es zu schaffen. Man trainiert dann härter, um die Ziele zu erreichen – der Wille steigt dadurch.

Du gehörst zu den Akademie-Spielern der Bulldogs Dornbirn und des EC Bregenzerwald. Was bedeutet das?
Als Akademie-Spieler hat man den großen Vorteil, dass wir alles benutzen können, was auch der EBEL-Mannschaft zur Verfügung steht. Jegliche Coaches, Kraftkammer usw. kann jederzeit in Anspruch genommen werden.
Ich gehe noch zur Schule und werde für die Spiel freigestellt – muss die Sachen dann Zuhause nachholen. Wenn ich mit den Bulldogs am Vormittag trainiert haben, dann ging ich davor oder danach in die Schule und die Trainings mit dem Bregenzerwald sind eh fast immer am Abend. Das ist dann kein Problem.

Werden wir dich auch nächste Saison im Line-Up von Bregenzerwald und Dornbirn sehen?
Ja. Ich freue mich darauf weiterhin beim Bregenzerwald und den Bulldogs zu spielen und Erfahrungen zu sammeln. Da ich jetzt im Sommer meinen Schulabschuss habe, möchte ich mich danach in die EBEL-Mannschaft kämpfen und dann Profi-Eishockey-Spieler werden.

Eurer Lehrmeister Janne Pekkarinen wechselte nach Finnland. Dennoch soll die Philosophie beibehalten werden und ein ähnlicher Nachfolger soll kommen. Wie wichtig ist diese professionelle Ausbildung für dich als junger Torhüter?
Das Jahr mit Janne Pekkarinen war sehr, sehr gut und hat mich weiter gebracht. Für mich persönlich war es gut, dass er mich in meinem Stil bekräftigt hat. Er hat mir viele Kleinigkeiten aufgezeigt, die ich verbessern konnte und immer noch kann. Janne hat sehr auf die jungen Goalies und ganz besonders auf mich gesetzt. Ich hoffe, dass dies auch der neue Coach machen wird.

Wie schaut jetzt nach der Saison dein Sommer aus?
In der Freizeit werde ich mit meinen Freunden trainieren oder ins Schwimmbad gehen. Also zu Hause im Bett liegen mache ich nicht oft.
Auf die kommende Saison werde ich mich im Sommer sehr gut vorbereiten, ich möchte auch körperlich voll dabei sein. Ich verfolge einen Trainingsplan – auch was die Ernährung betrifft.
Einmal in der Woche gibt es mit dem EC Bregenzerwald ein Eistraining in der Schweiz, bei dem auch der neue Goalie-Coach bald anwesend sein wird. Und eine Woche werde ich wieder nach Villach zum Goalie-Camp gehen.

Verfolgst du auch die Play Offs der NHL und ist dort dein Vorbild zu sehen?
Ja, ich verfolge die NHL. Mein Torhüter, Carey Price, hat es mit den Montreal Canadiens aber leider nicht in die Play Offs geschafft. Als ich 2014 in Kanada war, drückte meine Gastfamilie den Montreal Canadiens und Price die Daumen. Ich habe mich dann etwas über ihn informiert und verfolge seither seine Karriere.

www.ecbregenzerwald.at, Pic: DEC/cdmediateam

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