All for Joomla All for Webmasters
EBEL

EBEL/PR-Preview: Die Favoriten müssen auswärts ran!

In der vierten Zwischenrunde der Erste Bank Eishockey Liga-Pickround sind am Freitag alle drei Heimteams gegen besser platzierte Vereine gefordert.

Erste Bank Eishockey Liga, 4. Pick Round:
Fr, 22.02.2019: Fehervar AV19 vs. spusu Vienna Capitals (18:00 Uhr, DIGI Sport live)
Referees: BALUSKA, SIEGEL, Hribar, Rezek.

  • Die vierte Zwischenrunde wird am Freitag um 18:00 Uhr mit dem Pick Round Match Fehervar AV19 vs. spusu Vienna Capitals eröffnet. DIGI Sport zeigt die Partie live. Die beiden Teams zeigten in der Zwischenrunde bisher unterschiedliche Gesichter: Während die Caps alle drei Spiele gewannen und die wenigsten Gegentreffer kassierten (3), blieben die Ungarn bisher ohne Punkte und mussten die meisten „Bummerln“ hinnehmen (14).
  • Die beiden Vereine trafen in der laufenden Spielzeit bisher vier Mal aufeinander, stets siegte das Heimteam. Die spusu Vienna Capitals konnten übrigens zuletzt am 03. Jänner 2018 oder vor 413 Tagen Szekesfehervar als Gewinner verlassen.
  • Sowohl bei Fehervar AV19, als auch bei den spusu Vienna Capitals führt ein einheimischer Spieler die Scorer-Wertung an: Der Ungar Janos Hari scorte für die Teufel 2018/19 in 47 Spielen schon 62 Punkte (21G/41A) und der Österreicher Peter Schneider verbuchte für die spusu Vienna Capitals in 47 Einsätzen 61 Punkte (29G/32A). Damit liegen die beiden Stürmer in der Scorerwertung der Erste Bank Eishockey Liga auf den Plätzen 2 bzw. 3.
  • Aufgepasst: Fehervar AV19 ist das treffsicherste Team. Janos Hari und Company netzten in 47 Runden bei 1.358 Torschüssen bereits 172 Mal ein, ergibt die Top-Scoring-Effizienz von 12.67%. In der Pick Round gelangen den Teufel in 180 Minuten allerdings erst sechs Treffer. Die Caps trafen 2018/19 bereits einmal mehr (173 x), sie feuerten dafür allerdings die meisten Torschüsse ab (1.814) und kommen somit auf eine Scoring-Effizienz von nur 9.54% (Platz 10).  In der Zwischenrunde gelangen den Österreichern bislang aber bereits elf Treffer.
  • Fehervar AV19’s Csanad Erdely bzw. Cap Taylor Vause konnten sich in den letzten beiden Duellen als Torschütze feiern lassen.

Andrew Sarauer, Stürmer Fehervar AV19: „Die Zwischenrunde begann mit drei Niederlagen für uns nicht, wie erhofft. Aber wir trafen auf starke Teams und es hätte auch anders laufen können. Nun wollen wir gegen Wien zurück auf die Siegerstraße. Wir müssen mit Speed und auf allen Ebenen diszipliniert agieren!“
Marc Andre Dorion, Verteidiger spusu Vienna Capitals: „In der Pick Round ist jedes Duell eine große Herausforderung . Es geht gegen die besten Teams, da wäre es falsch zu glauben, dass es einfach wird, nur weil Fehervar AV19 noch ohne Punkte ist. Die Ungarn haben ein gutes Team, das haben sie schon über die ganze Saison bewiesen. Wir müssen unser bestes Spiel auf das Eis bringen!“

Fr, 22.02.2019: EC Red Bull Salzburg vs. HCB Südtirol Alperia (19:15 Uhr)
Referees: KELLNER, STOLC, Bärnthaler, Kontschieder.

  • Bei EC Red Bull Salzburg vs. HCB Südtirol Alperia kommt es am Freitag zum Duell zweier Tabellennachbarn. Die Red Bulls belegen in der Pick Round mit zwei Punkten Platz fünf, der Titelverteidiger ist mit drei Zählern Vierter. Im Kampf um Platz vier und Heimrecht im Playoff Viertelfinale kommt dem Duell der beiden Vorjahresfinalisten damit schon ein richtungsweisender Charakter zu.
  • Der EC Red Bull Salzburg kämpft am Freitag zu Hause gegen den HCB um die Rückkehr auf die Siegerstraße. Die Mozartstädter verloren im Februar bisher alle fünf Partien und mussten dabei ein Gesamtscore von 10:23-Toren hinnehmen. Allerdings ist der HCB Südtirol Alperia in diesem Monat auswärts ebenfalls noch sieglos: Die Italiener blieben in Szekesfehervar (1:5), Villach (4:6) und Wien (0:4) ohne Punkte und kassierten ein Score 5:15.
  • John Hughes und Co. erwartet den Meister aber mit guten Erinnerungen. Die Österreicher konnten die letzten drei Aufeinandertreffen für sich entscheiden (8:4, 4:2, 4:2) und erzielten dabei insgesamt 16 Treffer.
  • Der EC Red Bull Salzburg liegt in allen Spezial Wertungen (Power Play, Penalty Killing, Fair Play und Scoring Effizienz) vor dem HCB Südtirol Alperia und erzielte bisher auch die meisten Treffer (186). Michael Schiechl und Co. sind sogar die Top Penalty Killer (PK%: 86.1).
  • Salzburgs John Hughes (54 Punkte – 16G/38A) bzw. Bozen’s Brett Findlay (48 Punkte – 10G/38A) sind die punktebesten Cracks ihrer Teams.

Alexander Rauchenwald, Spieler EC Red Bull Salzburg: „Wir wollen uns steigern und ein anderes Gesicht als in den ersten drei Pick Round Spielen zeigen. Bozen agiert sehr strukturiert. Wir wollen mit viel Druck und der Unterstützung der Fans zum ersten Sieg kommen.“
Alex Petan, Stürmer HCB Südtirol Alperia: „Wir müssen das Momentum vom Sieg gegen Fehervar AV19 mitnehmen und als Einheit agieren, dann kann es ein toller Team Erfolg im Kampf um Platz 4 werden. Wir kennen alle den Tabellenstand und wissen über die Wichtigkeit dieses Wochenendes Bescheid. Wir werden jedenfalls bereit sein.“

Fr, 22.02.2019: EC-KAC vs. Moser Medical Graz99ers (19:15 Uhr)
Referees: GARON, GRUBER, Seewald, Zgonc.

  • Bei EC-KAC (3.) vs. Moser Medical Graz99ers (1.) kommt es am Freitag zum Aufeinandertreffen der Top-Offensiven der Pick Round. Die Rotjacken netzten in der Zwischenrunde in drei Spielen bisher elf Mal ein, die 99ers sogar schon 13 Mal.  Die meiste Gefahr geht beim KAC von Nick Petersen (60 Punkte – 24G/36A) bzw. bei Graz von Colton Yellow Horn (53 Punkte – 23G/30A) aus.
  • Die Moser Medial Graz99ers sind überhaupt die Mannschaft der Stunde: Oliver Setzinger und Company gewannen u.a. ihre letzten sieben Partien, sind auch auswärts top und kehrten von den letzten neun Dienstreisen als Sieger zurück. Auch nach Klagenfurt reist man mit guten Erinnerungen: Die Steirer behielten in den letzten fünf Begegnungen mit den Rotjacken die Oberhand. Außerdem verließen die Murstädter sechs Mal in Folge Klagenfurt als Gewinner. Der EC-KAC wartet seit dem 21.02.2016, drei Jahren oder 1.096 Tagen auf einen Heimsieg über die 99ers…
  • Die Moser Medical Graz99ers können mit drei Punkten den EC-KAC um zehn Zähler distanzieren und damit das Rennen um Platz 1 in der Pick Round praktisch zu einem Zweikampf mit den spusu Vienna Capitals machen. Klagenfurt hält aktuell bei acht Punkten, die 99ers bei 15, Wien bei 12.
  • Aber aufgepasst: Klagenfurt hat in dieser Saison in der Abwehr schon jede Menge Beton angerührt und die wenigsten Gegentreffer kassiert (103). Weiters stellt man mit Lars Haugen den Top-Goalie der Liga (Save%: 92.8, GAA: 1.78 und die meisten Shut Outs: 4). Die 99ers hingegen schossen die zweitmeisten Goals (183).
    • Die Moser Medical Graz99ers sind weiterhin die Nummer 1 in Überzahl. Die Murstädter trafen in 162 Power Plays bereits 44 Mal (PP%: 27.2).

Marco Richter, Stürmer EC-KAC: „Wir erwarten am Freitag gegen die 99ers eine hitzige Partie. Wir müssen 60 Minuten konstant unser Spiel spielen und mit den Special Teams zuschlagen.“
Dominik Grafenthin, Spieler Moser Medical Graz99ers: „Wir geben immer Vollgas und wollen Platz 1 verteidigen. In Klagenfurt ist es aber nicht leicht, wenn wir allerdings so spielen, wie bei unseren letzten Auftritten dort, dann sollte unser Erfolgslauf weiter gehen. Wir sind gut vorbereitet.“

www.erstebankliga.at, Pic: ServusTV / GEPApictures

To Top
error: Content is protected !!