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EC KAC

EBEL-Preseason: KAC holt sich den Turniersieg in Zvolen!

Nach den beiden überzeugenden Siegen am Donnerstag und Freitag gewährte der Trainerstab des EC-KAC im dritten Spiel innerhalb von drei Tagen einer Reihe an Stammkräften eine Verschnaufpause: Lars Haugen, Adam Comrie, David Fischer, Martin Schumnig, Thomas Koch und Nick Petersen reisten bereits nach dem 7:4-Erfolg über Banská Bystrica nach Klagenfurt zurück, aus dem Farmteam rückten Florian Vorauer, Michael Kernberger, Kele Steffler und Philipp Kreuzer auf, sodass die Klagenfurter insgesamt nur drei Imports aufboten.

Wie schon im Freitagsspiel blieben zwingende Torchancen auch in den Anfangsminuten dieser Partie Mangelware, ein gezogener Schlenzer von Thomas Hundertpfund aus dem hohen Slot wurde geblockt (5.). Innerhalb einer guten Minute verhinderte in der Folge nur Zvolens EBEL-erprobter Schlussmann Tomáš Tomek die KAC-Führung: Durchbrüche von Niki Kraus über rechts und Matthew Neal über links (6.) stoppte der Goalie ebenso wie eine Kozek-Deflection nach scharfem Duller-Steilpass (7.). Die erste gute Gelegenheit der Gastgeber war erst in deren erstem Überzahlspiel zu verzeichnen: Einen satten Schlagschuss von Verteidiger Willie Corrin aus der Halbdistanz parierte der gut positionierte David Madlener mit seiner Maske (12.). Noch bei numerischem Vorteil verpasste Ben Betker an den Hashmarks freistehend einen überraschenden Rückhand-Querpass (13.). Auch der EC-KAC kam im Auftaktabschnitt zu einem ersten Powerplay, wobei die Klagenfurter trotz Verzichts auf eine Spezialformation gute Figur machten: Ein Schlagschuss von Clemens Unterweger und ein Nachstochern Andrew Kozeks endeten bei Torhüter Tomek (jeweils 17.), Manuel Ganahl wischte nach einem Harand-Schlenzer über den Abpraller (18.). Bei Zvolens letzter Gelegenheit im ersten Durchgang machte Madlener gegen den über rechts vor den Kasten schneidenden Miloš Kelemen die kurze Ecke zu und hatte die Scheibe im Nachfassen (20.).

Das zweite Drittel wurde von der bis dahin größten KAC-Chance des Abends eröffnet: Ein starker Querpass aus der Ecke von Manuel Ganahl fand am Torraum Stefan Geier, der den Puck noch aufs Tor brachte, Goalie Tomek verhinderte mit seinem Beinschoner den ersten Treffer der Partie (22.). Dieser sollte den Klagenfurtern gut vier Minuten später gelingen: Siim Liivik wühlte sich von zwei Gegenspielern bedrängt den Torraum entlang, drückte die Scheibe in Richtung Kasten, sodass sie via Torhüter am linken Faceoff-Kreis am Schläger von Patrick Harand landete, der sie hoch in die lange Ecke setzte (27.). Beim HKM Zvolen scheiterte der umtriebige Kelemen in Minute 29 gleich doppelt, sein erster Versuch wurde geblockt, der zweite ging am kurzen Pfosten vorbei. Die beste Möglichkeit der Slowaken im zweiten Durchgang wurde eher stümperhaft vergeben: Bei einem „Drei-gegen-Eins“-Gegenstoß brachte Routinier Rastislav Špirko den Querpass nicht präzise genug an (33.). Ein ansatzloser Wristshot Kozeks schlug auf der Schulter des Torhüters ein (34.), bei numerischer Überlegenheit verpasste Marco Richter einen Rebound nur knapp (38.). Als nach einem Doppelausschluss „Vier-gegen-Vier“ gespielt wurde, waren die Rotjacken das aktivere Team, ein verdeckter Abschluss Stefan Geiers mit der Sirene überraschte Schlussmann Tomek, schlitterte aber hauchdünn an der Stange vorbei.

In einem Powerplay Zvolens früh im dritten Abschnitt zeichnete sich David Madlener bei einem strammen Schlagschuss von Špirko aus der Distanz (42.) ebenso aus wie bei einem Vorstoß von Jake Hansen über links (44.). Als die Klagenfurter wenig später mit einem Mann mehr am Eis standen, verstanden sie es besser, aus dem numerischen Vorteil Kapital zu schlagen: Eine schöne Kombination über Thomas Hundertpfund und Johannes Bischofberger, der sich neben dem Pfosten stehend an den Torraum schob und dann mit der Rückhand querlegte, vollendete Marco Richter aus kurzer Distanz zum 2:0 aus rot-weißer Sicht (47.). Nun antworteten die Hausherren prompt: Einen mehrfach abgefälschten Fernschuss drückte Rastislav Špirko aus kürzester Distanz über die Linie, Zvolens Rückstand war halbiert (49.). Die Slowaken rochen Lunte, bei angezeigter Strafe gegen den EC-KAC parierte Madlener einen Kracher von Ivan Švarný sehenswert mit der Fanghand (51.). Das folgende Unterzahlspiel zelebrierten die Rotjacken nahezu, gleich sechs Mal konnten sie sich innerhalb dieser zwei Minute aus ihrer Zone befreien. Und auch eine Schlussoffensive der Gastgeber, die letztlich mit sechs Feldspielern stürmten, blieb erfolglos: Einen Hansen-Rebound aus dem hohen Slot blockte ein rot-weißer Verteidiger (59.), bei einem Slapshot von Willie Corrin war Madlener mit den Beinschonern zur Stelle (60.).

Nach den Siegen über den MHC Nové Zámky am Donnerstag (2:0) und den HC Banská Bystrica am Freitag (7:4) bezwangen die Rotjacken auch den HKM Zvolen (2:1) und kürten sich damit ungeschlagen zum Gewinner der 21. Auflage des Pavol Zábojník-Gedenkturniers. (HB)

Head Coach Petri Matikainen:
„Wir gingen heute ohne einige unserer Stammkräfte in die Partie, haben aber über 60 Minuten gezeigt, dass wir dennoch kaum an Schlagkraft verlieren. Ich bin mit der Vorstellung in dieser Begegnung sehr zufrieden, insbesondere im zweiten Abschnitt waren wir stark. Dieses Spiel hat gezeigt, dass ohne Ausnahme jeder Spieler in unserem Kader eine wichtige Rolle einnimmt und Beiträge zum Erfolg des Teams leistet. Resultate sind in der Pre-Season völlig nebensächlich, unser Fokus richtet sich auf den Champions Hockey League-Start in knapp zwei Wochen, aber natürlich ist es ein gutes Gefühl, dass wir so früh im Spieljahr schon gut performen und einen kleinen Pokal gewinnen konnten.“

HKM Zvolen – EC-KAC 1:2 (0:0,0:1,1:1)
Zimný Štadión, Zvolen (SVK), 720 Zuschauer
Tore EC-KAC:
Patrick Harand (26:46/Siim Liivik, Marcel Witting)
Marco Richter (46:31/Johannes Bischofberger, Thomas Hundertpfund/PP1)

www.kac.at

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