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EBEL: So geht’s den Vienna Capitals im „stay at home“-Alltag:

Vor elf Tagen beendete der Corona-Virus die Erste Bank Eishockey Liga und damit auch die Saison der spusu Vienna Capitals. Statt prickelnde Play-Off-Atmosphäre regiert nun solidarisches Stay-At-Home! Während der Großteil unserer Import-Spieler versuchte so schnell wie möglich in die Heimat USA, Kanada oder Norwegen zu kommen, blieben unsere rot-weiß-roten Cracks klarerweise in Österreich.

Der Corona-Virus macht unseren Cracks auch nach dem Ende der Eishockey-Saison einen Strich durch die Rechnung. Aufgrund der Ausgangsbeschränkungen sowie der Schließung des Caps-Athletikzentrums müssen sich Captain Mario Fischer und Co. individuell und durchaus kreativ fit halten. Fischer, in der Off-Season immer mit seiner Familie im Haus in der Südoststeiermark, nutzt den Garten für zahlreiche Aktivitäten.

„Mit Schaukel, Rutsche, Trampolin sind wir gut ausgestattet. Mit den anderen Caps-Spielern bin ich natürlich in Kontakt. Trainingstechnisch werden wir von unserem Konditionstrainer Daniel DeBuigne in einer WhatsApp-Gruppe mit Übungen bzw. einem Trainingsplan versorgt. Ich habe zu Hause einen Ergometer. Das Krafttraining erledige ich vorwiegend im Garten. Das Klettergerüst bietet sich zum Beispiel ideal für Klimmzüge an.“

Defender-Kollege Patrick Peter, nach seinem Kreuzbandriss wieder auf dem Weg zurück, macht aus der Not ebenfalls eine Tugend. Sein bester Trainingsbuddy ist derzeit Golden Retriever-Pudel-Mischling Arthur, der bei der einen oder anderen Übung auch gleich als Gewicht herhalten muss. Es wird geschwitzt, was das Zeug hält. „Das Krafttraining geht bei mir zu Hause im Garten weiter. Arthur ist immer live dabei. Er unterstützt mich tatkräftig. Die ganze Stay-At-Home-Situation macht eben erfinderisch.“

Mit Marc-André Dorion und Taylor Vause entschlossen sich auch zwei gelb-schwarze Importspieler in Wien zu bleiben. „Natürlich bin ich, sowie hoffentlich alle anderen auch, zu Hause. Ich nütze die Zeit, um die Wohnung zu putzen, für die Uni zu arbeiten und halte mich mit News aus dem TV auf dem Laufenden. Immer an der Seite meiner Freundin Lisa und mir ist natürlich auch unser Hund Rivos.“

Ähnlich die Situation bei Taylor Vause. „Nach Saisonende versuche ich immer mein Trainingsprogramm für zwei Wochen herunterzufahren, einfach um mich zu erholen und auch um ein wenig vom Eishockey wegzukommen. Meine Verlobte Sandra arbeitet von zu Hause. Sie ist sehr beschäftigt. Ich widme mich daher Dingen, die ich während der Saison nicht erledigen konnte. Mein großes Hobby und mittlerweile auch zweites, berufliches Standbein ist es ja Eishockey-Jerseys zu designen. Ich habe in den letzten Tagen zum Beispiel verschiedene Designs überarbeitet. Weiters werde ich die Zeit nutzen, um weiterhin Deutsch zu lernen. Gerade sitzen Sandra und ich beim Mittagessen auf dem Balkon unserer Wohnung. Klarerweise versuchen wir jeden sozialen Kontakt zu meiden, gehen maximal kurz raus für einen schnellen Spaziergang.“

www.vienna-capitals.at, Pic: Leo Vymlatil

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