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EBEL

EBEL: Wien legt vor in der EBEL – wer kann sie noch einholen?

Die Wiener dürften stolz sein: Nicht nur findet das österreichische Eishockeyturnier EBEL auf ihrem Boden statt, sie scheinen derzeit auch die übrigen Teams weit hinter sich zu lassen und schnurstracks auf den Sieg zuzusteuern. Bisher legten sie starke Performances gegen die gegnerischen Mannschaften hin, die ihnen einen Platz an der Spitze sicherten. Doch das Turnier ist noch nicht vorbei und man soll sich bekanntermaßen nicht zu früh freuen. Welche Teams sind es also, die den Wienern jetzt noch gefährlich werden könnten? Und wie sind die Wiener allgemein aufgestellt? Dieser Artikel geht dem auf den Grund.

Mit Vorsprung ins neue Jahr gestartet
Anfang des Jahres sah es zumindest blendend aus für die Wiener. Sie starteten nach ihrem Sieg über Linz mit drei Punkten Vorsprung durch – auch wenn aus dem Spiel an sich noch mehr herauszuholen gewesen wäre. Doch bei diesem Vorsprung sollte es nicht lange bleiben. Denn auch andere Teams nutzten ihre Chance: Die Steirer, die ohnehin schon einen gesunden Platz zwei besiedelten, rückten den Wienern bis auf zwei Punkte auf. Sie könnten den Capitals auch im weiteren Verlauf den Sieg vermasseln, denn ihr Spiel ist so-lide und ihre Spieler sind bei der Sache.

Wechsel im Tor
Nachdem David Kickert den Sprung zum VSV gewagt hatte, stand das Tor der Wiener praktisch gähnend leer. Der junge Torwart war vor allem für sein Talent bekannt und beliebt – sollte aber nun beim Heimspiel auf der anderen Seite stehen. Glücklicherweise fanden die Wiener gebührenden Ersatz in Form von Bernhard Starkbaum. Der ehemalige Wiener kehrte nach Spielzeiten in Schweden und der Schweiz wieder auf österreichischen Boden zurück. Auch er hatte damals zu Villach gewechselt, wie es der junge Kickert nun tat. Bisher hat Starkbaum seine Position im Tor ganz gut gehalten. Gegen die Steirer muss aber auch er sich nun in Acht nehmen.

Credits: GEPA pictures/ Mathias Mandl

Wenige Umbrüche in der unteren Tabellenhälfte
In der oberen Tabellenhälfte liefern sich die österreichischen Spitzenteams ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Wohl auch deshalb sind Eishockey-Wetten derzeit mindestens so beliebt wie Fußballwetten. Wer sich für Letztere interessiert, kann sie zum Beispiel bei Intertops hier abschließen! Wer lieber auf Eishockey wettet, konzentriert sich aber besser tatsächlich auf die Spitzenreiter. Denn in der unteren Tabellenhälfte gehen die Spiele längst nicht so spannend zu. Dem Eishockeyverein aus Zagreb traut ohnehin – leider Gottes – niemand mehr Großes zu, zumindest nicht in dieser Saison. Da ist es auch nicht überraschend, dass die Kroaten dem VSV bei ihrem Aufeinandertreffen unterlagen. Bei Znojmo und Fehervar ist hingegen noch nicht entschieden, welcher von beiden Vereinen der stärkere sein wird.

Torrekord gegen die Schwächsten – doch gelingt das auch gegen ebenbürtige Gegner?
Am 13. Januar hatten die Capitals Grund zu jubeln: Gegen den kroatischen Verein Zagreb gelang ihnen ein absoluter Torrekord von 13:0. Doch allzu stolz sein können sie darauf nicht; schließlich wird der schwache Verein ohnehin bereits als Kanonenfutter oder Schießbude des EBEL bezeichnet. Fraglich ist dagegen, ob sich die Wiener auch gegen ebenbürtige Gegner so gut durchsetzen können. Fürchten müssen sie sich aber höchstens vor Salzburg oder den Steirern – denn Linz scheint diese Saison eher zu unterliegen.
Wer macht also das Rennen, die Wiener oder doch noch ein überraschender anderer Sieger? Es bleibt spannend!

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