ICEHL

Ehemaliger ICEHL-Präsident Pildner-Steinburg warnt: „Liga steht auf tönernen Beinen!“

Jochen Pildner-Steinburg schlägt trotz sportlicher Erfolge kritische Töne zur aktuellen Entwicklung im heimischen Eishockey an. Der ehemalige Liga-Präsident sieht vor allem strukturelle Probleme – insbesondere bei Finanzen und Sponsoring.


„Eishockey lebt von Mäzenen“

Die Sponsorenlandschaft in Österreich sei laut Pildner-Steinburg weitgehend ausgeschöpft. Große Geldgeber würden sich verstärkt anderen Sportarten wie dem Fußball zuwenden, wodurch Eishockey zunehmend von Einzelpersonen abhängig sei. Vor allem der Wegfall großer Persönlichkeiten und Investoren wie Dietrich Mateschitz, Hans Schmid oder Heidi Horten habe Spuren hinterlassen. Umso wichtiger sei das Engagement von Herbert Jerich, der in Graz aktuell als treibende Kraft fungiert.


Kritik an Ligastruktur

Kritisch äußert sich Pildner-Steinburg gegenüber der „Kleine Zeitung“ zur ICE Hockey League selbst. Trotz stabiler Klubs sieht er die Liga insgesamt auf „tönernen Beinen“.  Schon während seiner Zeit als Liga-Präsident habe er Reformen angestoßen, die jedoch nicht umgesetzt wurden. Aus seiner Sicht besteht weiterhin dringender Handlungsbedarf, um die Liga langfristig stabil und konkurrenzfähig aufzustellen.

Pildner-Steinburgs Fazit: Ohne strukturelle Anpassungen drohen dem heimischen Eishockey auch in Zukunft Herausforderungen abseits des Eises.

Bild: win2day ICE Hockey League

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