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Eishallen-Förderung gestrichen: Stadt Klagenfurt muss selbst zahlen!

Der Streit um die Finanzierung der Klagenfurter Eishalle sorgt weiter für politische Spannungen – und betrifft den Eishockeystandort Kärnten unmittelbar. Nach dem Auslaufen der Landesförderungen mit Ende 2025 muss die Stadt Klagenfurt die Kosten für den Eishallenbetrieb künftig alleine tragen. Der jährliche Abgang beträgt rund 1,2 Millionen Euro, wie der ORF berichtet.

Bürgermeister Christian Scheider sprach in einer Aussendung von einem „verantwortungslosen Rückzug“ des Landes aus der Finanzierung und warnte vor negativen Folgen für den Nachwuchs- und Spielbetrieb. Das Land Kärnten wies diese Vorwürfe jedoch entschieden zurück. Landessportdirektor Arno Arthofer verwies darauf, dass die Förderverträge aus den 1960er-Jahren stammen und die Zuschüsse bereits 2016 im Zuge der finanziellen Konsolidierung Kärntens gedeckelt worden seien. Nach einem Rechtsstreit sei gemeinsam festgelegt worden, dass die Landesförderungen mit Ende 2025 auslaufen.

Besonders scharf reagierte Arthofer auf die Aussagen des Bürgermeisters. Die Vorwürfe seien „völlig aus der Luft gegriffen“. Die Stadt Klagenfurt habe mit dem KAC eine eigene Vereinbarung abgeschlossen, die bis über das Jahr 2050 hinaus rund 1.500 Eisstunden jährlich absichere. Aussagen, wonach Kinder und Jugendliche nicht mehr Eishockey spielen könnten, seien daher nicht haltbar.

Trotz des politischen Schlagabtauschs ist der Betrieb der Eishalle vorerst gesichert. 

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