EHC Alge Elastic Lustenau

Eishockey-WM und ein ICEHL-Team: Vorarlberg plant Mega-Hallenprojekt!

Ein Großprojekt soll die Zukunft des Vorarlberger Eishockeys nachhaltig verändern. EHC Lustenau-Boss Herbert Oberscheider bestätigte, dass die Planungen für eine moderne Mehrzweckhalle im Rheintal weiter voranschreiten und zuletzt deutlich an Dynamik gewonnen haben. Das Projekt sei inzwischen konkret ausgearbeitet, ein möglicher Standort bereits ins Auge gefasst – Details bleiben jedoch aus strategischen Gründen noch unter Verschluss.

Die geplante Arena soll mindestens 10.000 Zuschauer fassen und weit mehr als nur dem Eishockey dienen. Ziel ist eine multifunktionale Eventhalle, die neben Sportveranstaltungen auch internationale Konzerte und Großevents ermöglichen soll. Laut Oberscheider fehlt eine solche Infrastruktur bislang in der gesamten Bodenseeregion, weshalb große Veranstaltungen derzeit an anderen Standorten stattfinden. Die neue Halle könnte diese Lücke schließen und gleichzeitig neue wirtschaftliche Impulse für Tourismus und Region schaffen.

Auch aus sportlicher Sicht hätte das Projekt enorme Bedeutung. Eine moderne Arena gilt als zentrale Voraussetzung, um langfristig wieder Profieishockey in Vorarlberg zu etablieren und talentierte Spieler im Land zu halten. Perspektivisch wären sogar internationale Großereignisse wie eine Eishockey-Weltmeisterschaft denkbar.

Profi-Eishockeyteam und Eishockey-WM?

Oberscheider erklärte gegenüber der „Neue“, dass mit „Rheintal Future“, einem Gesamtvorarlbergerischen Nachwuchskonzept, das Fundament für einen Neustart des Vorarlberger Eishockeys gelegt wurde. Und sollte die Hallenpläne umgesetzt werden, wäre man bereit für ein Profi-Eishockeyteam in Lustenau („Aber nicht als EHC Lustenau, das sei auch ganz klar gesagt“) und will die AlpsHL direkt überspringen. „Wir haben in Vorarlberg viel zu lange in viel zu kleinen Dimensionen gedacht – und uns damit klein gemacht. Es ist längst Zeit dafür, in großen Dimensionen zu denken“, so der Macher.

Trotz des ambitionierten Vorhabens ist klar: Noch sind nicht alle Hürden genommen. Oberscheider betont die Wichtigkeit von Diskretion und sorgfältiger Planung – zeigt sich aber überzeugt, dass das Projekt „mehr denn je lebt“ und das Potenzial hat, den Stellenwert des Sports in Vorarlberg nachhaltig zu verändern.

Pic: Von Reinhard Müller – Eigenes Werk, CC BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=38102188

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