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Exportcheck-Damen

Exportcheck-Damen: Schafzahl mit starker College-Saison / Grascher und Meixner am Weg zum Titel?

Etliche österreichische Eishockey-Profis verdienen ihr Geld, oder leben ihren Traum im Ausland. Hockey-News wirft wöchentlich, abwechselnd zwischen den Europa-, den Nordamerika-Legionären und den Damen, einen Blick auf deren Leistungen.Nachdem zuletzt neun Legionärinnen beim Olympia-Qualifikationsturnier in Füssen dabei waren, standen für die Damen wieder jede Menge Games bei ihren respektiven Clubs auf dem Spielplan.

Für Janine Weber standen zuletzt ihre ersten beiden Saisonspiele für den Connecticut Whale auf dem Programm und die Tirolerin konnte dabei einen Scorerpunkt einsammeln. Die 30-Jährige wartet nun aber bereits seit der Spielzeit 2017/18 auf einen Torerfolg. Gegen Toronto Six feierte Weber ihr Saisondebüt, beide Spiele gingen gegen den kanadischen Teilnehmer an der PHF aber verloren. Weber assistierte bei der 1:5 Niederlage zum 1:0 Führungstreffer durch Kennedy Marchment. Mit zwei Siegen aus sechs Spielen liegt Connecticut auf Rang 4 der Premier Hockey Federation, allerdings hat man zwei bzw drei Spiele mehr absolviert als die Teams aus Minnesota und Buffalo. Bereits an diesem Wochenende duelliert man sich zwei Mal mit dem Tabellenfünften, den Minnesota Whitecaps, ehe es zwei Wochen darauf gegen das derzeitige Schlusslicht, die Buffalo Beauts geht.

Janine Weber feierte ihr Saisondebüt! (c) Ailura, CC BY-SA 3.0 AT, CC BY-SA 3.0 at

Am 23.November feierte auch MeiLan Haberl ihr Saisondebüt für die Yale Bulldogs, welches man mit 2:1 gegen die Long Island University gewinnen konnte. Zuletzt standen zwei Spiele beim Nutmeg Classic an. Gegen den Rivalen aus Quinnipiac verlor man mit 2:3, gegen Sacred Heart jubelte man über einen 4:1 Erfolg – Haberl stand in beiden Partien im Aufgebot. Am 8.Dezember geht es gegen die Boston University weiter, die nächsten vier Spiele bestreiten die Bulldogs alle im heimischen Ingalls Rink in New Haven. Teamkollegin Anja Trummer bestritt heuer bereits sieben Partien für die renommierte Uni und jubelte über einen Treffer. Diesen erzielte die Stockerauerin beim 8:0 Erfolg über die Saint Anselm Hawks. Nach 13 Spielen hält Yale bei starken neun Siegen und einer „winning percentage“ von 68,8%. Vor allem auswärts scheinen sich die Bulldogs wohlzufühlen: in sechs von sechs Spielen punktete man, fünf davon konnte man für sich entscheiden.

Theresa Schafzahl stand heuer in bereits acht Partien für die University of Vermont auf dem Eis und erzielte dabei vier Tore und bereitete sieben weitere vor.  Vor allem beim 5:2 über Merrimack glänzte die Weizerin mit einem Treffer und vier Assists. Mit elf Punkten liegt die Assistenz-Kapitänin in der internen Scoring-Wertung auf Rang 2. Lediglich ein Zähler fehlt auf die Spitzenreiterin Maude Poulin-Labelle. Antonia Matzka verteidigte in zwölf Partien für Vermont und steuerte zwei Assists zum 7-6-2 Record des Teams bei. Am kommenden Wochenende stehen zwei Spielen gegen die University of New Hampshire Wildcats auf dem Programm.

Theresa Schafzahl vertrat Team Austria beim Quali-Turnier in Füssen!  (c) nzphoto.at Nicolas Zangerle

Nun ein Blick in den hohen Norden, wo mit Anna Meixner und Emma Pfeffer zwei Cracks in Schweden auflaufen. Seit sechs Spielen ist Meixners Club Brynäs IF ungeschlagen und liegt mit 48 Punkten aus 20 Spielen auf Platz 1 der SDHL, der höchsten schwedischen Damenspielklasse. Die Kapitänin des Nationalteams lief in 18 Partien auf und sammelte dabei ebenso viele Scorerpunkte ein. Schon heute steht für Meixner und Brynäs das Duell mit dem Tabellenvierten HV71 auf dem Spielplan. Emma Pfeffer, die neben dem österreichischen auch noch den schwedischen Pass besitzt, steht mitten in ihrem dritten Jahr bei Linköping HC und kam heuer zu 18 SDHL-Einsätzen. Dabei sammelte die 165cm große Stürmerin einen Assist. Linköping liegt hinter Brynäs und Lulea auf dem dritten Tabellenplatz, morgen duelliert man sich mit dem Stockholmer Traditionsclub Djurgarden.

Meixner sammelte in Füssen zwei Scorerpunkte ein! (c) Dominic Pencz

Nach vier Spielen im Tor von Hvidovre kann Sabrina Kühne starke statistische Werte vorweisen: in vier Spielen hielt die Feldkircherin 91,9% der gegnerischen Schüsse und kassierte im Schnitt nur 1,26 Gegentreffer pro Spiel. Die 23-jährige Jessica Ekrt kam bisher in neun Partien zum Einsatz und konnte im Dress der Mad Dogs Mannheim überzeugen und einen Gegentorschnitt von 2,03 vorweisen. Die Mannheimer liegen nach 14 Saisonspielen auf dem zweiten Platz, auf die Nummer 1 aus Planegg-Würmtal fehlen aber bereits neun Zähler.

Auch das Schweizer Damenquartett steht mitten im Spielbetrieb. Eva Beiter hält zurzeit bei vier Spiele für die Thurgau Indien Ladies – ein Tor und drei Vorlagen konnte die Dornbirnerin einsammeln. Leonie Kutzer wurde in sechs Partien eingesetzt und kam auf eine Vorlage. Emma Maria Kohler hält weiterhin bei einem Einsatz für den SWHL A Club. Thurgau liegt nach 17 Partien auf Platz 4, was eine Playoff-Teilnahme bedeuten würde. Der EV Bomo liegt aber punktegleich auf Rang 5, somit ist in den letzten Partien für jede Menge Spannung gesorgt. Von den letzten zehn Partien konnten die Indien Ladies nur drei Spiele für sich entscheiden, bis zum 26. Februar stehen noch acht Spiele auf dem Programm. Zwei davon bestreitet man gegen den direkten Gegner um das finale Playofft-Tcket aus Bomo, drei Partien gegen die Neuchatel Hockey Academy, die mit nur zwei Zählern mehr auf Rang 3 liegt.

Tamara Grascher verteidigte in 16 Partien für den Tabellenführer aus Zürich. Die 27-jährige Kärntnerin hält bei fünf Toren und drei Vorlagen – auch sie vertrat Österreich beim Quali-Turnier im bayrischen Füssen. Die Zürcher liegen mit 48 Zählern in 18 Partien fast uneinholbar in Front – von den letzten zehn Partien wurde lediglich eine verloren. Am vorletzten Spieltag kommt es zum fünften Mal in der SWHL A Saison zum Duell zwischen Thurgau und Zürich – die bisherigen vier konnten von den Lions gewonnen werden.

www.hockey-news.info , Bild: Manfred Binder

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