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Europa

Exportcheck-Europa: So geht es unseren 14 Europa-Legionären:

Etliche österreichische Eishockey-Profis verdienen ihr Geld, oder leben ihren Traum im Ausland. Hockey-News wirft wöchentlich, abwechselnd zwischen den Europa-, den Nordamerika-Legionären und den Damen, einen Blick auf deren Leistungen.

Für Lulea HF und Konstantin Komarek lief es in den letzten Wochen eher durchschnittlich – von den letzten zehn Spielen gewann man exakt die Hälfte. Der Austro-Crack konnte in den vergangenen acht Spielen „nur“ vier Punkte sammeln und musste damit den Platz an der Sonne der internen Scoring-Wertung an Linus Omark abgeben. Der 29-jährige Wiener hält nun bei 14 Punken aus 18 Spielen. Lulea rangiert mit zehn Siegen aus 19 Spielen auf Platz 6, was eine Qualifikation für das Playoff-Viertelfinale der SHL bedeuten würde.

Marco Kasper vertrat Österreich beim 4-Nationenturnier in Jesenice und erzielte dabei den 3:2 Overtime-Treffer gegen den Gastgeber Slowenien. Seit unserem letzten Update stand Kasper in acht weiteren SHL-Spielen auf dem Eis und sammelte zwei weitere Scorerpunkte ein. Der Innsbrucker hält nach 17 Erstliga-Spielen bei vier Toren und zwei Vorlagen. Rögle BK gewann sieben seiner letzten neun Partien und ist erster Verfolger vom Tabellenführer aus Göteborg – lediglich drei Punkte fehlen auf die Frölunda Indians, gegen welche man vor vier Tagen einen knappen 4:3 Erfolg einfahren konnte.

Alexander Rauchenwald beendete vor einem knappen Monat sein Engagement bei Västeras IK und kehrte zum Villacher SV zurück, damit ist Thimo Nickl der einzige Austro-Crack in der Allsvenskan, der zweiten schwedischen Spielklasse. Der 19-jährige Klagenfurter und ehemalige 4th Round Pick der Anaheim Ducks hält heuer bei mittlerweile elf Einsätzen und zwei Assists. AIK Stockholm verlor drei seiner letzten vier Spiele und liegt derzeit auf Rang acht – somit würde der Traditionsverein aus der schwedischen Hauptstadt im Playoff-Achtelfinale einsteigen.

Thimo Nickl wartet noch auf seinen ersten Allsvenskan-Treffer! (c) Drummondville Voltigeurs

Wie wir vor einigen Tagen berichteten hat Fabio Hofer seinen Vertrag in Biel verlängert. Der 30-jährige Lustenauer wird bis 2024 für den Schweizer Erstligisten stürmen. Hofer, der nach seinem Mittelhandbruch bereits wieder im Aufgebot der Schweizer steht, hält nach zehn Spielen bei vier Toren und ebenso vielen Vorlagen. Für Biel läuft es in den letzten Tagen so gar nicht nach Wunsch, denn aus den letzten Partien konnte man nur einen Erfolg mitnehmen. Trotz dieses Negativtrends liegt das Team aus dem Kanton Bern auf Tabellenplatz 4 – ebenso wie in Schweden qualifizieren sich in der NLA die ersten sechs Teams automatisch für das Playoff-Viertelfinale. Auf den HC Bern, der derzeit auf dem siebenten Tabellenplatz rangiert, hat man bereits elf Punkte Vorsprung.

Benjamin Baumgartner fand in seinen letzten sechs Spielen für seinen neuen Arbeitgeber aus Lausanne etwas besser in die Spur. Der Draftpick der New Jersey Devils sammelte in den letzten sechs Spielen vier Punkte ein und streifte auch das Trikot der Nationalmannschaft über. Nach 20 Partien hält der gebürtige Zeller bei drei Toren und drei Vorlagen. Lausanne liegt mit 30 Zählern auf Platz 10 – dem letzten Platz, der eine Playoff-Teilnahme garantiert. Servette Genf liegt aber nur drei Zähler dahinter. Dominic Zwerger konnte seine starke „pace“ des Saisonbeginns nicht halten: hielt er nach 15 Partien bei zwölf Punkten, konnte er in den letzten zehn Spielen „nur“ drei Zähler einfahren. Lediglich drei der letzten zehn Partien konnte Ambri für sich entscheiden – damit rutschte man in der Tabelle auf Platz 8 ab. Der Vorsprung auf Baumgartners HC Lausanne beträgt nur zwei Zähler. Am kommenden Freitag kommt es zum Austro-Duell zwischen Ambri und Biel.

Benjamin Baumgartner fand zuletzt etwas besser in die Spur! (c) fodo.media/Harald Dostal

Die beiden Lugano-Cracks Bernd Wolf und Raphael Herburger liegen mit ihrem Club genau zwischen Ambri und Lausanne. Nach fünf Niederlagen am Stück feierte man zuletzt aber zwei Siege und das ausgerechnet gegen die Clubs von Zwerger und Hofer. Am Freitag gastiert der Tabellenführer Fribourg im Tessin. Der 24-jährige Wolf, der heuer in 26 Partien eingesetzt wurde, durfte sich kürzlich über eine Vertragsverlängerung von zwei Jahren freuen. Raphael Herburger lieferte in den vergangenen zehn Partien sechs Punkte ab und hält nun bei elf Punkten in 21 Partien. Auch Wolf sammelte mit zwei Assists seine ersten Punkte der Saison.

Nun noch ein Blick in die Swiss League, die zweitstärkste Schweizer Spielklasse, wo nicht weniger als sechs Austro-Cracks ihr Geld verdienen. Drei davon beim HC Thurgau, der nach 21 Partien auf Rang 5 liegt. Bernhard Fechtig fällt aufgrund eines Kreuzbandrisses für den Rest der Saison aus, Patrick Spannring ist wieder mit von der Partie und stand seit seiner Genesung in neun Partien auf dem Eis. Der Dornbirner hält bei zwei Zählern aus 16 Spielen. Daniel Woger ist somit der punktbeste Austro-Crack beim HC Thurgau – in den letzten acht Spielen sammelte er vier Zähler und hält nach 20 Partien bei acht Scorerpunkten. Patrick Obrist und David Reinbacher liegen mit ihrem EHC Kloten auf Tabellenplatz 2. Der Abstand zur #1 aus Olten beträgt aber bereits zehn Punkte, aber auch der Abstand zum Verfolger aus La Chaux-de-Fonds, wo Stefan Ulmer auf dem Eis steht, beträgt bereits 13 Punkte. Während Obrist nach wie vor verletzungsbedingt fehlt, stand der 17-jährige Verteidiger Reinbacher in 16 Spielen auf dem Eis und sammelte dabei acht Scorerpunkte. Stefan Ulmer fällt zur Zeit aufgrund von Rückenschmerzen auf unbestimmte Zeit aus.

www.hockey-news.info , Bild: facebook.com/roglebk

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