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Exportcheck-Nordamerika

Exportcheck-Nordamerika: Wraneschitz und Tri-City on top – Lindner heute im NCAA-Achtelfinal-Einsatz!

Etliche österreichische Eishockey-Profis verdienen ihr Geld, oder leben ihren Traum im Ausland. Hockey-News wirft wöchentlich, abwechselnd zwischen den Europa-, den Nordamerika-Legionären und den Damen, einen Blick auf deren Leistungen.

Michael Raffl und die Dallas Stars befinden sich mitten im Kampf um die Playoffs und sind derzeit auf Kurs. In der vergangenen Nacht konnte man beim Topteam aus Carolina dank einer herausragenden Goalie-Leistung von Scott Wedgewood mit 4:3 im Penaltyschießen gewinnen. Für die Texaner war dies der 36. Saisonerfolg. Mit 75 Zählern belegen die Stars zwar nur Platz 5 in der Central Division, zum jetzigen Zeitpunkt rangiert man auf dem zweiten Wildcard-Spot. Der Villacher bestritt heuer 57 Spiele und konnte dabei sechs Tore und acht Assists einsammeln. 19 Spiele stehen nun bis zum Ende der „regular season“ noch auf dem Programm, elf davon steigen im „American Airlines Centre“ von Dallas. Darunter auch noch wichtige Duelle gegen die Vegas Golden Knights und die Edmonton Oilers, die wohl härtesten Konkurrenten im Rennen um due „postseason tickets“.

Den Playoff-Zugverpassen werden wohl die Iowa Wild, denn mit 54 Punkten aus 56 Spielen liegen Marco Rossi und Co. nun auf dem letzten Platz der Central Division. Im März konnte man von den bisherigen acht Partien nur zwei für sich entscheiden – den Monat schließt man mit Partien gegen Rockford und Chicago ab. Im April bestreiten die Wild neun ihrer 14 Partien in der Fremde. Marco Rossi darf mit seiner Punkteausbeute zufrieden sein, denn der Vorarlberger hält nach 48 Spielen bei 16 Toren und 43 Zählern. Damit führt er Iowa auch im Scoring an – zusammen mit Kyle Rau hat der Feldkircher auch die meisten Tore seiner Mannschaft erzielt.

Einen Abwärtstrend gibt es derzeit in Ottawa, wo die 67s und Vinzenz Rohrer die letzten sieben Spiele abgeben mussten. Die Hauptstädter haben auf den Neuntplatzierten aus Sudbury sechs Punkte Vorsprung, allerdings stehen noch neun Partien für Ex-Capitals Coach Dave Cameron und sein Team auf dem Spielplan. Rohrer hält derzeit bei 41 Punkten in 55 Spielen und rangiert damit auf Platz 1 der 67s-internen Scoringwertung. Seine 21 Tore bedeuten ebenfalls Team-Bestwert. Im ligaweiten Rookie-Vergleich belegt der Stürmer den elften Gesamtrang – der führende David Goyette hat satte 20 Punkte mehr auf dem Konto. Mit starken Leistungen hat sich der Vorarlberger auch in den Draft-Rankings nach oben gespielt – ein Draft in den ersten drei Runden scheint als äußert wahrscheinlich.

Vinzenz Rohrer und die 67s sind auf Playoff-Kurs! (c) https://www.facebook.com/Ottawa67s

Ausgezeichnet läuft es für Sebastian Wraneschitz und den Tri-City Storm. Der Austro-Goalie und das Team aus dem US-Bundesstaat Nebraska sind das Team der Stunde und führen die United States Hockey League (USHL) mit 76 Punkten aus 49 Spielen an. Auf den Zweitplatzierten der Western Conference, die Sioux City Musketeers, hat man bereits einen komfortablen Vorsprung von nicht weniger als neun Punkten. 13 stehen bis zum Saisonende noch auf dem Programm, neun davon bestreitet der Storm vor heimischer Kulisse im „Viaero Center“ von Kearney. Ende Jänner unterzeichnete Wraneschitz einen Vertrag beim USHL-Team und bot seit seiner Ankunft beeindruckende Leistungen. Der Wiener stand in elf Partien zwischen den Pipes, feierte acht Siege und kassierte im Schnitt nur 1,61 Gegentreffer. Tri-City hat in 49 Spielen nur sagenhafte 99 Gegentreffer erhalten. Zum Vergleich: das nächstbeste Team kassierte „bereits“ 140, der Letztplatzierte aus Muskegon mehr als doppelt so viele (204). Sein Teamkollege, Verteidiger Mitchell Miller, knackte vor einigen Tagen auch einen All-Time-Bestwert der USHL. Der US-Defender hält heuer bei bereits 66 Punkten – so viele konnte noch nie ein USHL-Defender in nur einer Spielzeit einsammeln.

Tri-City ist derzeit das „team to beat“! (c) Tri-City Storm Team Photographer Eldon Holmes

Spannend wird es heute Abend für Luis Lindner und die Yellowjackets vom American International College – um 20 Uhr MEZ geht es für das Team beim NCAA Championship Tournament gegen den großen Favoriten, die Michigan Wolverines. Nur mehr 16 Teams befinden sich noch im Rennen die begehrte NCAA-Krone, welche beim „Frozen Four“ in Boston, Anfang April, ausgespielt wird. Nach einer starken 22-Siege-Saison haben sich die Yellowjackets beim Atlantic Hockey Championship Tournament mit vier Siegen durchgesetzt und stehen damit im Achtelfinale. Der Spittaler Lindner stand in 26 Spielen auf dem Eis und sammelte 18 Scorerpunkte. Seine +19 bedeuten teaminternen Bestwert.

Für Maximilian Haselbacher und Paul Schmid endeten die Spielzeiten 2012/22 bereits vor einigen Tagen. Haselbacher und die Hamline University bestritten Ende Februar ihre letzte Partie und konnten nur vier von insgesamt 26 Saisonspielen gewinnen. Der Linzer stand für 210 Minuten im Tor der Athletics und kassierte dabei 17 Tore. Für Paul Schmid und die Tommies endete die Saison Anfang März mit zwei Niederlagen in den CCHA Quarterfinals gegen die Minnesota State. 3 Siege aus 36 Spielen lautet die ernüchternde Bilanz des Teams aus Saint Paul, Minnesota. Schmid absolvierte 24 Spiele und konnte dabei einen Assist verbuchen. Diesen Scorerpunkt holte er am 23. Oktober beim 5:2 Erfolg über die Ferris State Bulldogs.

www.hockey-news.info , Bild: Tri-City Storm Team Photographer Eldon Holmes

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