Wichtiger Sieg des HC
Lugano am Obersee
Die Rapperswil-Jona Lakers verlieren auch das dritte Duell gegen
die Südtessiner.Wie bereits in den ersten beiden Partien gab es
auch dieses Mal keine Punkte, die 2:4 Niederlage der Lakers ist nur
mit der fehlenden Effizienz und dem nötigen Biss zu erklären. Die
Luganesi hingegen dagegen spielten äusserst effizient, lastete doch
ein grosser Druck auf dem Team, sie mussten gewinnen um überhaupt
in die Pré Playoffs zu kommen. Zwar dominierten die Rapperswiler
das zweite Drittel, doch trotz ihrer Überlegenheit war es Lugano,
welcher diese Drittel mit 2:1 gewann. Trotzdem zeigten die
Rapperswiler Schwerarbeiter um Dünner und Wick wie man gegen die
Bianconeri Tore schiessen kann, doch das wollte den Spielern aus
den ersten Reihen diesmal nicht gelingen. Nur Roman Cervenka gelang
es, die Luganesi geschickt zu neutralisieren und trotz dem einen
oder anderen guten Pass, kam der tschechische Topscorer nie in eine
gefährliche Abschlussposition. Allgemein mussten sich die
Rosenstädter auch eingestehen, dass sie vor dem Tor oft die
Präzision vermissen liessen, man das Gefühl bekam, dass sie noch
das eine oder andere Spiel brauchen um wieder auf die richtige
Fahrbahn zu finden, auf der sie sich noch vor der der Olympiapause
befanden. Dem gegenüber stand ein Lugano, das sich im Kampf für
eine eventuell direkte Playoff-Qualifikation keine Ausrutscher mehr
leisten darf. Genau diese Entschlossenheit hatte dazu beigetragen,
dass sie am gestrigen Abend effizienter und ein Spürchen besser als
die Gastgeber waren.
Fribourg-Gottéron behauptet
sich gegen den Lausanne HC
Tabellenleader Fribourg-Gottéron setzte sich im Heimspiel gegen
Lausanne mit 6:3 durch. Die 1:0-Führung nach den ersten 20 Minuten
baute das Heimteam gleich zu Beginn des zweiten Drittels
vorentscheidend zum 3:0 aus. Auf diesen Rückstand fanden die
Waadtländer, welche 24 Stunden zuvor gegen Ambri-Piotta einen
Ernstkampf bestritten hatten, keine Antwort mehr, der
Zweitore-Abstand blieb immer bestehen. Chris DiDomenico glänzte mit
seinem 13. Saisontreffer und einem Assist und sammelte weitere
Punkte. Nach 40 Partien weist er nun bereits 48 Zähler aus. David
Desharnais zeichnete sich als zweifacher Torschütze aus und auch
der Österreicher Benjamin Baumgartner punktet weiter indem er kurz
vor der zweiten Pause im Powerplay den Anschluss zum 2:4
erzielte.
Schock und getrübte Stimmung während der
Partie
Die Stimmung in der BCF Arena in Fribourg war gestern Abend
gedrückt. Die Partie musste wenige Minuten vor dem Ende des ersten
Drittels unterbrochen werden und die Spieler wurden in die Kabinen
geschickt. Die Stimmung in der BCF Arena in Fribourg war gestern
Abend gedrückt. Das Spiel musste wenige Minuten vor dem Ende des
ersten Drittel unterbrochen werden, die Teams wurden in die Kabinen
geschickt; Ein Zuschauer hatte einen Schwächeanfall erlitten und
verstarb trotz Wiederbelebungsversuchen der alarmierten
Rettungskräfte.
Resultate vom 23.02.2022
Rapperswil-Jona Lakers –
Lugano 2:4 (0:1, 1:2, 1:1)
Tore: 5. Carr (Thürkauf) 0:1. 28. Arcobello
(Müller) 0:2. 35. Dünner (Cervenka, Profico/Powerplaytor) 1:2. 37.
Thürkauf (Fazzini, Morini) 1:3. 47. Wick (Profico, Forrer) 2:3. 59.
Morini 2:4 (ins leere Tor).
Bemerkungen: Rapperswil-Jona Lakers ohne Cajka,
Jelovac, Maier, Wetter (alle verletzt) und Neukom (krank), Lugano
ohne Fadani, Herren, Schlegel (alle verletzt) und Irving
(krank).
Fribourg-Gottéron –
Lausanne 6:3 (1:0, 3:2, 2:1)
Tore: 6. Bykov (DiDomenico, Diaz) 1:0. 22. Marchon
(Desharnais, Mottet) 2:0. 25. Desharnais (Marchon) 3:0. 27. (26:19)
Heldner (Sekac) 3:1. 28. (27:14) DiDomenico (Sprunger) 4:1. 38.
Baumgartner (Bertschy/Powerplaytor) 4:2. 41. (40:21) Walser
(Sutter) 5:2. 44. Frick (Sekac) 5:3. 60. (59:43) Desharnais 6:3
(ins leere Tor).
Bemerkungen: Fribourg-Gottéron ohne Jobin
(verletzt).
Drei Partien vom 22.02.2022
Ambri verliert auswärts in
Lausanne
Obwohl der Lausanne HC gegen die Gäste aus der Leventina Mühe
bekundeten, konnten sie die Partie im Schlussdrittel noch
drehen.
Die beiden Teams schenkten sich von Beginn weg wenig, spielten aufsässig, machten allerdings im Spielaufbau viele Fehler. Lausanne versuchte von diesen Fehlern zu profitieren, ließen aber insbesonders im Startdrittel etliche Möglichkeiten liegen. Ambri mit weniger Chancen, ging aber in der 15. Minute durch Dario Bürgler in Front. Die Gastgeber mit dem Versuch sofort zu reagieren, blieben aber immer wieder an Ambris Goalie Conz hängen.
Im zweiten Abschnitt spielte Lausanne nur nach vorne, doch mit der Effizienz wollte es noch nicht so klappen. Benjamin Conz mit einer fantastischen Leistung machte viele Chancen der Lausanner zunichte. Auch machten es ihm seine Vorderleute nicht gerade einfach, denn in den Rückwärtsbewegung wurden zuviele Fehler begangen. Kurz vor der zweiten Drittelpause wurde die Ineffizienz der Lausanner durch Dominic Zwerger bestraft, als der Österreicher zum 0:2 traf. Lausanne reagierte dieses Mal sofort und Joel Genazzi verkürzte zwei Minuten später zum 1:2.
Im Schlussdrittel übernahm Lausanne die Regie und machten die Räume in der eigenen Zone enger. Wiederum war es Genazzi, der Lausanne mit seinem Treffer zum 2:2 erlöste. In der 50. Minute gelang Jiri Sekac der Gamewinner nach schöner Vorarbeit von Tim Bozon. Lausanne nahm das Tempo raus und verwaltete nur noch die knappe Führung. Ambri in den letzten Minuten mit einem Mann mehr auf dem Eis, scheiterte aber an Lausanne-Goalie Tobias Stephan. Mit dem Sieg und den drei Punkten machte Lausanne weiter Boden gut auf die Playoff-Plätze und bleibt somit im Gleichschritt mit dem Rivalen Genéve-Servette. Für den HC Ambri war es die dritte Niederlage in Serie, sie verbleiben auf Rang elf der aktuellen Tabelle.
Diskussionsloser
Auswärtssieg des EV Zug
Ein klares Zeichen nach der Olympiapause setzte der EVZ im Zürcher
Hallenstadion. Drei Tore im Abstand von 3.5 Minuten im letzten
Drittel sorgten für den klaren 2:5 Sieg der Zentralschweizer. Die
Zuger waren den Zürchern über das ganze Spiel hinweg immer einen
Schritt voraus. Niklas Hansson, der doppelt traf hatte sogar eine
Möglichkeit auf einen Hattrick
Der HC Davos verliert gegen
Genéve-Servette das erste Heimspiel nach der
Olympiapause
Missratene Rückkehr des HC Davos in die Meisterschaft, sie verloren
ihr Heimspiel gegen den Tabellennachbar Genéve-Servette mit 1:2.
Auf sich aufmerksam machte sich Oldie Andres Ambühl, welcher am
Nachmittag zum zweiten Mal Vater wurde, mit einer handfesten
Prügeleinlage und anschließenden Disziplinarstrafe.
Mit 1:2 unterlagen sie den Gästen aus der Westschweiz, die auf dem siebten Tabellenplatz liegen, hinter den unmittelbaren Rängen, welche zu den direkten Play-off-Qualifikation berechtigen.









