AlpsHL

Gröden krönt sich erstmals zum Champion der Alps Hockey League!

Der HC Gherdeina valgardena.it schrieb am Samstagabend das Happy End seiner Playoff-„Cinderella-Story“. Als Elftplatzierter nach dem Grunddurchgang krönte sich Gröden in der „best-of-seven“-Finalserie gegen den HC Meran/o mit 4:0 zum Champion. Im vierten Finalspiel setzte sich Gröden mit 4:3 durch und durfte damit auf heimischem Eis – im restlos ausverkauften Eisstadion Pranives – erstmals die Alps Hockey League Trophy stemmen.

Beim Serienstand von 3:0 für die Gastgeber aus Gröden starteten beide Teams vor frenetischer Kulisse mit offenem Visier in das vierte Finalspiel der Alps Hockey League. Zunächst kam vor allem Meran/o bereits in den Anfangsminuten zu guten Möglichkeiten. In der fünften Minute scheiterte zunächst Samuel Claesson, Brayden Sherbinin sicherte sich jedoch den abspringenden Puck und hämmerte diesen zum 1:0 für die Gäste in die Maschen.

In den zweiten zehn Minuten des ersten Abschnitts wendete sich jedoch das Blatt: Gherdeina übte enorm viel Druck aus und drängte auf den Ausgleich. Dieser fiel dann auch in der 20. Minute durch Playoff-Top-Goalgetter Vlastimil Dostalek, der mit der Backhand im zweiten Versuch zum 1:1 verwertete.

Gherdeina konnte den Schwung in den zweiten Abschnitt mitnehmen. In der 23. Minute sorgte erneut Dostalek – diesmal im Powerplay – für die erste Führung des Abends für die Gastgeber und brachte sie damit auf Meisterkurs. Gröden blieb in weiterer Folge das aktivere Team, doch auch Meran/o hatte seine Chancen auf den Ausgleich. Ein schön vorgetragener Breakaway brachte in der 36. Minute das 3:1: Dmitry Vozovik setzte Davide Schiavone sehenswert in Szene.

Der HC Merano gab sich in dieser Finalserie aber noch nicht geschlagen. Die Gäste kämpften beherzt weiter, und David Trivellato erzielte in der 45. Minute nach Assist von Daniel Gellon den Anschlusstreffer. Nur zwei Minuten später stellte Stephan Deluca per Rebound die Zwei-Tore-Führung wieder her.

Meran/o begrub seine Hoffnung jedoch weiterhin nicht – in der 51. Minute kämpfte Patrick Tomasini das 3:4 über die Linie und eröffnete damit eine ganz heiße Schlussphase mit Torchancen auf beiden Seiten. Meran/o konnte den Ausgleich nicht mehr erzwingen und musste sich schließlich knapp mit 3:4 geschlagen geben. Damit beendeten die Gäste ihre Saison nach einem sehenswerten Playoff-Run – sie hatten den Grunddurchgang auf Rang zehn abgeschlossen, nur einen Platz vor Gherdeina – als Vizemeister.

Der HC Gherdeina schreibt damit Geschichte. Erstmals krönte sich ein Team über die Qualification Round zum Champion und erst zum zweiten Mal in der zehnjährigen Ligageschichte mit einem 4:0-Sweep.

Alps Hockey League | Finale Spiel 4, Sa, 18.04.2026:
HC Gherdeina valgardena.it – HC Meran/o Pircher 4:3 (1:1, 2:0, 1:2)
Referees: HOLZER, LAZZERI, Brondi, Strimitzer
Stand in der best-of-7-Finalserie: 4:0
Goals GHE: Dostalek (20.; 23./pp1), Schiavone (36.), Deluca (47.)
Goals HCM: Sherbinin (5.), Trivellato (45.), Tomasini (51.)

alps.hockey , Bild: Matthäus Kostner

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