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ICEHL: Alle Spiele & Tore der heutigen 41. Runde!

Der EC-KAC musste gegen Hydro Fehervar AV19 die vierten Niederlage in Folge hinnehmen. Im Topduell der Runde setzte sich Salzburg gegen Innsbruck durch. Der Villacher SV jubelte in einer sehenswerten Partie über einen Overtime-Erfolg.

win2day ICE Hockey League
EC-KAC : Hydro Fehervar AV19 – 1:3 (0:0|0:1|1:2)

Tore: 0:1 Leclerc (22./PP), 0:2 Stipsicz (43.), 1:2 Bukarts (59.), 1:3 Erdely (59./EN)

Hydro Fehérvár AV19 ist nach einem souveränen 3:1 Erfolg über den EC-KAC wieder zurück im Rennen um die direkte Playoff-Qualifikation. Nach dem zweiten Sieg in den letzten drei Spielen liegen die Ungarn nur noch zwei Punkte hinter den sechstplatzierten spusu Vienna Capitals. Der EC KAC ist nach der vierten Niederlage am Stück zwar noch um einen Punkt vor Fehérvár, allerdings auch weiterhin um einen Punkt von der Top-6 getrennt. Nach einem torlosen Startdrittel am Dienstag agierten die Gäste aus Székesfehérvár zu Beginn des zweiten und des dritten Abschnitts deutlich effizienter und erspielten sich eine 2:0 Führung. Die Rotjacken konnten zwar zwei Minuten vor dem Ende noch verkürzen, die Begegnung aber nicht mehr drehen. Zum zweiten Mal in Serie gelang den Klagenfurtern auf heimischem Eis nur ein Treffer. Mit vier Niederlagen am Stück hat der KAC seine längste Niederlagenserie seit knapp einem Jahr zu einem denkbar ungünstigen Zeitpunkt. Beide Teams sind am Freitag erneut gefordert und stehen gegen jeweils schlechter-platzierte Teams vor vermeintlichen Pflichtsiegen im Rennen um die Top-6 und die damit verbundene vorzeitige Playoff-Qualifikation.

EC Red Bull Salzburg : HC TIWAG Innsbruck „Die Haie“ – 3:2 (2:0|1:0|0:2)
Tore: 1:0 Harnisch (5.), 2:0 Loney (6.), 3:0 Thaler (28.), 3:1 Shaw (44.), 3:2 Mackin (50.)

Titelverteidiger EC Red Bull Salzburg feierte im dritten Duell gegen den HC TIWAG Innsbruck den dritten Sieg und machte damit dem HCB Südtirol Alperia den Weg nach oben frei. Salzburg selbst rückte damit auf zwei Punkte an Innsbruck heran und ist auch nur noch drei Punkte vom neuen Tabellenführer entfernt – das obwohl der amtierende Meister bislang ein Spiel weniger absolvierte. Die Red Bulls ereilte aber beinahe ein Dé·jà-vu: Bereits am Sonntag mussten die Bullen bei einem bereits gewonnen geglaubten Spiel gegen den KAC noch in die Overtime. Das konnte das Team von Matt McIlvane am Dienstag noch knapp verhindern. Nach einer 3:0 Führung im Mittelabschnitt, startete Innsbruck im Schlussabschnitt noch eine Aufholjagd, verkürzte auf 2:3 und klopfte gar beim Ausgleich an. Die Red Bulls behielten aber diesmal die Nerven und brachten die knappe Führung über die Zeit. Ty Loney, der nach seiner Verletzungspause mittlerweile sein fünftes Spiel in den letzten neun Tagen bestritt (seine ersten fünf Spiele in dieser Saison), trug sich erneut in die Torschützenliste und verlängerte seine Goal-Scoring-Streak auf drei Spiele.

EC iDM Wärmepumpen VSV : Steinbach Black Wings Linz – 5:4 n.V. (1:2|2:1|0:0|1:0)
Tore: 0:1 Romig (4.), 1:1 Luciani (5.), 1:2 Lebler (16.), 1:3 Mitsch (23.), 2:3 Luciani (29./PP2), 3:3 Rauchenwald (38.), 4:3 Desjardins (41.), 4:4 Knott (59.), 5:4 Tomazevic (63.)

Der EC iDM Wärmepumpen VSV verteidigte im direkten Duell mit den Steinbach Black Wings Linz seinen vierten Tabellenplatz. Den deutlich besseren Start erwischten aber noch die Gäste aus Oberösterreich, die sich bis zur 23. Minute eine 3:1 Führung erspielten. Die Black Wings machten sich dann durch Strafen selbst das Leben schwer und brachten damit die Villacher zurück. Das zweite Tor des Abends von Anthony Luciani und eine sehenswerte Kombination zwischen Robert Sabolic und Alexander Rauchenwald brachten bis zur 38. Minute den Ausgleich. Der Schwung konnte auch in den vermeintlich letzten Abschnitt mitgenommen werden: Andrew Desjardings benötige im dritten Drittel keine Minute für den ersten Führungstreffer der Villacher. Die Black Wings gaben sich aber nicht auf und erzielten etwas mehr als eine Minute vor der Sirene noch den Ausgleich. In der Overtime setzte dann Robert Sabolic Blaz Tomazevic sehenswert in Szene, der für das entscheidende 5:4 sorgte. Damit konnten die Villacher den Vorsprung auf ihren schärfsten Rivalen auf zwei Punkte „verdoppeln“.

Migross Supermercati Asiago Hockey : HC Pustertal Wölfe – 2:1 (0:1|2:0|0:0)
Tore: 0:1 Catenacci (14.), 1:1 Marchetti (34.), 2:1 Finoro (35.)

Spannender könnte sich das Rennen um die Top-10 und die damit verbundenen Pre-Playoff-Positionen kaum gestalten. Im direkten Aufeinandertreffen mit dem zehntplatzierten HC Pustertal feierte Migross Supermercati Asiago Hockey einen 2:1 Sieg und ist nur noch drei Punkte von den Wölfen entfernt – hat allerdings um vier Spiele weniger absolviert. Für Asiago war dies der erste Ligaerfolg nach zuvor sechs Niederlagen. Mit Pustertal dürften die Gelb-Roten aber so etwas wie ihren Lieblingsgegner gefunden haben, gewannen sie doch drei der vier Saisonduelle. Jedes einzelne Aufeinandertreffen wurde aber lediglich mit einem Treffer Differenz entschieden. Den besseren Start am Dienstag hatten die Wölfe, die im ersten Abschnitt in Führung gingen. Zwei Tore innerhalb von einer Minute im Mitteldrittel entschieden aber dann die Partie zugunsten von Asiago.

Bild: Paolo Basso / Asiago Hockey

HCB Südtirol Alperia : Moser Medical Graz99ers – 3:0 (0:0|2:0|1:0)
Tore: 1:0 Gazley (33.), 2:0 Frattin (34./PP). 3:0 Thomas (42./PP)
(Nachtrag aus der 40. Runde)

Am 9. Dezember 2022 musste der HCB Südtirol Alperia die Spitzenposition in der win2day ICE Hockey League räumen und an den HC TIWAG Innsbruck abgeben. Etwas mehr als einen Monat später schafften die Südtiroler den Weg zurück ganz nach oben. Nachdem der alte Tabellenführer HC TIWAG Innsbruck im Parallelspiel gegen Salzburg verlor, nützte der HCB Südtirol Alperia seine Chance eiskalt aus und übernahm nach souveränem Shoutout-Sieg über die Moser Medical Graz99ers die Spitzenposition. Im torlosen Startdrittel am Dienstag hatten aber die Steirer zunächst etwas mehr von der Partie. Im zweiten Abschnitt übernahm Bozen aber dann die Kontrolle und agierte effizienter als sein Gegner. Vor allem die Special-Teams der Foxes wussten zu überzeugen. In drei Überzahlspielen gelangen den Südtirolern zwei Tore. Bozen setzte sich schließlich mit 3:0 durch. Für Andreas Bernard, der an diesem Abend den Vorzug vor Sam Harvey bekam, war dies der dritte Shutout der Saison. Die 99ers befinden sich nach ihrer dritten Niederlage in Serie mitten im Kampf um die Top-10 und damit um die Pre-Playoff-Plätze. Der Vorsprung der aktuell neuntplatzierten Grazer auf das elftplatzierte Asiago beträgt nur noch vier Punkte. Der italienische Liga-Newcomer bestritt aber bislang um drei Spiele weniger als die 99ers.

www.hockey-news.info , www.ice.hockey , Bild: VSV/Krammer

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